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3.11.25

Migrationshintergrund

Ein altes Scherzwort sagt: Jede vierte Person in Deutschland und erst recht in Österreich [1] hat einen Migrationshintergrund. Das ist nicht wirklich und grunz-sätzlich falsch, genaugenommen aber sind es natürlich sehr viel mehr als 25 %. Kriegsflüchtlinge oder Heimatvertriebene etwa, die vor 1948 in das Gebiet des heutigen Deutschland gekommen sind, wurden lange Zeit nicht als Zugewanderte eingestuft [2]. Seit 2016 ist das anders. "Die Vertriebenen des Zweiten Weltkrieges und ihre Nachkommen gehören nicht zur Bevölkerung mit Migrationshintergrund, da sie und ihre Eltern mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren sind", heißt es seitdem im deutschen Recht.

Das ist natürlich eine kackendreiste Lebenslüge, denn die sudetendeutschen Heimatvertriebenen [3] etwa sind durch die Bank nicht als deutsche Staatsbürger geboren worden. Meine eigenen sudetendeutschen Vorfahren etwa waren allesamt österreichische und später dann tschechoslowakische Staatsbürger. Mein Vater, Jahrgang 1912, hat zum Beispiel in jungen Jahren noch gegen die Deutschen gekämpft. Sein Heimatort Braunsdorf (heute Brumovice) war zwei Kilometer von der Grenze zum seinerzeit noch deutschen Schlesien entfernt. Die damaligen Kinder haben sich immer mal wieder am Grenzfluß Oppa gegenüber gestanden, haben sich rituell beschimpft [4] und mit Lehmbatzen und dergleichen beworfen. So gesehen bin auch ich eine Person mit Migrationshintergrund, ebenso meine beiden Söhne, da auch die Familie meiner Frau komplett aus dem Sudetenland stammt. Was ich damit sagen will: Du brauchst keine Tschuschen, Polacken oder Kanacken um andere Leute zu hassen, in deinen eigenen Landsleuten findest du hinreichend Material, sie zu verachten und - ja, klar - zu hassen.

Es braucht weder eine andere Sprache oder Kultur oder Religion. Die Heimatvertriebenen und Flüchtlinge nach dem Zweiten Weltkrieg haben viele Jahre gebraucht, mit den Einheimischen leidlich klarzukommen, trotz gemeinsamer Sprache, Kultur und Religion. Die Heimatvertriebenen bekamen Lastenausgleich, das heißt sie wurden für das verlorene Vermögen in der Alten Heimat entschädigt und natürlich wurden sie durch die Bank verdächtigt, ihr auszugleichendes Gütle im Sudetenland auf betrügerische [5] Art und Weise nach Ausländerart größer gemacht zu haben, als es früher jemals gewesen war.

In Eggenfelden (Niederbayern) - damals ca. 8.000 Einwohner - wurde am Bürgerwald eine eigene Siedlung mit bescheidenen Häuschen für die Neubürger erbaut, die dort lebenden Kinder wuchsen fast ausschließlich unter ihresgleichen auf und die wenigsten konnten sich so als Niederbayern integrieren, sie haben den örtlichen Dialekt nie erlernt. Mein Vater hatte eine Metzgerei mit Gastwirtschaft gepachtet, um uns rum weitläufig nur niederbayerische Einheimische, ich wußte als Kind lange Zeit nicht, daß ich eigentlich ein Fremdling war. Mit den anderen Kindern bin ich seinerzeit gegen die Bürgerwaldsiedlung gezogen, habe die dortigen Kinder beschimpft und mit Lehmbatzen beworfen. "Der Franze hat gsagt, wegen ihm bräucht's keine Ausländer zu geben. Er, sagt er, wäre sich selber fremd genug." In einem der frühen Asterix-Hefte findet sich der zitierenswerte Satz: "Ich habe nichts gegen Fremde, einige meiner besten Freunde sind Fremde. Aber diese Fremden sind nicht von hier."

Apropos "Migrationshintergrund": Der Begriff "Person mit Migrationshintergrund" wurde in den neunziger Jahren geprägt, um zunehmend als abwertend empfundene Wörter wie "Gastarbeiter", "Ausländer" etc. pp. zu ersetzen. Mit "Ausländer" meint man - und das bis heute - umgangssprachlich ja nicht Österreicher, Dänen oder Franzosen, sondern Türken, Araber oder Schwarze, also nur jene Ausländer, die aus den hochverdächtigen Ländern kommen. Früher war die hochverdächtige Himmelsrichtung der Süden (das fing schon mit Italien südlich von Rom an, wahlweise auch südlich von Rovereto), heute ist der Osten dazu gekommen, von der Slowakei bis nach (fast) Alaska.

Die Nationale Armutskonferenz hat eine Liste sozialer Unwörter erstellt. Darin taucht 2012 auch das Wort "Person mit Migrationshintergrund" auf, in einer Reihe mit "Sozialschmarotzer". Nicht einmal 20 Jahre hat es gedauert, bis aus dem schönen, manierlichen Ersatzwort für "Ausländer" seinerseits ein Unwort geworden ist. Die Euphemismus-Tretmühle war wieder mal wirksam geworden.

Was eine Euphemismus-Tretmühle ist? "Die Euphemismus-Tretmühle (engl. euphemism treadmill) ist eine sprachwissenschaftliche Hypothese. Sie besagt, dass jeder Euphemismus irgendwann die negative Konnotation seines Vorgängerausdrucks annehmen wird, solange sich die tatsächlichen Verhältnisse nicht verändern. Häufig handelt es sich bei den betroffenen Ausdrücken um gesellschaftlich relevante und konnotativ aufgeladene Begriffe. So werden etwa ethnische Minderheiten wiederholt mit neuen Wörtern benannt, um negative Assoziationen zu vermeiden."

Der Begriff der „Euphemismus-Tretmühle“ wurde vom US-amerikanischen Psychologen Steven Pinker in die Wissenschaft eingeführt. Pinker hatte nämlich beobachtet, dass euphemistische Wortneubildungen alle negativen Assoziationen jener Wörter aufnahmen, die sie ersetzten, also eine Bedeutungsverschlechterung erlebten. Nach Pinker zeige die Euphemismus-Tretmühle, dass nicht Wörter wie variable euphemistische Bezeichnungen, sondern Begriffe im Geist des Menschen primär (vorrangig) seien. Deshalb bewirkten diese primären Begriffe die Bedeutungsübertragung auf die sekundären (nachrangigen) Bezeichnungen.

Ich werde es wahrscheinlich nicht mehr erleben, ansonsten würde ich eine Wette anbieten: In 15, spätestens 20 Jahren wird "Afro-Deutscher"/"Afro-Amerikaner" etc. pp. auf der Liste der zu vermeidenden Unwörter stehen.



[1]      Das, was heute unter dem Begriff "multikulti" läuft hieß noch vor 107 Jahren "österreichische k.u.k.-Donaumonarchie". In Bosnien-Herzegowina, das damals österreichisch war, gab es ein Siedlungsgebiet, das bis heute fast ausschließlich von Moslems bewohnt war. 1912 erließ die Regierung in Wien deshalb ein sogenanntes Islamgesetz, welches die Rechte und Pflichten von Moslems in Österreich regelte. Fun-Fact am Rande: Das Islamgesetz ist immer noch gültig. Jeder in Österreich lebende Moslem, hat demnach das Recht, ein bis zu 60 cm langes Messer (vulgo "Kurzschwert") mit sich zu führen. Tötet er damit einen nicht-islamischen Österreicher bleibt er straffrei.

[2]      In Österreich dürfte es nur unwesentlich anders gewesen sein.

[3]      Spontan fallen mir auch noch die Donauschwaben in Rumänien ein, die sich ebenfalls als schon eigentlich auch deutsch verstehen. Ach ja, daß ich die Wolga-Deutschen (seit der Zwangsumsiedlung durch Stalin auch Kasachen-Deutsche genannt) nicht vergesse.

[4]      Dummerweise haben sie die gleiche Sprache gesprochen, konnten also die gegenseitigen Beleidigungen verstehen, was nie gut ist.

[5]      Es waren ja Fremde, die meisten sogar Ausländer.

5.5.24

Der prinzipientreue Busfahrer

Und wieder war ein Kurs in München. Um halb zehn Uhr abends erwische ich in Regensburg noch den 8er-Bus und kann mir dadurch das Taxigeld (16,00 , immerhin) sparen. Ich habe sogar meinen Lieblingsplatz be­kom­men, schräg rechts hinter dem Busfahrer, von wo aus ich die Straße vor uns überblicken und dem Busfahrer telepathische Anweisungen geben kann. Der Bus kommt an eine Haltestelle, eine ältere Dame (vielleicht so alt wie ich, also schon ziemlich alt und nicht mehr so ganz sicher auf den Beinen) kommt von weiter hinten und will vorne aus dem Bus aussteigen.

Ich habe den Kopfhörer auf den Ohren, höre mir gerade irgendeinen Podcast über irgendein Thema an und kann deshalb den Dialog Dame-Busfahrer nur eingeschränkt verfolgen. Was ich mitbekomme ist, daß der Busfahrer der Dame die Tür nicht öffnet. Er deutet mit dem Finger auf den Platz über der Tür, dorthin wo früher mal stand "Kein Ausstieg", heute nicht mehr. Ich schaue hin und glaube es kaum... in diesem Bus klebt das blaue Schild immer noch. Vorne ist tatsächlich kein Ausstieg und der Busfahrer öffnet die Tür nicht. Die alte Dame muß - relativ μsam - durch den halben Bus zurückgehen und in der Mitte aussteigen.

Jetzt platzt mir der Kragen. "So was Engstirniges!" poltere ich los, "So was Kleingeistig-Spießiges! Prinzipienreiterei!" Und dann kommt die ultimative Beleidigung, die man sich nur ausdenken kann: "So was Deutsches!" Der Witz an der Sache ist nämlich, daß der Busfahrer, ein junger Mensch von vielleicht 30 Jahren, arabischer Herkunft zu sein scheint, und zwar ein Bilderbucharaber wie aus den Kara-Ben-Nemsi-Geschichten von Karl May.

Ob nicht, so frage ich mich, unser Bestreben, Ausländer in unsere Leitkultur zu integrieren, fehlgeleiteter Ehrgeiz ist? Irgendwann haben wir dann nämlich aus Arabern Deutsche gemacht und dann haben wir den Salat. Und aus dem durchaus bedenkenswerten Konzept der Umvolkung wird dann natürlich erst recht nichts.

10.12.23

Das kommt alles vom Saufen

In den siebziger Jahren sang Ulrich Roski von den fatalen Folgen des Alkoholmißbrauchs:

Roski drückt sich dabei um die Kernfrage der Reihenfolge: Kommt das Unheil vom Saufen oder kommt vielmehr das Saufen vom Unheil? Und ist nicht das Saufen seinerseits ein Unheil, das wiederum zum Saufen führt? Der Achternbusch Herbert sagte einst in einem seiner Filme: "Familie und Beruf, beides führt zum Suff".

Der eifrige "Fisch und Fleisch"-User weiß indes, daß alles Unheil vom Ausländer kommt.

8.11.23

Der Raub einer Kappe

Am 4. November hat uns ein aufmerksamer "Fisch und Fleisch"-User auf einen Vorfall aufmerksam gemacht, der sich am Vortag in Wien-Liesing ereignet haben soll.

(04.11.2023, 16:13)

"...aus einem Artikel des Kurier:

Zwei 15-Jährige sollen am Freitag um 17.15 Uhr in der Anton-Baumgartner-Straße in Wien-Liesing einen 13-Jährigen mit einem Messer bedroht und dessen Kappe geraubt haben.

Der 13-Jährige blieb laut Polizei bei dem Raubüberfall durch die beiden jungen Syrer unverletzt."

Kurz gesagt: Zwei 15jährige Jungs haben einem 13-Jährigen die Kappe weggenommen. Sonst ist nichts passiert, verletzt wurde niemand. Noch kürzer gesagt: Es nichts passiert! Nichts, was für eine bundesweit erscheinende Zeitung berichtenswert wäre. Aus diesem duftige Nichts macht die Userin einen kleinen Blogbeitrag, sie wirft - wie in diesem Forum üblich - die Flüchtlingsfrage auf und macht sich Gedanken, die Genfer Flüchtlingskonvention zu ändern. Nach ziemlich genau vier Tagen (08.11.2023 16:38 h) hat es der Blogbeitrag auf 220 Kommentare gebracht.

Vor vielen Jahren hat der "Rottaler Anzeiger" für den Landkreis Eggenfelden in Niederbayern berichtet, auf dem Marktplatz von Gangkofen sei ein Auto geparkt gewesen, aus dem tickende Geräusche gekommen seien. Man habe die Polizei alarmiert, die ein Team von Sprengstoffexperten aus München angefordert habe. Es habe sich herausgestellt, daß das Auto einige Tage dort mit eingeschalteten Scheinwerfern geparkt habe, die Batterie sei nach dieser Zeit fast leer gewesen, es habe nur noch dazu gereicht, daß das Blinkerrelais blinkerlos tick-tick-tick gemacht habe. Es war also nichts passiert, außer dem Anrücken des Sprengstoffteams.

Gut, damals hatte die Redaktion immerhin die Ausrede gehabt, daß in Gangkofen (anders als in Wien) normalerweise wirklich nicht viel los ist.

Dieses noch: Im Kommentar-Bereich schrieb ein gewisser @nachgedacht: "Nette Gäste haben wir hier. Wenn es in deren Kulturkreis üblich ist, mit 15 Jahren ein Messer bei sich zu haben, dann muss man denselben klar machen das es hier etwas anders ist."

Von wegen anders. Ich hatte mit 15 immer ein Messer bei mir und wenn ich es recht bedenke, so ist das heute noch so, auch wenn ich das Messer selten benütze. Die längste Zeit des Jahres brauche ich keine Mütze und wenn doch mal ein strengerer Wind geht zücke ich meine Gesundheitskarte der Technikerkrankenkasse und gebe mich als Geheimagent aus. In der Regel gibt mir der Zehnjährige zwar verschüchtert, aber letztlich doch freiwillig seine Kappe.

P. S.: In meinem Kulturkreis (Niederbayern) gilt es für durchaus selbstverständlich, ein Messer bei sich zu tragen.

26.9.23

Kolaric

Vor etlichen Jahren schrieb Marius Jung: "Wenn humorlose Sprachpolizisten fordern, Worte wie Neger ganz aus der Sprache zu tilgen und zu verbieten, ist das Fundamentalismus. Und alles, was wir tabuisieren, bearbeiten wir inhaltlich nicht."

In den frühen siebziger Jahren waren jugoslawische Gastarbeiter in Österreich das, was heute und hierzulande Türken sind. Das abwertende Wort für Jugoslawe war (und ist) "Tschusch". Hier ein Dialog von Lukas "Kottan" Resetarits (man beachte den Familiennamen) zwischen Branko und Kimmeltirk.

1973 hing überall in Österreich ein Plakat der "Aktion Mitmensch", welches das Problem präzise auf den Punkt brachte.

Dazu muß man wissen, daß in Österreich ein Drittel (wahrscheinlich sogar mehr) aller Familiennamen slawischen Ursprungs ist. "A echter Weaner is a Tschech" hat mal einer gesagt.

Da gibt es österreichische Minister-, bzw. Bundespräsidenten wie Bruno Kreisky, Fred Sinowatz, Franz Vranitzky, Viktor Klima, Wilhelm Miklas und Thomas Klestil. Und umgekehrt findest du tschechische, bzw. tschechoslowakische Staats-, bzw. Ministerpräsidenten wie Václav Klaus, Stanislav Gross und Jan Fischer.

Die slawischen Familiennamen finden sich vorzugsweise im Osten und Süden des Landes, in Tirol sind sie nicht so verbreitet.

In der "Tante Jolesch" erzählt Torberg von einem Prager Bankier (mit Innsbrucker Migrationshintergrund) namens Tschurtschenthaler, der seinen Familiennamen in Taussig ändern ließ (ein Name, der vor allem unter deutschsprachigen Juden sehr verbreitet war), weil man, so argumentierte er, in Prag niemals einem Mann mit Namen Tschurtschenthaler sonderliche Fähigkeiten im Bankfach zutrauen würde.

Weil ich grad bei Torberg, der Tante Jolesch und Namensproblemen bin:

"Um eine konkrete Namens-Angelegenheit ging es im Fall des ehrgeizigen Bankbeamten Nelkenblum, der seinen Namen geändert haben wollte – wie das in jenen Jahren von den Inhabern ausgefallener oder komisch klingender und obendrein deklariert jüdischer Familiennamen häufig gewünscht wurde (meistens als Vorbereitung zur Taufe).

Herr Nelkenblum reichte also ein Gesuch um Namensänderung ein und wurde von der zuständigen Behörde aufgefordert, eine ausreichende Begründung für seinen Wunsch beizubringen.

Der Name Nelkenblum sei ihm bei seiner Berufskarriere hinderlich, brachte Herr Nelkenblum bei. Das müssten seine Arbeitgeber bestätigen, antwortete die Behörde.

Herr Nelkenblum begab sich zu seinen Arbeitgebern in die Direktion der Prager Kommerzbank, trug ihnen sein Anliegen vor und verließ das Direktionszimmer mit einem Dokument folgenden Wortlauts:

‘Auf Wunsch von Herrn Bernhard Nelkenblum bestätigen wir gerne die Notwendigkeit der von ihm angestrebten Namensänderung, da sich der Name Nelkenblum auf ein berufliches Fortkommen nachteilig auswirken könnte. (Gezeichnet) Feilchenfeld, Generaldirektor, Rosenblatt, Prokurist.’"

25.9.23

Erwin Pelzig - Der wunde Punkt

Mit den Jahren wird er immer besser, vor ein paar Tagen hatte er ein Anderthalbstunden-Programm im ZDF.

Anschauen, unbedingt!

25.7.23

Immer diese rumänischen Polen

Vor einigen Jahren habe ich im Fernsee folgenden Dialog gehört [1]:

A: Warum verdächtigen Sie diesen Mann?

B: Na ja, vor 10 Jahren waren es auch die Rumänen. Wahrscheinlich.

A: Aber dieser Mann ist Pole.

 

Schöner kann man die schlichte Denke auf AfDershowparties gar nicht zusammenfassen, ohne dabei an Weidels Alice auch nur zu denken.

 


[1]   "Mord mit Aussicht - Ein krummer Hund" (Ich habe den Dialog gerafft zitiert)

2.6.23

Unsichtbare Mitbewohner

Es ist schon viel darüber geschrieben worden, daß Billig-Kugelschreiber und Wegwerffeuerzeuge in großer Zahl und auf völlig unerklärliche Weise verschwinden [1]. Drei dieser Abhandlungen kenne ich, eine davon habe ich sogar gelesen, die dritte habe ich geschrieben.

Die verwegensten Theorien sind aufgestellt worden und werden immer noch verbreitet, um dieses Verschwinden von Kugelschreibern zu erklären - bis hin zu der Überlegung, die Wegwerffeuerzeuge verschwänden durch ein Wurmloch im dreidimensionalen Kontinuum, um dann in einer vier- oder weiß-Gott-wie-hohen Dimension in einer Kugelschreiberwelt weiterzuleben.

Ich selber schütze mich vor dem jähen Verschwinden von Feuerzeugen dadurch, daß ich Feuerzeuge nur noch zuhause benutze, zum Anzünden von Teelichten im Stövchen. Ach ja, und das Rauchen habe ich vor über acht Jahren aufgegeben. Was die Kugelschreiber betrifft, so habe ich vor geraumer Zeit beschlossen, mich über deren Verschwinden nicht mehr aufzuregen, mit dem Effekt, daß keine (oder so gut wie keine) Kugelschreiber mehr verschwinden. Der Umstand, daß ich seit Jahren nur mehr Gelschreiber benutze hat wahrscheinlich zu meiner Gelassenheit beigetragen.

Dies würde drauf hindeuten, daß das Gelschreiberproblem ein psychologisches ist, genauer ein Beziehungsproblem zwischen Mensch und Feuerzeug.

Wenn du etwas liebst, so laß es frei. Kommt es zu dir zurück gehört es dir, kommt es nicht zurück hat es dir nie gehört.

 

Die Empirische Wissenschaft deckt Zusammenhänge auf, auf die du niemals kämst, wenn du lediglich nachdenkst.

Beobachtungsprotokoll: Des Abends nach dem Tagwerk kehre ich den  Staub vom Boden, auf daß der Hund sich wohlfühlt, alles ist sauber, blitzt und blinkt. Des Morgens kehr ich wieder, in der Zwischenzeit war keiner in der Küche, ich ernte trotzdem [2] ein Häuferl Staub in meinem Schauferl.

Dieses erstaunliche und erschreckende Phänomen kann ich mir nur dadurch erklären, daß ich annehme, daß in meinem Haus noch andere Leute wohnen, die in der Zwischenzeit den Staub verursachen.

Meine ursprüngliche Überlegung war, daß diese Leute im Haus sind, während wir weg sind, bzw. schlafen. Diese Theorie ist aber unhaltbar, weil das Leben dieser Anderen nur als totale und absolut strikte Reaktion auf mein Leben vorstellbar wäre. Pünktlich müßten sie erscheinen und pünktlich wieder verschwinden, andernfalls ich sie ja irgendwann sehen müßte. Und wieso merkt der Hund nichts?

Viel eher ist es so, daß diese Leute zwar in einem Paralleluniversum, aber im gleichen Haus leben, gleichzeitig also mit uns.

Merkwürdig bleibt allerdings der Umstand, warum dieses Paralleluniversumsgesindel nie, wirklich nie-mals unsere gemeinsam genutzte Wohnung saubermacht.



[1]  Seit neuestem kehrt sich der Trend teilweise um und Kaffeelöffel geben uns Rätsel auf, indem sie nicht minder unerklärlicherweise aus dem Nichts auftauchen.

[2]  Jetzt wirst du mich natürlich fragen, warum ich das mache - ich mein: zu kehren, obwohl in der Zwischenzeit nichts Kehrenswertes passiert ist. Ich kann mich nur auf's Herzlichste dafür entschuldigen, ich tat's der Wissenschaft wegen. Hausfrauen dagegen werden - so scheint mir - schon als kleine Mädchen drauf getrimmt, den Dreck wegzuputzen, noch ehe der Dreck entsteht. Den Männern (m/w/d) der Wissenschaft dagegen ist klar, daß es Dreck ohnehin nicht wirklich gibt. Dirt is matter in the wrong place schrieb schon der britische Premierminister Lord Palmerston.

14.12.22

Ich bin nackt und bekackt

Ein gewisser Werdi, der während eines schizophrenen Schubes eine zeitlang glaubte, Vagner zu heißen, hat mal ein Opernlibretto geschrieben, dann aber vergessen, den Text zu vertonen.

Ein gewisser Hans Sedlacek hat einige Jahrzehnte später Werdis Libretto aus dem Italienischen ins Deutsche übertragen und dem Text einige läppische Klavierklimpereien unterlegt, die er als Musik ausgab. Bei der Übersetzung von "L'Ambasciatore di Malta" ("Der Botschafter von Malta" ) hat Sedlacek sehr genau den würdevoll-frivolen Ton des Originals getroffen, manche meinen sogar, er habe das Original übertroffen. Viele, auch gut informierte Opernliebhaber glauben bis heute, der ursprüngliche Text sei von Sedlacek, die italienische Originalfassung nur eine mäßig geglückte Übersetzung aus dem Deutschen...

Sono nudo, son' caccato

E se non, son' ben robato.

Son' un vero diplomato.

Ich bin nackt und bekackt

Und wenn nicht, bin ich befrackt.

Ich bin ein Diieeh - plomat.

7.11.22

Abschieben, und zwar sofort!

Wenn ich das richtig sehe, dann ist "Sofort abschieben!" die absolut geilste Sau, die derzeit durch das "Fisch und Fleisch"-Dorf getrieben wird. Schwer- und Schwerstkriminelle sind dabei das Allermindeste, das man unverzüglich ab nach Hause schicken sollte.

"Abschieben, und zwar sofort!" Das ist einer der sinn- und gedankenlos hingeschlunzten Sätze, welche die Diskussion mit den selbstgerechten Leuten so unerfreulich machen. Ich möcht's ja mal in echt erleben, wie die rechte Abschiebeszene schäumt, weil ein - sagen wir mal: afghanischer - Mörder statt für 15 bis 25 Jahre in's Zuchthaus zu gehen in's Fluchzeuch gesetzt wird und heim zu Mami gebracht wird. Passieren wird ihm in Afghanistan nicht viel, denn die eifrigen "Fisch und Fleisch"-Leser wissen es längst: Das sind keine Leute, die vor politischer Verfolgung fliehen, die wollen hier nur in die soziale Hängematte oder der Heimatstaat hat sie gar als Agenten nach Europa geschickt, damit sie Europa so richtig ordentlich instabil machen.

Wie viel Scheisendreck muß man einem Menschen wie lange in's Hirn geblasen haben, bis er soweit ist, die Entlassung eines Mörders in die Freiheit zu fordern? Gegen diese "Abschiebung sofort" quakenden Kuscheljuristen sind die Gutmenschen doch knallharte Rimbauds [1].

Hl. Muttergottes von Tschenstochau!



[1]   Oder schreibt man doch "Rambos"?

25.4.22

Das Sterben der Piraten in Würde

Wahrscheinlich hat sich noch kaum jemand auf dieser Welt je Gedanken gemacht, wie es wäre, wenn die Piraten der Karibik (Johnny Depp, eh schon wissen) nicht wirklich, sondern ganz bedeutungsschwanger im Konjunktiv gestorben wären.

Wenn die Piraten sterben, oho!

Meere von Blut sich färben, oho!

Und jetzt im Konjunktiv:

Wenn die Piraten stürben, oho!

Meere von Blut sich fürben, oho!

Das sind die Tücken des Konjunktivs.

Apropos Konjunktiv: Jahrzehntelang habe ich in meiner kindlichen Einfalt gedacht, Konjunktivitis sei der zwanghafte Impuls, alles, was man sagen wolle, im Konjunktiv zu sagen. Ein gesunder Mensch würde sagen Ich meine, der an Konjunktivitis Erkrankte sagte hingegen Ich würde meinen. Beim Zwangsneurotiker im Endstadium heißt es dann Ich würden meinen wollen. Im Bairischen gibt's allerdings auch den Höflichkeitskonjunktiv: I hätt gern a Bier gehabt, heißt nicht, man habe früher mal unter bestimmten Voraussetzungen den Wunsch nach einem Bier gehabt, dieser Wunsch sei inzwischen verflogen und sie, die Kellnerin (m/w/d) müsse sich nicht um Bier bemühen. Den Höflichkeitskonjunktiv gibt's anscheinend auch im Sächsischen. In einem Leipzig-Tatort steigt Kommissar Ehrlicher in einem Stadel die Stufen zum Obergeschoß hinauf, wo ein Paar eben Anstalten macht, sich zu begatten. Dabei spricht er die Sätze "Oh, Entschuldigung, Hauptkommissar Ehrlicher. Ich hätte gern ein paar Fragen gehabt." Höflicher kann ein Bulle nicht mit dir umgehen.

22.4.22

Gott und der Berliner Flughafen

Dieser Gott - Gott sei seiner armen Seele gnädig - hatte generell kein glückliches Händchen mit seiner Schöpfung. Ganz am Anfang passiert ihm das Malheur mit den abtrünnigen Engeln, die er in die Hölle stürzen muß, damit sie dort als Teufel den Betrieb übernehmen. Dann setzt er die Menschen ins Paradies, aber es haut nicht hin, er muß die Menschen wieder rausschmeißen. In seiner Verwirrung schmeißt er die Tiere gleich mit raus. Als Angestellter fliegst du wegen so was aus der Probezeit, einem allwissenden und allmächtigen Gott sollte so was nicht passieren.

Dann läuft ihm die aus dem Paradies geworfene Menschheit aus dem Ruder, er ertränkt fast alle Menschen und - in seiner Verwirrung - die Tiere gleich mit. Danach geht's genau so bescheiden weiter wie zuvor. Habe ich bereits Sodom und Gomorrha erwähnt?

Ein anderes Wort für GOtt? Pleiten, Pech und Pannen [1]

Ich wöhne arg, daß der Projektleiter für den Berliner Flughafen Gott persönlich war. Das würde einiges erklären.

 


[1]   Okay, das waren jetzt vier Wörter, das war meine Panne.

11.4.22

Wo tu ich nur all die Österreicher hin?

Der Österreicher - wir wissen es alle - hat einen Hang zum Unterirdischen, dort bewahrt er auch gerne seine Nachkommen auf. Ich gehe fest davon aus, daß es ca. doppelt so viele Österreicher gibt als in den amtlichen Statistiken aufgeführt. Die andere Hälfte ist im väterlichen Keller Anders brächte man niemals so viele Leute in dieses winzige, schnitzelförmige Land.

22.12.21

Kauft nicht beim Schwaben

In einem Interview in der Berliner Morgenpost nannte einst Wolfgang Thierse das Zusammenleben mit zugezogenen Schwaben "strapaziös". Er wünsche sich, so Thierse, "dass die Schwaben begreifen, dass sie jetzt in Berlin sind - und nicht mehr in ihrer Kleinstadt mit Kehrwoche". Die Bevölkerung mit Menschen aus einer anderen Gegend sei die „schmerzliche Rückseite“ der Veränderung im Bezirk. Schrippen sollen wieder Schrippen heißen und nicht mehr Wecken und auf dem Pflaumenkuchen solle wieder Pflaumenkuchen stehen und nicht mehr Zwetschgendatschi.

Diese Anmerkung von Thierse ist so was von dermaßen dumpf und stumpf, ich hatte seinerzeit heftigste Anfälle von Fremdscham deswegen. Jedem Idioten muß klar sein: Wenn eine Stadt zur Hauptstadt wird, dann kommen Leute von überall aus dem Gebiet, dessen Hauptstadt die Stadt jetzt ist. Stell dir nur mal vor, Thierse hätte seinen Ausfall nicht gegen Schwaben gemacht, sondern gegen Türken...

Möglicherweise steckt hinter all dem ein ganz tiefsitzendes Ressentiment. Schließlich hat Berlin, und mit ihm ganz Preußen, jahrhundertelang unter einem gnadenlosen schwäbischen Besatzungsregime gelitten. Die Hohenzollern, das heißt die schwäbischen Herrscher über Preußen führten dort die Kehrwoch und andere zwangsneurotische Rituale ein, und zwar so was von dermaßen, daß es den daheimgebliebenen Schwaben noch heute kalt den Rücken herunterläuft.

Hier finden sich abschließend noch einige Anmerkungen zur Geschichte Berlins:

Wie die Hohenzollern wurden was sie waren.

Die Legende von der Entstehung des Namens "Kudamm".

29.8.21

Dahoam wird dahoamig gesprochen, basta!

Vor einiger Zeit sonderte einer hier einen markigen Satz [1] ab, dessen Logik man sich schwer entziehen kann: "Wer nicht deutsch lernt, kriegt weniger Moneten."

Ich entgegnete ihm:

"Das ist so eine Sache. Ich war ja selber 10 Jahre lang Ausländer. Meine Frau sprach zwar wesentlich besser Italienisch als ich, aber auch sie war anfangs nicht recht damit zufrieden. Die damals noch ziemlich jungen Kinder (10 und 12 Jahre alt) konnten seinerzeit überhaubenz kein Italienisch, aber - immerhin - sie gingen jeden Tag in die Schule und sie waren noch sehr jung. "Weißt was", sagten wir uns gegenseitig, "wir sprechen auch dahoam nur noch Italienisch. So lernen wir von unseren Lendenfrüchten die italienische Sprache im Schnelldurchgang."

Eine endgeile Idee, kannst nix dagegen sagen. Bis der Jüngste eines Tages deutsch sprach und ich ihm entgegnete: "Micky, was du eben gesagt hast, war nicht deutsch, sondern Italienisch mit deutschen Wörtern." Die durchgehend deutschen Wörter hatte er nach Art der italienischen Grammatik zu einem Satz zusammengebaut.

Heißt, der Knabe war dabei, seine erste Muttersprache zu verlernen, noch ehe er die zweite Muttersprache so recht beherrschte. "Alarm!" [2] war der Spruch des Tages. Von Stund an wurde bei uns daheim in Castellabate nur noch Deutsch untereinander gesprochen. Inzwischen haben beide Kinder längst ihre maturità mit Bestnote geschafft, sie haben vier Muttersprachen, Deutsch, Bairisch, Italienisch, Cilentano. Was willste mehr.

 

Für den Absonderer des Eingangssatzes hatte ich noch einen Rat: "Das Wort 'deutsch' in deinem oben zitierten Satz schreibt man GROSS. Ich schlage mal 15 % Kürzung deines Einkommens vor, wegen Nichtraffung der hiesigen Landessprache."



[1]   Auf dem österreichischen Forum "Fisch & Fleisch" sondern die meisten Blogger und Kommentatoren markige Sätze ab. Daher wahrscheinlich der Name Ostmark.

[2]   "Alarm" kommt übrigens aus dem Italienischen, "all' arme", was so viel heißt wie "zu den Waffen".

24.8.21

Patriotische Leiberl

Als in Österreich - wie das jährlich geschah - der dortige National Fire Day drohte, hatten die Grünen wieder einmal einfach auf ihre geliebte Heimat geschissen, was auf "Fisch und Fleisch" beklagt wurde. Es hieß unter anderem: "Einen schöneren Grund, ein rot-weißes Flaggerl aufzuziehen, fällt mir gar nicht ein."

Mir schon - Fasching. Ja, an Fasching kann jeder Österreicher als "patriotisches Zebra" [1] gehen, ohne als der Narr aufzufallen, der er ist.

Mit obigem Kostüm kannst du auch noch bei den Bayern punkten, wenn du die weiß-blauen Strümpfe trägst. Das untenstehende Königlich-Bayerische Kopftuch erwähne ich nur am Rande.

Als der Politaktivist und Yippie Abbie Hoffman (Mitbegründer der Youth International Party) es seinerzeit (1968) wagte, vor einem Gerichtshof in Chicago mit einem Hemd zu erscheinen, das aus den Stars & Stripes geschneidert war, stürzten sich erboste Polizisten auf ihn und rissen es ihm vom Leib. Doch sie staunten nicht schlecht, was sie mit ihrem gewalttätigen Übergriff zum Vorschein brachten. Unter den Stoffetzen tauchte eine weitere Flagge auf, die des Vietcong. Damals galt Hoffmans Verhalten noch als staatszersetzender Schabernack, inzwischen trägt man solche Textilien auch auf hochpatriotischen Veranstaltungen.

Und am Strand, natürlich.



[1]   In einem der Kottan-Filme erscheint Schrammel nach durchgefeierter Faschingsnacht in einem rotweißrot-gestreiften T-Shirt im Revier und wird von Kottan als patriotisches Zebra bezeichnet.

9.5.21

Cuchulainni

Vor einem Monat war es Urumtschi, heute ist es Cuchulainni. Ich wache nach dem Mittagsschläfchen auf und im Kopf ist das Wort "Cuchulainni". Wie schon bei "Urumtschi" habe ich keine Ahnung, was das Wort bedeuten könnte. Aber ich bin mir sicher, daß es das Wort gibt und so befrage ich das O'Rakel von Google.

Cuchulainni gibt's nicht, aber: "Cú Chulainn [kuːxuɫin̠ʲ] (irisch: "Hund des Culann", nichtirische Schreibung auch Cuchulain, Cúchulainn, Cuchulinn oder Cuchullin) ist eine Figur aus der keltischen Mythologie Irlands. Er ist der bedeutendste Kämpfer und Held der Kriegervereinigung vom „Roten Zweig“, den Gefolgsleuten von Conchobar mac Nessa, einem sagenhaften König von Ulster, der um Christi Geburt regierte. Cú Chulainns Taten wurden im irisch-gälischen Ulster-Zyklus, einer Sammlung alt- und mittelirischer Erzählungen, aufgezeichnet. (Wikipedia).

Also, geht doch.

15.4.20

Die armen Leute von anderswo

Wenn ich mit meinen Eltern in Urlaub war - was selten genug vorkam, denn es waren Handwerkersleute mit eigenem Geschäft - freute es mich, mal woanders zu sein und die schöne Landschaft zu genießen. Es war ja doch immer wieder Österreich, wohin wir verreist sind, nach Norden zog es uns nie.
Am Ende ging's nachhause und es freute mich, wieder daheim zu sein. Meine Freude wurde allerdings getrübt durch das tief empfundene Mitleid mit den anderen Leuten, die dort bleiben mußten, in der Fremde, weil sie keine Heimat hatten. So schön der Mondsee immer sein mag, irgendwann freust du dich dann doch wieder auf zuhaus.

2.4.20

Maskenzwang und Maskenverbot

Gestern auf dem Weg zum real,-, es hatte nur wenige Grad über Null. Auf dem Gehsteig steht ein Radlerin, Kapuze hochgezogen und Schal vor dem Gesicht, nur die Augen sind frei.
"Corona, Kälte oder Muslima?" frag ich sie. Es sei die Kälte, meint er [1]. Und im übrigen sei er Katholik, wobei er lacht [2].
Ja Leute, ab dem 6. April ist bei euch in Österreich Maskenpflicht beim Einkauf. Jetzt lacht sich jeder Österreicherin ins Fäustchen, der einen Niquab daheim hat.
Apropos: Das Gesichtsverhüllungsverbot vom Herbst 2017 gilt natürlich weiterhin.
Jeder Österreicherin, der als Diagnose "Multiple Persönlichkeit" im Attest stehen hat ist fein raus. Vor allen Dingen wenn sie Bundeskanzlerin ist.



[1]   Jetzt, da er spricht kann ich das Geschlecht erkennen.
[2]   Wobei ich mich frage, was es zu lachen gibt, wenn einer Katholik ist. Ich mein, das ist eine ernste Diagnose, Corona ist ein Lercherlschaas dagegen.

Nicht Bärlauch sondern Bohrloch

Was Sie schon immer über Sex wissen wollten aber bisher nie zu fragen wagten. Heute "Sexuelle Duldungsstarre" " Die Duldu...