29.10.19

Folter ist eine feine Sache

Leute, die Uhr läuft. Was wird geschehen?
* Wird nix geschehen, weil auf "Fisch und Fleisch" derartige Verbalexzesse ganz normal sind?
* Werden die Kommentare gelöscht, weil die "Fisch und Fleisch"-Moderation ein wahrer Freund ist und den beiden Freunden die andauernde Schande ersparen will?
* Werden die beiden Menschenfreunde gesperrt? Und falls ja, für mehr als drei Tage?
* Wird der Account von H. E. dauerhaft gelöscht, da zumindest er Wiederholungstäter ist? "Nachlesen wie die Engländer die Schwarzen sahen und behandelten--da wurde von einer primitiven Rasse gesprochen - von Neger - und das war normal - weil sie ja auch recht hatten." Das war im inzwischen gelöschten Blog "Herbert: Afrikaner wollen nicht wie wir Europäer denken und arbeiten".
* Oder wird Theodor Rieh gesperrt oder gelöscht, weil er die begangenen Straftaten - Volksverhetzung und Billigung von Straftaten - bekannt gemacht hat? [1]

Auf ein Wort, liebe Frau Jelincic: Wird's dir nicht allmählich selber schwindlig, wenn du dran denkst, welches schweinische Gesindel dein - eigentlich ja wunderschönes - Projekt "Fisch & Fleisch" inzwischen angezogen hat?



[1]   Einen "Nestbeschmutzer" nennt man üblicherweise nicht den, der ins Nest geschissen hat, sondern fast immer den, der auf den Haufen deutet und sagt, hier habe einer hingeschissen.
 
 
NACHTRAG: Gelöscht wurde damals mein hier nochmals eingestellter Blogbeitrag, der Account von H. E. existiert immer noch, H. E. hetzt und geifert weiter.

Warum kriegen immer nur die anderen den Nobelpreis?

Letztens hatte wieder mal ich Putzdienst auf der internationalen Raumstation ISS. Der Ältestenrat der ISS hatte darauf bestanden, daß diesmal unbedingt die Fenster geputzt werden sollten, von außen. Durch den beständigen Regen der letzten Zeit hatten schleimige Schlieren die Sicht nach außen fast unmöglich gemacht. Keine guten Voraussetzungen für die Beobachtung des Weltraums. Ich also raus, mit Wischmop und Putzeimer. Runterfallen konnte ich nicht, man hatte mich angeseilt, denn dieses Universum ist eine Scheißgegend und du mußt höllisch aufpassen, daß dir nix passiert [1].
Wie auch immer, irgendwann war ich fertig mit putzen. Kaum war ich wieder drinnen, erfuhr ich von der Kollegin Olga, der Literaturnobelpreis sei soeben an den Österreicher Peter Handke verliehen worden. Dann fragte sie mich, wo um alles in der Welt denn dieses Österreich liege, aber ich schmetterte sie ultracool mit der Gegenfrage ab, wieso der Nobelpreis immer nur verliehen würde, niemals verschenkt.
Übergangslos begann ich dann zu weinen. "Wieso?", so schluchzte ich, "bekommen Krethi und Plethi in einer Tour den Literatur-Nobelpreis, ich dagegen nie? Obwohl ich so gottvolle Geschichten geschrieben habe, Theaterstücke und Romane?"
Olga setzte sich auf einen Stuhl - ein Stein war nicht zugegen - und dahte bein mit beine. Es war ein ganz liebreizender Anblick, allein, sie erhob sich nach wenigen Sekunden schon. "Vielleicht", meinte sie schnippisch, "liegt es daran, daß deine Sachen nie einer veröffentlichen wollte?"
Das war's, sie hatte recht.
Wenn wir erst mal aus diesem Scheiß-Universum raus sind, werden wir heiraten.



[1]   Die Australier zum Beispiel müssen sich ständig am Boden festkrallen, damit sie nicht von der Unterseite der Erdkugel runterfallen in die unendliche Leere des Alls.

Die schöngeflötete Reichskristallnacht

Seit den achtziger Jahren erscheint vielen wohlmeinenden Menschen in Deutschland der Begriff " Reichskristallnacht " als bedenklic...