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28.11.22

DIE RATTE und wie er zu diesem Namen kam

Gerhard Rat hatte Glück bitter nötig. Gerhard Rat war ein Unglückswurm, wie es - so bleibt zu hoffen - wenige gibt. Kaum etwas von dem, was er anfing, fügte sich je zu einem glücklichen Ende. Vielmehr schien es, als liebten die Dinge Gerhard nicht, als entzögen sie sich seiner Handhabung, wo immer sie konnten - und sie konnten oft. Klar, daß mit der Zeit auch Gerhard seinerseits die Dinge zu hasse begann, so daß niemals ein wirklich ersprießliches Verhältnis zwischen ihm und dem Kosmos entstehen mochte.

In seiner Jugend war Gerhard Rat das gerade Gegenteil von Peter Pan gewesen. Peter Pan - Sie kennen die Geschichte? - hatte beschlossen, niemals erwachsen zu werden; ein Junge wollt' er bleiben, bis er stürbe, dermaleinst und jugendfrisch. Für das "Gerhardili" hingegen, wie sein unseliger Vater den jungen Gerhard bis weit über die Volljährigkeit hinaus zu nennen pflegte, hatte das Älterwerden und Erwachsensein gar nicht schnell genug gehen können.

In der Schule war er "Ratatat" gerufen worden, was zum einen an seinem Namen lag, zum anderen daran, daß er schnell und hektisch sprach, ein semantisches Maschinengewehr. An diesem Spitznamen änderte sich auch nichts, als ihn seine Eltern mit zehn Jahren in's Humanistische Gymnasium übertraten.

Nach einem Urlaub mit den Eltern an der Côte d'Azur hatte Albert Kruschwitz aus der Fensterreihe damit begonnen, Gerhard "Ratatouille" zu rufen. Eine Gewohnheit, die sehr bald von allen - Gerhard ausgenommen - begeistert angenommen wurde. Selbst jene wenigen, die es vermocht hätten, vermieden dabei die korrekte Aussprache des Eintopfgerichtes, schlossen vielmehr mit einem harten und speienden "tui". Der Spitzname "Rata-Tui" blieb an Gerhard haften bis ins sechzehnte, siebzehnte Lebensjahr, bis die Geschichte mit Bruno Ascherl den Dingen eine neue Wendung gab.

Bruno Ascherl lebt heute als angesehener Rechtsanwalt im Fränkischen und hat gut lachen. Damals aber hatte Bruno genugsam darunter zu leiden, daß ihn der ganze, selten ordinäre Haufe "Brunzo Arscherl" rief. Nach einem Kinobesuch - einer Filmkunst-Matinée, man denke - hatte es Bruno, der es besser hätte wissen müssen, rasend geistreich und ungeheuer witzig gefunden, Gerhard mit "Professor Unrat" anzusprechen. Der eher schmächtige und entschieden kleingewachsene Bruno, der die Regeln kannte und also nichts anderes erwartet hatte, nahm es mit einem schmerzlichen Seufzen hin, daß er für sein "Unrat"-Rufen von Gerhard verdroschen wurde. Erst als Gerhard eine zufällig herumliegende Latte ergriff und mit ihr in stummer Wut auf Bruno eindrosch, zerbrach das stillschweigende Einverständnis.

Unter diesen Umständen ist es verständlich, daß Gerhard Rat die Jahre, da er den verschiedenen Spitznamen seiner Altersgenossen ausgeliefert war, schnell hinter sich bringen wollte; daß er sich danach sehnte, als Erwachsener endlich und respektvoll mit "Herr Rat" angeredet zu werden.

Nun begab es sich aber, daß Brunzo Arscherl noch am selben Tage an den Folgen der erwähnten Prügel fast verschiedenen wäre; sieben bange Wochen lag er auf den Tod. Gerhard Rat wurde der gefährlichen Körperverletzung angeklagt und mußte, da dies die dritte Straftat dieser Art war, ins Jugendgefängnis von Niederschönenfeld einfahren.

Damals, als Bruno mit dem Tode rang, schwebte eine Zeitlang über Gerhards Haupt der Dichterlorbeer. Das kam, weil Gerhard im Grunde seiner Seele ein ungemein sensibler Mensch war. Der Psychologe, der ihn für die Verhandlung zu begutachten hatte, maß seinerzeit einen Wert von immerhin 9 (neun!) Sensi-Bel auf der nach oben offenen WECKER-Skala. Diese Empfindsamkeit, verquirlt mit einem zureichenden Schöpfer Sprachgefühl hatte Gerhard schon früh zum Schreiben von Gedichten verleitet. Als sein Fall durch die Schlagzeilen gellte, hatte eine große Illustrierte - vermutlich durch eine gezielte Indiskretion von Gerhard selbst - von den auf Halde liegenden Dichtstücken Wind bekommen.

Innige Verse eines eiskalten Totschlägers! Ha!!

Einfühlsame Poesie eines knallharten Killers! Heißa!!

Einige Tausender hatten die fixen Jungs vom Bilderblatt bereits über den Tisch geschoben, als die traurige Nachricht von Brunos endgültiger Genesung die Runde machte. Auf die Lyrik eines Körperverletzers aber ist geschissen, zu übermächtig ist die Konkurrenz dichtender Mörder.

Nun auf einmal - und ganz unvermittelt - warf der Oberredakteur Berger mit unbarm­herziger Strenge die Qualitätsfrage auf.

homo duplo. was?

homo duplo. was?

 

 

wenn ich einmal zweimal bin,

wenn ich einmal zweimal bin,

geb ich mir die hand;

geb ich mir die hand;

dabei stets vorausgesetzt,

dabei stets vorausgesetzt,

ich hätte mich erkannt.

ich hätte mich erkannt.

Niemand könne, so ereiferte sich Berger in der Redaktionskonferenz, einer auf Niewoh bedachten Zeitschrift wie seiner...

...an dieser Stelle von Bergers Ausführungen entschlüpfte dem Freien Mitarbeiter Riemerschmidt, der die Hauptlast der Recherchen im Fall Rat getragen hatte, ein Lächeln; was ihn Monate später, unter einem fadenscheinigen Vorwand seinen Freien-Mitarbeiter-Ver­trag kostete...

 ...niemand also könne ihm, Berger, zumuten, die Gedichte dieses...

liebe & symmetrie

(symmetrie?)

 

 

 

wenn

wenn

 

ihr einen

ihr einen

 

schweinebraten

schweinebraten

 

könnt gebrauchen

könnt gebrauchen

 

seht her

kommt her

 

ich bin's

ich will euch

 

 

einer sein

 

 ...dieses Menschen abzudrucken.

schön

mein kopf

 

 

so schön

mein kopf

wie ich

ist

ist keiner

bewundernswert

nein keiner

schön

nicht einer

 

ist schöner

besonders

als ich

der

 

linke

 

"'Trilogie der ausfransenden Symmetrie' - daß ich nicht lache", lachte Ober­­redakteur Berger höhnisch und meinte damit Gerhard Rats "Trilogie der ausfransenden Symmetrie", die hier im Text versteckt eingefügt ist. Und ob jeder hier in der Konferenz schon mal das Wort "Manierismus" gehört hätte? Und wenn ja, ob er dann auch wüßte, daß er - Berger - auf Manierismus - jedweden Manierismus gleich welcher Art - scheiße?

 

Wie Berger sagte, also geschah es. Keine Zeile von Gerhard wurde gedruckt. Keine. Kein Ruhm, kein nichts, nur Knast. Und im Knast hatte natürlich niemand etwas mit "Herr-Rat"-Komplimenten am Hut, auch nicht, als Gerhard volljährig wurde und schließlich erwachsen. So kam es, daß Gerhard Rat in eingeschränkter Umgebung seinen letztgültigen Spitznamen verpaßt bekam: "DIE RATTE".

5.8.11

Mublobdob - Eine Literaturempfehlung

Eins muß klar sein: Wennst du den wunderbaren Roman "MUBLOBDOB - Eine Geschichte von Leidenschaft und Zufall" nicht kennen tust, dann liegt das nicht an deiner mangelnden Bildung. Höchstwahrscheinlich liegt es daran, daß dieser Roman noch nicht veröffentlicht worden ist. Das heißt, irgendwie veröffentlicht worden ist er schon, aber halt bloß im Internet, in einer Buchhandlung kannst du dich danach wundfragen, du wirst das Buch nicht finden.
Was natürlich schade ist, denn der Roman ist von mir.

Was die Handlungsführung dieses Romans betrifft, so ist sie ein wenig chaotisch. So chaotisch, daß ich mich mit ihrer Darstellung überfordert fühle.
Ich räume den Platz und gebe den beiden Freunden Anton und Boris das Wort, welche es vielleicht schaffen, Ihnen die Handlung so einigermaßen klarzumachen. 

Anstatt eines Exposés
Langsam, sehr langsam öffnet sich der Vorhang und gibt den Blick frei auf ei­­ne bis in das letzte Raumfitzelchen grellerleuchtete Bühne. In der Mit­te der ansonsten absolut kahlen Bühne, ein wenig vielleicht nach links ver­setzt, stehen zwei Fässer, in denen - so behauptet der Aufdruck - frü­her einmal Salzheringe eingemacht gewesen sein müssen. Eines der Fässer ist leer, im anderen steht Boris. Boris ist schwer bandagiert: sein Kopf ist eingemullt, von der Schädelkalotte bis zum Kinn, beide Unterarme sind ge­schient und selbst aus dem offenen Hemdkragen ragt noch ein Eckchen weißer Verband heraus. Unruhig steht Boris in seinem Faß, nervös blickt er alle naselang seitlich nach hinten, verrenkt sich fast den Hals in sei­nem Bemühen, dorthin zu blicken, wo doch nichts los ist.
Nach siebenunddreißig Minuten wird Bewegung hinter der Bühne hörbar; Bo­risens Gesten der Neugier werden hektischer und häufiger. Wiederum zwölf Mi­nuten später erscheinen vier stämmige Bühnenarbeiter im Blaumann, äch­zend, stöhnend und fluchend Anton an seinen Gliedmaßen in ihrer Mitte tragend. Anton zwinkert Boris mit dem linken Augenlid beruhigend zu, Bo­ris beantwortet die knappe Geste mit heftigem Schwenken der Arme. Anton ist schwer bandagiert: sein Kopf ist eingemullt, von der Schädelkalotte bis... aber das hatten wir schon. In den verkrampften Händen hält Anton ein Buch, etwa doppelt so groß wie ein Schul-Atlas. Während der nächsten achteinhalb Minuten, in denen unter ständigem "Hooo - Rruck!"-, "Zuuu - gleich!!"- und "Vorrrsicht!!!"-Rufen die Bühnenarbeiter Anton nach oben wuchten und ihn schließlich langsam und vorsichtig in das Faß hinablas­sen, bleibt ausreichend Zeit, den Titel des riesigen Buches zu studieren: "MUBLOBDOB - Eine Geschichte von Leidenschaft und Zufall". Kaum steht Anton sicher im Faß, da verlassen in hektischer Nichts-wie-weg-hier-hält-uns-nichts-Geste die Bühnenarbeiter die Bühne.
Anton und Boris stehen in ihren Fässern und blicken gelangweilt ins Pu­bli­kum. Nach einer guten halben Stunde grell ausgespielter Langeweile er­greift Anton das Buch, das er vor sich auf dem Rand des Fasses abgelegt hatte, und schlägt es auf. Er liest weniger darin, als daß er blättert. Hat Anton wegen seiner Armschienen schon große Mühe, das riesige Buch auch nur zu halten, so ist es fast ein Kunststück für ihn, die Seiten um­zublättern. Nach fast vierzig Minuten des Blätterns, in denen er oft die Stirne gerunzelt, den Kopf geschüttelt und ratlos geprustet hat, taucht Anton wieder aus dem Buch auf. Sein Blick fällt auf Boris, der ihn sei­nerseits die ganze Zeit über unverwandt beobachtet hatte.
ANTON Du, sachma, Boris?
BORIS (ultracool) Jaaa?
ANTON Sachma, Boris, das Buch hier...?
BORIS Was ist mit dem Buch?
ANTON Boris... (Anton seufzt tief) Boris, ich glaub, ich tu's nicht ver­stehen.
Boris seufzt tief und ein wenig gequält auf.
BORIS Was verstehst du nicht, Anton?
ANTON Nun, zum Beispiel... (denkt angestrengt nach) ...dieses Geheimnis um die drei Professoren Zellinger...
BORIS Na, das ist aber doch ganz...
ANTON ...und wieso der Mublobdob am Schluß meint, er müßte zurück auf den Gletscher, um dort zu sterben, damit sich alles erfüllt, weil sonst der Kosmos kaputt geht und wieso das dann schließlich doch nicht nötig ist.
BORIS Also: das ist wegen der drei gleichen Mumien.
ANTON (ein wenig bitter) Ja, ja! Das mit den drei gleichen Mumien ver­steh ich nämlich sowieso und ganz überhaupt nicht. Erst heißt es, eine dieser drei Mumien ist eine Plastikkopie einer der beiden ande­ren und dann tun auf einmal alle so, als gäbe es überhaupt nur zwei Mu­mien, obwohl ständig und weiter von drei Mumien die Rede ist.
BORIS (lacht) Während es in Wirklichkeit eh nur eine Mumie gibt.
ANTON (ein wenig unsicher) Du verarscht mich, Boris, gell?
Boris schüttelt den Kopf.
BORIS (gönnerhaft) Gut, Anton, ich will's dir erklären. Also: Baron Fran­kenstein hat lange und erfolgreich mit wiederbelebten Hundemumien ex­perimentiert und will nun Menschenversuche machen. Dazu klaut er die alte Mumie, bekommt aber aus Versehen die frische Leiche und läßt die Plastikkopie der alten Mumie dort. Klar?
Anton nickt, ein wenig unsicher.
BORIS Gut! Frankenstein erweckt also die frische Leiche, von der er denkt, es wäre die alte Mumie, zum Leben. Diese Leiche - Frankenstein nennt sie "Mublobdob" - verliebt sich in Frankensteins Tochter und flieht mit Hilfe des Geheimagenten Dr. Betz-Lebenstein. Dr. Betz-Le­benstein ist hinter Frankenstein her, weil Frankenstein nämlich, so denkt Dr. Betz-Lebenstein, Dracula ist.
ANTON Aber... hm, Frankenstein ist doch wirklich Dracula, oder?
Nun schaut Boris ein wenig unsicher.
BORIS Is's wahr?
ANTON Denk schon.
BORIS Na, wie auch immer: Dr. Betz-Lebenstein schreibt jedenfalls am Schluß des Buches das Buch, in dem er selber vorkommt, während Ger­hard Rat, Dr. Betz-Lebensteins Helfer, unter dem Namen Dr. Betz-Le­benstein als Geheimagent Karriere macht. Währenddessen fahren die beiden Professoren Zellinger mit ihrer Zeitmaschine in die Vergangen­heit und verdoppeln sich dort.
ANTON (schreit es fast, ungläubig) Was?
Boris denkt nach, unsicher geworden.
BORIS Nein, sie verdoppeln sich nicht, sie sind schon verdoppelt, von früher her.
Anton nickt, zufrieden und stolz.
BORIS Die beiden verdoppelten Professoren Zellinger fahren also in die Vergangenheit, werden dabei zu drei Professoren...
Anton guckt Boris entsetzt an, der dies wohl bemerkt, aber ungerührt bleibt.
BORIS ...und dabei geht die Zeitmaschine kaputt. Deshalb müssen sie nun...
Anton unterbricht Boris.
ANTON Nö, Boris, so geht das nicht. Ich wollte von dir wissen, wieso Mu­blobdob am Schluß meint, er müßte zurück auf den Gletscher, um dort zu sterben, damit sich alles erfüllt, weil sonst der Kosmos kaputt geht und wieso das dann schließlich doch nicht nötig ist.
BORIS Aber Anton, das ist doch wegen der drei gleichen Mumien. Ich hab's dir eben grade erklärt.
Anton schaut ein wenig hilflos. So steht er eine gute Viertelstunde. Dann nimmt er sich ganz unauffällig sein Buch "MUBLOBDOB" wieder und fängt an, drin zu lesen. Auch Boris holt sich sein Buch und liest. Nach etwa zwei Stunden erste Buh-Rufe aus dem Publikum, die sich rasch zu einem schril­len Aufschrei des Unmuts steigern. Anton und Boris blicken verwundert von ihrer Lektüre auf, greifen dann in ihre Fässer und werfen massenweise Ta­schenbuchausgaben des "MUBLOBDOB" ins Publikum. Das Publikum verläßt das Theater, jeder gebannt in sein Taschenbuch vertieft. Manche Besucher sto­ßen beim Rausgehen zusammen, manche fallen von der Galerie ins Parkett, weil sie nicht mehr auf den Weg achten, aber selbst die Verletzten im Parkett lesen gebannt weiter.
Nach 23 Stunden fällt der Vorhang im außer Anton, Boris und der dritten Schicht Bühnenarbeiter leeren Theater.

Und? Bist du neugierig geworden? Hier geht's weiter zum Roman selber...

 

Rezept "Weiße Bohnen à la Franze"

a) Zutaten (in der Reihenfolge ihres Erscheinens)

1 bisserl Fett
Am besten Olivenöl, über Butter läßt sich reden, über alles andere auch.

1 Stück Kochsalami
Auch Tiroler genannt. Bierwurst geht zur Not, aber: Bierwurst ist nicht dasselbe wie Bierschinken. Und Bierschinken scheidet aus
 .
1 Dose Weiße Bohnen
Nur Dosenbohnen! Trockene Bohnen, sie seien eingeweicht wie lange immer, bringen nicht diesen vollkommenen Geschmack, diese knackig-weiche Konsistenz von Dosenbohnen einer guten Marke (Aldi oder wie). Keine Kompromisse!

1 großzügiger Klecks Tomatenmark
Wennst du kein Tomatenmark zur Hand hast, so tut's auch eine kleingeschredderte Tomate.

1 Priserl Salz
Nur Reichenhaller Salinensalz (Typ 14a) verwenden!

1 Häufchen Pfeffer
Schwarz und frisch gemahlen

1 bißchen Paprika
Schschscharrrfff!!!

1 Fingerspitze Majoran
Majoran halt

1 Ei
Gute Eier sind teuer, aber wegen dem einen Ei jetzt ein Geschiß machen?

b) Nebentaten

1 Krügerl Bier
1 Scheibe Schwarzbrot

c) Taten
Stelle zwei Pfannen auf den Herd, tue in jede Fett hinein und erhitze dieses. Nimm eine Kochsalami und schneide einige winzfingerdicke Scheiben davon ab. Würfele sodann die Wurst und wirf die gewürfelte Wurst ins brutzelnde Fett. Öffne eine Dose Weiße Bohnen, schütte die Bohnen über die rösch angebratenen Wurststücke und lasse ein - rasch verrührtes - Kleckschen Tomatenmark darauf fallen. Umrühren, bedächtig, aber gründlich. Schlage ein Ei auf - Vorsicht! Den Dotter ganz lassen! - und lasse den Inhalt des Eies sachte in die zweite Pfanne gleiten. Schmecke die heißen Bohnen mit Salz, Pfeffer und Majoran ab und prisele Paprika auf das Spiegelei in der Nachbarpfanne. Nun gieße die rotsämige Pampe in deinen Teller und lasse das Spiegelei elegant darübergleiten. Nimm das Bier aus dem Kühlschrank und das Brot aus dem Kasten.

Libertè
Egalitè
Schlabbertè
Freiheit
Gleichheit
Mahlzeit

Wie dumm kann ein Mensch sein?

 Gestern erschien es mir hoch an der Zeit, meinen großen Computer, der seit ein paar Tagen spinnt und nicht mehr zum richtigen Laufen zu bri...