21.3.20

Ein Name ist besser als gutes Öl (Prediger 7:1)

(Prediger 7:1)
Vor etlichen Tagen hatte ich hier einen Blogbeitrag eingestellt, in welchem ich ein Video aus meinem YouTube-Channel "Der Impfluenzer" vorgestellt hatte. In diesem Video geht es um die Grausamkeit des Schächtens. Kurze Zeit später schon war der Blogbeitrag gelöscht, ich hatte mich nämlich auf einen anderen "Fisch und Fleisch"-User bezogen und ihn als "Großen Denker" beschimpft. Ich habe dessen Namen genannt, obwohl das - wie ich weiß - hierorts verboten ([1]) ist. Das heißt, ich habe den Namen nicht genannt, sondern nur dessen Anfangsbuchstaben hingeschrieben ([2]). Allerdings - muß ich zugeben - wurde dann im Begleittext des verlinkten Videos der Name doch genannt.
Warum ich so langweiliges Zeug hier erzähle? Weil meinen Beitrag vor der Löschung bereits 17 User mal gelesen hatten, einer hat sogar einen Kommentar hinterlassen. Diese Leute wissen jetzt, warum sie den Blogbeitrag nicht mehr sehen können.
So viel zum Thema Transparenz.




[1]   Für dieses Verbot gibt es durchaus gute Gründe, das möchte ich an dieser Stelle betonen. Es soll damit verhindert werden, daß die eine oder andere Argumentation in höchstpersönliches Gezänk ausartet.  
[2]   "Wer ist 'großes E Ponkt'?" heißt es in der "Feuerzangenbowle".

Gültig nur wenn entwertet

In deutschen U- oder S-Bahnhöfen steht geschrieben: "Zutritt nur mit gültigem entwertetem Fahrausweis". Ja, sakra, muß der Fahrausweis (kein Mensch sagt so, außer auf Amtsdeutsch) jetzt gültig sein oder doch besser entwertet. Auf Italienisch könntest du so was gar nicht formulieren, ohne dich an's Hirn zu tippen: Entrata solo con un biglietto valido svalidato.


Die schöngeflötete Reichskristallnacht

Seit den achtziger Jahren erscheint vielen wohlmeinenden Menschen in Deutschland der Begriff " Reichskristallnacht " als bedenklic...