Mittwoch, 25. April 2018

Alkerhol und Straßenverkehr


Weltweit stürben, so lese ich es auf der Website der Allianz-Versicherung, 10 % der Verkehrstoten wegen Alkohol. 10 %, man stelle sich vor!
Heißt: 90 % des Gemetzels gehen auf das Konto von nüchternen Autofahrern. Das sollte uns zu denken geben. Im Wort "nüchtern" steckt das Wörtlein "nücht", also so viel wie "Nein danke, ich bin mit dem Auto da". Kein verantwortungsvoller Mensch sollte unter 0,8 Promille Auto fahren, anderenfalls er die Wahrscheinlichkeit, einen tödlichen Unfall zu verursachen, verneunfachen würde. Das gilt natürlich auch für Motorrad oder Fahrrad oder Rollstuhl ([1]).


[1]   Du sagst, "Rollstuhl" wäre geschmacklos in diesem Zusammenhang? Der Gesetzgeber aber, wahrlich, wahrlich ich sage euch, schreibt, es werde wegen Trunkenheit im Verkehr jener bestraft, der unter dem Einfluß von Alkohol oder anderer berauschender Mittel mit einem Fahrzeug (das muß kein Kraftfahrzeug sein) am Straßenverkehr teilnehme. Wenn du dir also beim Oberwirt mit Bier und Schnaps den Umstand deines Behindertseins schönsäufst, trifft dich die volle Härte des Gesetzes und du darfst nicht länger mit dem Rollstuhl vor die Haustür, dir das tägliche Brot zu kaufen. Robben, ja okay, robben wäre eine Alternative.
Welche Arsenlöcher denken sich eigentlich solche Gesetze aus?

Dienstag, 24. April 2018

Von der Transparenz in der Politik


Als seinerzeit die Grünen in Deutschland in den Bundestag kamen, in einigen Bundesländern auch in die Regierung, hatte ich einen Traum: Die Grünen würden in der realen Politik Kompromisse machen müssen, das ist jedem klar, der noch nicht völlig verblödet ist. Die Grünen aber, so dachte ich bei mir in meiner kindlichen Einfalt, würden die Kompromisse transparent machen. Der Hulbunzelminister würde einen Gesetzentwurf einbringen, der das Hulbunzeltum reguliert und die Hulbunzelunternehmen an die Kette legt. Der Koalitionspartner ist natürlich dagegen (genau deswegen wurden CDU und SPD erfunden) und der Verband der Hulbunzelunternehmen sowieso.
Der Gesetzentwurf geht also nicht. Was macht mein erträumter grüner Minister? "Leute", würde er auf der Pressekonferenz sagen, "ich lege euch hiermit einen Gesetzentwurf vor, der ein völliger Scheisendreck ist. Ihr kennt meinen ursprünglichen Gesetzentwurf, das wär was gewesen. Leider hat mein Koalitionspartner, eh schon wissen, der der jedes Jahr diese großzügigen Spenden von der Hulbunzelindustrie bekommt, nicht mitgemacht. Überdies ist vor zwei Wochen ein Vertreter der Hulbunzelindustrie bei mir im Ministerium gewesen und hat gemeint, man würde, sollte mein Gesetzentwurf verabschiedet werden, sieben Hulbunzelfabriken in Deutschland schließen und in Österreich, wo man nicht so ein Geschiß macht, wieder errichten. 43.734 Arbeitsplätze in Deutschland wären damit vernichtet. Österreich bekäme zur Belohnung lediglich 21.441 Arbeitsplätze, weil die österreichischen Regierungstrottel könne man mit dem kleinen Finger über den Tisch ziehen.
Wir wissen alle, daß mein Traum ein Traum blieb. Die Grünen haben ihre Kompromißentscheidungen so verteidigt, als wären sie schon immer dafür gewesen. Auf Transparenz haben sie geschissen, wie alle anderen Parteien noch stets darauf geschissen haben.

Aus rechtlichen Grynden


Hinweis - Wenn einer sagt, man könne dies oder das aus rechtlichen Gründen nicht tun, dann heißt das, in Normalsprech übersetzt: Ich WILL das nicht tun und ich will auch nicht begründen, warum ich das tue. NICHTS, ABSOLUT NICHTS ist aus rechtlichen Gründen unmöglich, denn das Recht ist von Menschen gemacht und kann deshalb geändert werden, wenn man es denn nur WILL.

Montag, 23. April 2018

U-Bahn & Anarchie


Am Freitag - ich weiß es noch, als wär es gestern gewesen - war ich in Berlin auf Fortbildung. Die Veranstaltung war um 16.00 h zu Ende, der Flixbus sollte erst um 22.30 h fahren. Gehste halt in Balin spazieren, dachte ick mir, hoppeltste durch's Brandenburger Tor und schaufelste dir nachher nen Kàffe ins Hirn. Als icke dit Brandenburger Tor zuletzt in echt gesehen hab stand noch die Mauer davor. Aber was willst machen, es hat mich nun mal ein grauenvolles Geschick zum Deutschen gemacht [1], also muß ick mir dem Schixal stellen und das Brandenburger Tor anschauen [2]
Aber... Wer schon mal in Berlin war, der weiß es: Der Öffentliche Personennahverkehr dortselbst ist 1 Katastrophe oder zumindest deren Schwester. Die U-Bahn U1 [3] fährt derzeit vom Warschauer Platz aus nur 1 Station weit, schwupp über die Donau und du bist von Friedrichshain aus (ehdem Ost) in Kroizberg (Vorort von Istanbul). Am Schlesischen Tor mußt du in den Schienenersatzverkehr bis zum Halleschen Tor umsteigen. Lästig, aber macht nix. Am Halleschen Tor jedoch ist der Aufstieg zur U-Bahn vernagelt. Du stapfst die Treppe wieder runter, frägst den ebenerdigen Döner-Mann, wo's zur U-Bahn nach Uhlandstraße ginge und er verweist dich auf die Treppe, von der du gerade gekommen bist. So sind's, die Moslems, zwischen türkisch und tückisch liegt nur 1 Buchstabe.
Ich steig also in den Ersatzbus ein, zurück zum Schlesischen Tor, stapfe dort wiederum hoch zur U-Bahn, zurück auf Los, ohne 4000 einzuziehen. Am U-Bahnhof Warschauer Platz macht 1 hirnverbrannter Idiot - Gott möge ihn dereinst in der allertiefsten Hölle für Rapper brutzeln! - einen Lärm wie in einer Disco. Mit wehenden Rockschößen eule ich weg von der Kunst, hin zum S-Bahnhof Warschauer Straße. Während ich Richtung Berlin-Mitte fahre umarmt mich eine Fee, die mir ins Öhrli flüstert, ich möge mich schnellstmöglich aus Berlin fortbewegen, auf daß ich meinen Frieden finde.
Ich steige also am Hauptbahnhof aus und begebe mich zum DB-Rei­se­zen­trum. Ich frage die Dame am Info-Schalter, wann der nächste Zug nach Regensburg ginge und wieviel mich das kosten würde, wenn ich den nähme. Sie könne mir sagen, wann der nächste Zug ginge, aber was das koste, das müßte ich an einem der Fahrkartenschalter erfragen. Mit nacktem Zeigefinger deute ich auf ihren Computerbildschirm und sage: "Sie wollen mir sagen, daß Sie nicht in der Lage sind, den Fahrpreis von Ihrem Computer zu erfragen?" - Doch, das könne sie schon, aber für Fahrpreise seien die Kollegen zuständig. Ich grinse sie an, so breit, wie ich nur immer grinsen kann. "Siehste, dit is Balin. Nur ein Tritt in den Sack ist noch freundlicher als ein Berliner."
Ich glaub sie hat meinen Sprachwitz nicht ganz verstanden, daß ich sie damit aber grob beleidigt hatte, ist scheinz rübergekommen. Manchmal denke ich, wenn es mich, einen herzensguten und freundlichen Fast-Österreicher einmal dauerhaft nach Berlin verschlüge [4], bräuchte ich keinen Monat, um so ein so was von dermaßen schweinsrüpelhafter Mensch zu werden, daß ich als eingeborener Berliner durchginge.
Apropos schweinsrüpelhaft. Am Morgen dieses Tages war ich in meinem Hostel Industriepalast im Frühstücksraum und hab mir einen Kaffee reingezogen. Die zweite Tasse habe ich nicht mehr ganz geschafft, ich gehe also in die angeschlossene Küche und bitte die Küchenkraft mit auswärtigem Akzent, sie möge die schwarze Plörre entsorgen. Sie strahlt mich an, soviel Freundlichkeit schlägt ihr anscheinend nicht so oft entgegen. Die zweite Küchenkraft, anscheinend die Chefin und arschklar einheimisch, raunzt mich dagegen an: "Sie wissen schon, daß Sie hier nicht reindürfen?" - "Freilich", entgegne ich freundlich, "ich tu's aber trotzdem. Es lebe die Anarchie!"



[1]   Meine sudetendeutschen Eltern hat es seinerzeit nach Bayern verschlagen. Schlappe 30 km weiter östlich und ich wäre in Braunau/Inn geboren worden und wäre mit dem Eberhartinger Klaus von der Ersten Allgemeinen Verunsicherung in die Schule gegangen. Aber so war das damals, der Inn war als fließendes Gewässer der Eiserne Vorhang zwischen da und dort und die Österreicher hatten ihren Schülling, der sie zwang, alle ausgeschilderten Preise durch 7 zu teilen, damit sie wußten, was das Zeug wirklich kostet.
Aber ich darf nicht jammern. Der Merkel und die Söderin sind Schixalsschläge, gewiß, aber besser als Kurz und Strache sind sie allemal.
[2]   An alle Doitschen: Wißts ihr, wieviel Säulen das Brandenburger Tor hat? Jetzt nicht schummeln und googeln, googeln kann jeder Depp. Also: Wieviel?
[3]   Damit man es nicht so merkt, haben die Berliner ihre U-Bahn gutteils auf Stelzen montiert. Ich erwähne es nur, weil's oft heißt, die Preußen hätten keinen Humor.
    Ist nice to be a preiß
    But it's higher
    To be a Bayer. 
[4]   Was GOtt der Herr verhüten möge!

Sonntag, 15. April 2018

Polen und Pogrome


Auf der Facebook-Seite der BR-Sendung "quer" war es zu lesen: "Seit kurzem ist es in Polen verboten zu behaupten, dass Polen eine Mitverantwortung an den Verbrechen des Holocausts hat."

Die Information stimmt, aber was heißt hier Mitverantwortung? Über ein Jahr nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Entmachtung der Nazis kam es in Polen zu mehreren Pogromen, die 1500 bis 2000 Opfer forderten.
"Am 4. Juli 1946, knapp 14 Monate nach der Kapitulation des Nazi-Regimes, wurden in der (...) Stadt Kielce mindestens 42 Juden umgebracht." (…) "In den Städten Krakau, Tschenstochau, Radom und Ostrowiec kam es in den Jahren 1945 und 1946 zu ähnlichen Exzessen. Zwischen 1500 und 2000 Juden, die meisten hatten deutsche Vernichtungslager überlebt, wurden in diesen ersten beiden Nachkriegsjahren von Polen erschlagen, erstochen, gesteinigt."
Noch eine Quelle, so auf die Schnelle gefunden.

Weiß man heutzutage in Deutschland davon nichts mehr? Ich mein, daß man in Österreich nix mehr weiß versteht sich. In Österreich versteht man von nix was, in Österreich wählen die Schluchtenjodler Zombies wie Kurz und Strache und grinsen dabei.

Alkerhol & tote Tiere


Der Journalist Jürgen Neffe hat 1992 in der Süddeutschen Zeitung einen längeren Aufsatz mit dem Titel "Gestatten, mein Name ist Alkohol" veröffentlicht. Darin läßt er das Alkohol-Molekül von seiner Geschichte erzählen - und von seiner Wirkung auf die Menschen.

Ich zitiere: "Das Leberenzym 'Alkoholdehydrogenase', kurz ADH, gilt Wissenschaftlern als Indiz dafür, daß ihr und ich, Mensch und Ethanol, seit Äonen miteinander leben: ADH hat keine andere bekannte Funktion als den Abbau von Ethylalkohol. Warum sollte sich ein solch komplizierter biochemischer Mechanismus entwickelt haben, wenn keine Notwendigkeit dazu bestand? Warum wäre er wohl über Tausende von Generationen erhalten geblieben, hätte es nicht ständige Verwendung gegeben? Möglicherweise sind nach der Menschwerdung all diejenigen auf der Stecke geblieben, denen die Erbanlagen für ADH fehlten.
Oder warum, glaubt ihr wohl, haben sich die User der flüssigen Droge gegenüber jenen durchgesetzt, die mich nicht vertrugen? Die immer klaren Kopfes waren und ihre Probleme, wie heutige Suchtexperten fordern, 'verarbeiteten', statt sie bisweilen zuzukippen?
(...)
Es war kein Zufall, daß die industrielle Revolution erst losbrach, nachdem Anfang des 18. Jahrhunderts der Gin in einer wahren Welle von Holland nach England geschwappt war. Nicht nur die ersten Schnapsfabriken entstanden. Die Hölle der Maschinenwelt konnten die meisten Malocher nur ertragen, weil sie die Strapazen ihrer 16-Stunden-Tage in Branntwein ertränkten. Viele Arbeiter erhielten einen Teil ihres Lohns in Form flüssiger Zahlungsmittel - was übrigens erheblich zur Verbreitung der "Trunksucht" in Europa beitrug."
Heißt: Wir sind die Nachkommen der Sieger in der Evolution, wir sind die Nachkommen der Trinker. Ohne unsere trinkenden Altvorderen gäbe es heute keine Abstinenzprediger.
Im übrigen gilt das analog auch für die Vegetarier. Man kann nämlich die Bedeutung des Fleischverzehrs für die menschliche Evolution gar nicht überschätzen.
"Bezogen auf das Körpergewicht sollten Menschen eigentlich einen wesentlich längeren Darmtrakt haben. Durch eine effektivere Ernährungsweise (Fleisch, Braten, Kochen) verkleinerten sich jedoch die Verdauungsorgane in den letzten drei Millionen Jahren. Anthropologen, gehen davon aus, dass dies eine notwendige Vorraussetzung für die Entwicklung eines größeren Gehirns war."
Und an anderer Stelle dieser Website heißt es: "Die Bereicherung des Speisezettels mit Fleisch war eine regelrechte Hirnnahrung und Auslöser für den ersten Schub des rapiden Wachstums unseres Denkapparates, stimmen Leslie Aiello und ihr Kollege Peter Wheeler von der University of Liverpool zu. Fast 90 % der Ruheenergie des Körpers werden von Herz, Leber, Nieren, Darm, und Gehirn benötigt. Die Organgrößen von Herz, Leber und Nieren sind direkt von der Körpergröße und -masse abhängig und unverzichtbar für das Pumpen und Reinigen des Blutes. Das Geheimnis und die Vorraussetzung für ein größeres Gehirn liegt also in der Verkürzung des Darmtraktes, was beim frühen Homo bereits der Fall gewesen sein dürfte und worauf die Rippen und Schädelknochen eines berühmten Fundes, des Turkana-Jungen, hindeuten. Australopithecinen hatten noch einen relativ großen Darmtrakt, wie aus dem Skelett eines anderen berühmten Fundes, der 3,2 Millionen Jahre alten Lucy ersichtlich ist. Der Darm von uns Menschen ist 900 g leichter als es unsere Körpergröße eigentlich erwarten ließe - die eingesparte Energie konnte die Evolution gleichsam ins Gehirn investieren.
Die ersten Vertreter der vor 2,5 Millionen Jahren auftretenden neuen Gattung Homo waren vermutlich wohl hauptsächlich Aasfresser, wie Spuren von Raubiergebissen an ihren Nahrungsresten belegen. Spätestens bei Homo erectus wurde die Jagd dann immer wichtiger - und mit verbesserten Technologien und Wurffähigkeiten auch zunehmend erfolgreicher. Ein weiterer Sprung in der Größenzunahme des Gehirns könnte vor 1,0 bis 0,4 Millionen Jahren durch die Erfindung des Kochens ausgelöst worden sein, wobei ein teil des Verdauungsprozesses regelrecht ausgelagert wurde.
" So viel zum Thema Rohkost.
Obwohl... Ich kannte mal einen Rohköstler - nicht überzeugt, aber praktizierend. Wir hatten damals, als ich jung war, es ist lange her, einen Hund, der hat bei uns im Garten Möhren aus dem Beet gezogen und anschließend mit Appetit verspeist. Es hat gewirkt, Möhren sind, so heißt es, gut für die Augen und dieser Hund hat - im Gegensatz zu mir - nie eine Brille getragen.
Zwei, drei, ein Zitat: "Wenn der Mensch bedenkt, wie sehr verschieden der Grad von Abscheu ist, womit man eine Menge schlechter Handlungen betrachtet, die ihrer Natur nach doch ganz gleich schlecht und verwerflich sind - so wird er bald finden, daß diejenigen derselben, zu denen ihn eine starke Neigung und Gewohnheit hingetrieben hat, gewöhnlich mit all den falschen Reizen, die ihnen eine sanfte, schmeichlerische Hand verleihen kann, ausgestattet und ausgemalt werden; - und daß die anderen, zu denen er keine Neigung verspürt, ihm in ihrer ganzen Nacktheit und Abscheulichkeit erscheinen und all die wirklichen Kennzeichen der Torheit und Schlechtigkeit an sich tragen."
Laurence Sterne, "Tristram Shandy"
Das ist jetzt ein bißchen altmodisch und umständlich in Satzbau und Wortwahl. Moderner und knackiger formuliert meint Sterne: Laster und üble Angewohnheiten, die mir persönlich sowieso am Arsch vorbeigehen, kann ich locker kritisieren und ich werde es mit Begeisterung tun. Auf diesem Gebiet bin ich von Haus aus tugendhaft, kann also getrost auf die Sünder einhauen. Was die anderen Laster und üblen Angewohnheiten betrifft, denen ich verfallen bin und von denen ich nicht loskomme, so werde ich immer mehr oder weniger vernünftige Gründe finden, sie zu rechtfertigen.
Die dumme miese Sau ist also immer der Andere.
Und was die umfassend Tugendhaften betrifft, so fällt auf, daß sie eine wahre Landplage für ihre Mitmenschen sind. Eine strenge, sauertöpfische und selbstgefällige Bande.
"Zwei Menschen gingen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Vegetarier und der andere ein Schnitzerlfreund. Der Vegetarier stand und betete bei sich selbst also: O Gott, ich danke dir, daß ich nicht bin wie die übrigen der Menschen, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Schnitzerlfreund." (Luk. 18, 10f)
"Ich werde den Verdacht nicht los, daß Abstinenzler die Sachen nicht mögen, auf die sie verzichten."
Dylan Thomas (ein Alkoholiker der Sonderklasse)

Montag, 19. März 2018

Fahrverbote

Der neue Verkehrsminister Andi Scheuer ist anscheinend wirklich der harte Hund, als den er sich ausgibt.
Wie aus für gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen verlautete, arbeitet sein neu erobertes Ministerium an einem Gesetzentwurf, der das Strafgesetzbuch und die deutschen Straßen verändern wird:
"Wer einen BMW oder Mercedes oder Audi oder sonst ein Auto über 120 PS (1) erwirbt, wird wegen charakterlicher Nichteignung zum Führen eines Kraftfahrzeuges mit Führerscheinentzug nicht unter einem Jahr bestraft. Vor der Führerscheinwiedererteilung ist eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) abzulegen. Im Wiederholungsfall greift eine Leibesstrafe, zu vollstrecken am Auto, nicht am Fahrer."
Ein Hund ist er schon, der Scheuer Andi, aber das hatte ich bereits eingangs erwähnt.
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(1) Was ein Glück, mein Auto hat genau 120 PS.

Mittwoch, 21. Februar 2018

Selbe Gleiche Andere

So schön, so einfach und so singbar kann die deutsche Sprache sein.

Donnerstag, 8. Februar 2018

Effenberg und -tal


Es geschah an einem Wiesnwochenende in München

An einem Wiesnwochenende Ende September 2015 ham's den ehemaligen Futsbol-Profi St. Effenberg (Name von der Redaktion nicht geändert) in seinem Jaguar auf der Ungererstraße in München mit 1,3 ‰ erwischt. Ich mein, wer zur Wiesnzeit in München und um München und um München herum besoffen fährt, dem gehört sowieso der Führerschein lebenslang entzogen, und zwar wegen Hirnfraß im Endstadium.
Ich hab mal einen bei der MPU gehabt, der ist von der Disco weg zur Polizei gefahren, um dort Anzeige wegen Beleidigung zu erstatten. Selbstverständlich hat er seinen Wagen nicht ums Eck rum geparkt, sondern direkt vor der Wache, dort wo ein Schild meint, der Platz sei nur für Einsatzfahrzeuge da. Ich mein, so was ist natürlich noch blöder, ein doppelter Effenberger sozusagen.
Aber klar, als MPU-Psychologe willst auch von was leben.

Freitag, 19. Januar 2018

Him- und andere Beeren

Jedes Mal, wenn ich das Wort Himbeere sehe oder höre, erwacht der Feminist in mir und ballt die Faust zur Frowenpauer. So viele Himbeeren und keine einzige Herbeere.
P. S.: "Ein Fußballspiel dauert 90 Minuten und das nächste Spiel ist immer das schwerste." (Sepp Himberger)