Dienstag, 27. Juli 2021

An die im Feld Gefallenen

Als Kind hörte ich öfter meine Eltern und Großeltern davon reden, mein Onkel Kurt sei 1945 im Feld gefallen und dann haben alle furchtbar geweint. Ich hab gedacht, das sei doch sehr übertrieben. Wie oft war ich nicht schon auf dem Feld hingefallen und hab mir das Knie angehaut? So was ist mißlich, gewiß, aber gleich so ein Geschiß drum machen...

Gendern auf Teufelin komm raus

Die Frauenbeauftragte der Berliner Humboldt-Universität hat durchgesetzt, daß die Klinik für Onkologie an der Charité künftighin Klinik für Tantologie heißen wird.

Ich hab nix gegen Frauen, ihr Schlampen, aber das geht zu weit.

Montag, 26. Juli 2021

Der Mensch an der Siedlungsgrenze

Mein erstes und womöglich einziges Erweckungserlebnis hatte ich an der Volksschule Gern. Die Volksschule Gern war eine vierklassige Volksschule, jeweils zwei Jahrgänge wurden zusammen in einer Klasse unterrichtet.

Die Volksschule Gern gibt es längst nicht mehr, so wenig wie es die Gemeinde Gern noch gibt. Früher, als die Welt zwar auch nicht mehr gut, aber doch besser war, gab es dagegen sogar zwei Gerns. Die Gemeinde Gern I bestand aus vier Ortschaften, im Jahr 1961 hatte die Gemeinde 861 Einwohner und eine Fläche von 222,4 Hektar. Gern II, die ländliche Version von Gern, bestand aus 21 (!) Orten, im Jahr 1961 hatte die Gemeinde 252 (!) Einwohner und eine Fläche von 482,48 (!) Hektar. Der Gemeindesitz war zu dieser Zeit in Oberdax, damals hatte fast jeder Einödhof seinen eigenen Bürgermeister. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde die Gemeinde 1972 aufgelöst und in die Gemeinden Eggenfelden und Hebertsfelden eingegliedert.

Aber, klar, kein Schwein interessiert sich heute noch für die weiland Gemeinden Gern I und II, es hat sich schon damals kein Schwanz außerhalb von Gern I und II für Gern I und Gern II interessiert.

Warum ich dennoch davon erzähle liegt daran, daß irgendwann das Fräulein Treml krank wurde und der Rektor ihretwegen zwei Vertretungsstunden in unserer Klasse hatte. Der Rektor war normalerweise in der 7. und 8. Klasse zugange und hatte vermutlich deswegen keinen Plan, was er uns in der 3. und 4. Klasse hätte erzählen können. Er stellte zwei Tische zusammen, nahm die Schiefertafel aus dem Gestell und legte sie waagrecht auf die Tische. Er nahm weiße und bunte Tafelkreiden und kerbte mit seinem scharfen Taschenmesser die Spitzen jeweils so ein, so daß er jetzt mit einer einzig Bewegung zwei parallellaufende Striche hinzeichnen konnte.

Er nahm die weiße Kreide und zog ei­nen Doppel­strich quer über die liegende Ta­fel. Das, meinte er, solle die durch den Ortskern von Gern führende Straße dar­stellen. Dann setzte er ein rotes Viereck auf die Tafel, direkt an die Straße grenzend und sagte, das solle das Schulhaus sein, in dem wir uns grade befänden. Wir nick­ten verständig und er fragte uns, welche Straßen und Bäche und sonstige Dinge wir noch kennten. Er trug die­se Dinge dann in den all­mählich ent­ste­henden Ortsplan ein und so ent­stand vor un­seren Augen ei­ne Landkarte unserer unmittelbaren Umgebung. Nachhaltig beeindruckt hat mich, daß ich die Entstehung des Ortsplans miterleben durfte, der Zusammenhang zwischen der Welt und dem Bild von ihr hat sich mir unmittelbar erschlossen. Was für ein Lernerfolg!

Von da an war ich Landkarten und Stadtplänen verfallen. Auf der Couch liegend lernte ich die ganze Welt - oder doch einen erheblichen Teil von ihr - kennen. Es erschien mir unnötig, die Welt zu bereisen, es erscheint mir dies noch heute. Zu viele Globetrotter habe ich getroffen, die von Tuten und Blasen [1] keine Ahnung hatten, welche von den bereisten Ländern nur den touristenüblichen Unfug wußten.

1958, ich war 8 Jahre alt, war die Fußballweltmeisterschaft in Schweden, Weltmeister wurde Brasilien und der Stern von Pelè ging auf. Mit Begeisterung schwadronierte ich vor den Stammgästen im Lokal von Brasilien. Diese Stammgäste meinten, ich solle doch nicht so daherreden, ich wüßte doch nicht mal, wo dieses Brasilien liege. Und ich erzählte ihnen von Brasilien und seiner Lage in Südamerika, dort spräche man Portugiesisch, anders als im übrigen Lateinamerika.  

Abends machte ich gerne ausgedehnte Reisen. Ich hatte damals ein Motorboot mit einer kugelsicheren Plexiglashalbkugel. Weder die Giftpfeile der Eingeborenen konnten mir etwas anhaben, noch die Gewehrkugeln irgendwelcher Schurken. Eine Klimaanlage schützte mich vor der Hitze der Tropen und der Kälte der Eisregionen. Mit dem Boot konnte ich wie ein Auto auf dem Land fahren, ja sogar fliegen und tauchen. Ich weiß noch, wie ich vom Meer aus in den Amazonas einfuhr und dann gemächlich den Strom emportuckerte. Wurde ich müde, legte ich mich schlafen, ich war ja geschützt, nichts und niemand konnte mir etwas anhaben.

Warum sollte ich mich den Gefahren des Dschungels und des Hochgebirges aussetzen, Malaria und Frostbeulen erdulden, wenn es genug Narren gab, die dies schon vor mir getan hatten und mir gerne davon in Wort und Bild erzählen möchten? "Warum sich einen Hund halten und dann selber bellen?" hatte es Hercule Poirot auf den Punkt gebracht.

Auf dem Gymnasium hatten wir den Diercke-Weltatlas, dort gab es eine Reihe exemplarischer Detailkarten diverser Weltgegenden. Eine der Karten trug den Titel "Der Mensch an der Siedlungsgrenze", sie zeigte eine Estancia im argentinischen Teil von Feuerland. Das Klima ist auf Feuerland dermaßen rauh, daß dort kein wirtschaftlicher Anbau von Getreide, Gemüse etc. möglich ist, sondern lediglich Viehzucht. Das Wohnhaus samt Wirtschaftsgebäuden war eingezeichnet, selbst die Weidezäune. Ich liebe solche Detailpläne, wie gesagt.

Feuerland, das Land an der Siedlungsgrenze, liegt auf 54° südlicher Breite. Bei 54° nördlicher Breite landen wir in Schleswig-Holstein, nahe der dänischen Grenze. Forscher, die Schleswig-Holstein bereist haben, berichten, dort gäbe es durchaus Landwirtschaft. Und nördlich von Schleswig-Holstein liegt noch ganz Skandinavien. Das alles hat der Golfstrom gemacht.



[1]    Wußten Sie schon, daß Urologen zwar keine Ahnung von Tuten haben, umso mehr aber von Blasen?

Donnerstag, 15. Juli 2021

Chinesische Weisheit

 Ein Pils sagt mehr als 1000 Worte.



Mittwoch, 7. Juli 2021

Der Affentanz um das gegrillte Kalb

Die Meldung von dem Afrikaner [1], der in einem Wald in Oberbayern ein ganzes Kalb gegrillt hat, ist laut google bis heute in nur vier Medien aufgetaucht:

https://www.merkur.de/lokales/bad-toelz/gaissach-ort28705/gaissach-mann-grillt-im-wald-ganzes-kalb-im-offenen-feuer-90807762.html

https://alpenwelle.de/regionale-nachrichten/gaissach-kalb-bei-offenem-feuer-im-wald-gegrillt/

https://www.journalistenwatch.com/2021/06/18/fremde-laender-sitten/

(Journalistenwatch ist eine Website, die von Ungarn (!!!) aus die Meinungsfreiheit im deutschsprachigen Raum verteidigt.)

https://www.fischundfleisch.com/ulrich-h-dittmann/ein-ganzes-kalb-im-wald-gegrillt-72434

Der "Münchner Merkur" ist das einzige halbwegs seriöse Medium, das über den Vorfall berichtet. Was aber wirklich auffällt ist das völlige Fehlen des Boulevard. Meldungen wie diese sind erfahrungsgemäß ein gefundenes Fressen für die regionalen Klatsch- und Tratschblätter, wie etwa die BILD-Zeitung, die Abendzeitung oder die "tz". (Die "tz" ist übrigens das Schwesterblatt des "Münchner Merkur").

Warum so gut wie die gesamte Lügenpresse den Vorfall verschweigt erklärt sich wahrscheinlich aus der Natur eines Kalbes. Ab 300 kg Lebendgewicht nennt man ein junges Rind nicht mehr Kalb, sondern Jungrind. Seien wir großzügig und nehmen wir an, das Kalb von Gaißach habe etwas über 200 kg gehabt. Der Kopf fehlte, also runden wir auf 200 kg ab. 200 kg, das sind zwei ziemlich schwergewichtige Menschen. Diese beiden Fettsäcke transportierst du nun gedanklich in einem Kinderwagen(!). Du merkst schon, daß die ganze Geschichte nicht stimmen kann, die Naturgesetze stellen sich quer. Die Geschichte ist erstunken und erlogen, der Redakteur hat sie sich aus den Fingern gesogen.

Und der Blogautor von "Fisch und Fleisch" war so einfältig, die Story zu glauben.



[1]   Der Afrikaner ist inzwischen als ein gewisser Roger Whittaker https://de.wikipedia.org/wiki/Roger_Whittaker https://www.youtube.com/watch?v=sGWs1HK8iDU identifiziert worden.

Dienstag, 1. Juni 2021

Baaderstraße und Meinhofplatz

Den 2. Juni kennt natürlich jeder, der 2. Juni ist jener Tag, der auf den 1. Juni folgt. An den 2. Juni 1967 dagegen können sich die wenigsten noch erinnern, vor allem nicht die Jüngeren.

Am 2. Juni 1967 war der Schah von Persien zu Besuch in Berlin, damals eine unbedeutende Provinzstadt zwischen Polen und Potsdam. Es gab Unmutsäußerungen gegen den Schah, im Zuge dieser Unmutsäußerungen erschoß Kriminalobermeister Karl-Heinz Kurras, im Nebenberuf Inoffizieller Mitarbeiter (IM) des DDR-Staatssicherheitsdienstes (StaSi), den Studenten Benno Ohnesorg.

Von diesem 2. Juni 1967 nahm die Terrororganisation [1] "Bewegung 2. Juni" ihren Namen, aus der "Bewegung 2. Juni" entstand dann die "Rote Armee-Fraktion (RAF)", aka "Baader-Meinhof-Gruppe", in Sicherheitskreisen gerne auch "Baader-Meinhof-Bande" genannt.

 

Wie auch immer: Wenn du in München Bus fährst, kommst du in der Nähe des Gärtnerplatzes an die Haltestelle "Baaderstraße" und du freust dich schon auf den Meinhofplatz, der aber nie kommt. Daß diese Bayern aber auch nie was ordentlich zu einem Ende bringen können.

Anonyme Gscheidhaferl [2] haben mich drauf hingewiesen, daß die Baaderstraße merkwürdigerweise nicht nach dem allseits bekannten Andreas Baader benannt ist, sondern nach einem gewissen Franz von Baader, den heute, im Gegensatz zu Andreas, kein Schwein mehr kennt. Aber gut, dafür sind Straßennamen schließlich da, daß sie an Leute erinnern, die man längst vergessen hatte.

In München etwa gibt es die Paul-Heyse-Straße, mit der Paul-Heyse-Unterführung unter dem Hauptbahnhof. Frag mal in München einen Passanten nach Paul Heyse... Wenn du nicht grad zufällig einen Germanisten erwischt, dann erntest du als Antwort nur ein Achselzucken. Dabei war der Heyse Paul immerhin Literaturnobelpreisträger (1910).

Aus Übermut habe ich nach einem Meinhofplatz gesucht und eine Ulrike-Meinhofstraße in 17248 Lärz gefunden, die zum Müritz-Flugplatz führt.

Der Casus schien mir denn doch zu toll und ich recherchierte ein bißchen. Ich fand eine Karte, die mir zeigte, daß in die Ulrike-Meinhofstraße der Ho-Chi-Minh-Pfad mündet. Ich mein, ich bin ja ein ziemlich gutgläubiger Mensch, nicht selten hart an der Grenze zur Einfalt, aber das glaub nicht einmal ich.



[1]   Was immer eine Terrororganisation genau ist. "Ein Terrorist ist jemand, der eine Bombe besitzt, aber keine Luftwaffe." (Ein "Guardian"-Leser am 23.04.86)

[2]   Die Anonymität nützt ihnen gar nix, ich kenne sie alle!


Sonntag, 30. Mai 2021

Impf 65 Eberhard Im Paradies

Gut wenn du Schwein hast, vor allem im Paradies.

 

Montag, 17. Mai 2021

Der Diercke-Weltatlas, der Knochenbrecher

Als ich noch der Wald­bau­ern­bub war hatten wir in der Schule den Diercke-Welt­atlas. Der Diercke Welt­atlas galt als Kno­chen­brecher, denn zwei- bis viermal die Woche muß­ten wir ihn im Schulranzen von zuhause in die Schule schleppen und wieder zu­rück. Viele von uns haben die Schulzeit trotzdem oh­ne größere Schäden hinter sich gebracht, einige dagegen hat es bös erwischt. Sie sind mißgestaltet und müssen sich als Glööckler durch's fernere Leben schlagen.

Das Bemerkenswerte an un­se­ren Schul­ran­zen war der Umstand, daß die Ranzen umso praller gefüllt und deshalb schwerer waren, je jünger die Kinder waren. Vor Schulen und an Schulbus­haltestellen kannst du Zehnjährige beobachten, die den Diercke-Weltatlas und die ganze Last menschlicher Existenz auf ihren niedergedrückten Buckeln tragen, es ist zum Gotts­erbarm. Vor einigen Jahren habe ich an einer Bushaltestelle (wo sonst?) zu einer Gruppe junger Menschen an der Schwelle vom Kind zum Jugendlichen gepredigt, alle hatten sie Ranzen und die meisten davon waren ersichtlich schwer. "Höret, Kinder", sagte ich ihnen, "laßt euch an Weihnachten oder zum nächsten Geburtstag einen Einkaufstrolley schenken. [1] Dann könnt ihr künftig den Diercke-Weltatlas ebenso bequem hinter euch herziehen wie ich."

Das ginge nicht, sagte man mir. - Weil? - Weil wegen diesem und jenem und aus vielerlei anderen Gründen. In Wirklichkeit, sehen wir die Dinge doch mal realistisch, sind Trolleys so was von uncool, das glaubst du nicht. Trolleys sind Nachzieh-Rollatoren. Inzwischen habe ich meine Geschichte von der Trolley-Predigt einigen Leuten erzählt und noch jeder hat behauptet, was ich denn hätte, es gäbe inzwischen doch schon nicht wenige Schüler, die von Ranzen auf Trolleys umgestiegen seien. Die Sache erinnert ein bisserl an das Ungeheuer von Loch Ness - jeder kann was darüber erzählen, gesehen hat es noch keiner.

Der letzte Satz gilt im übrigen - merk ich grad - ebenso für den Lieben Gott.



[1]   Viele Jahre, nachdem es der Menschheit gelungen war, auf dem Mond zu landen, war ein genialer Erfinder auf die Idee gekommen, einen Satz Räder unter Koffer und ähnliche Behältnisse zu schrauben, um damit den Transport erheblich zu erleichtern.

Freitag, 14. Mai 2021

Herrensprache

Im Herbst 2020 habe ich unter dem Titel "Die Bürde des Menschen ist unantastbar" einen kleinen Artikel zu einem Nebenaspekt der Kolonialgeschichte  hier eingestellt. Ich hatte nämlich in der Wikipedia folgendes Bild gefunden:

Die Bildunterschrift von Wikipedia ist "Britischer Kaufmann, von einer Frau aus Sikkim, West-Bengalen, auf ihrem Rücken getragen, ca. 1903"

Der Großintellektuelle von "Fisch und Fleisch", Wirtschaftsexperte und Philosoph, hatte hierzu einen Kommentar unter sich fallen gelassen: "Der Gentleman hat der Dame einen ehrlichen Job verschafft, mit dem sie ihren Lebensunterhalt verdienen kann. Ein Revoluzzer würde stattdessen den Herrn erschießen, und die Dame anschließend in Würde verhungern lassen. Beides ist doof, aber letzteres tödlich. Wer nur mit dem Herzen denkt, denkt gar nicht."

Eine Dame antwortete ihm: "Entweder man erschießt den 'Gentleman' (...) oder die Dame verhungert. Das ist Logik vom Feinsten."

Ich antwortete wiederum ihr, denn dem Großintellektuellen, Wirtschaftsexperten und Philosophen antworte ich schon länger nicht mehr direkt:

Das ist Herrenlogik. Das Weltbild der Herren (m/w/d) geht davon aus, daß sie es sind, die Ordnung in eine ansonsten wilde und heillos wirre Welt bringen. Daß sie es sind, die dem Volk Arbeit geben, weswegen sie sich auch Arbeitgeber nennen, die Arbeiter dagegen Arbeitnehmer, ganz so als seien Arbeiter Empfänger einer großzügigen Spende, ganz so, als würde der Arbeitgeber den Arbeiter "in Lohn und Brot setzen" und nicht umgekehrt [1].

Die Sprachlüge geht weiter. Bei den Sozialabgaben gibt es einen Arbeitgeber-Anteil, ganz so, als würde der Chef die Hälfte meiner Arbeitslosen- und Krankenversicherung aus seiner Tasche bezahlen. In Wirklichkeit ist es so, daß ich 100 % Arbeitsleistung (Mehrwert) gebe und als Entlohnung 70 oder 80 oder 90 % des von mir erarbeiteten Mehrwerts erhalte. Das ist das Grundgesetz des Kapitalismus, wäre es anders gäbe es für mich als Unternehmer nicht mehr den allermindesten Grund, Leute einzustellen. Auch der Arbeitgeber-Anteil ist vom Arbeitnehmer erarbeitet, natürlich.

Es muß inzwischen auch dem allergrößten Idioten aufgefallen sein, daß Unternehmer umso reicher sind, je mehr Arbeiter sie beschäftigen. Das muß einen Grund haben, wer ihn rausfindet ist danach ein Stückerl schlauer.



[1]   An dieser Stelle möchte ich anmerken, daß ich fast mein ganzes Berufsleben lang Unternehmer war. Ich war der Kapitalist und gleichzeitig mein eigener (und einziger) Prolet. Du merkst den Denkfehler, den ich gemacht habe?

Montag, 10. Mai 2021

Ein Blumenstock und die Sprache

Noch heute hört man in diesem Land ganz, ganz merkwürdige Laute, hier zum Beispiel über die Stadien des Eingehens eines Blumenstockes, den man nicht mehr gießt:

Zerscht dadrickadada

Na dadiadada

Und dann dabräsldada.