Dienstag, 28. April 2020

Karl Lagerfeld und das Corona Virus

Home-Office ist Arbeit ohne Zähneputzen.

Mittwoch, 15. April 2020

Vom Schulbu und der Gefahr, die von ihm ausgeht

Es gibt, das kann nicht oft und energisch genug betont werden, kein einziges verläßliches Photo von einem Schulbu. Photos, auf denen angeblich ein Schulbu zu sehen ist, gibt es zwar zuhauf, aber noch jedesmal haben amerikanische Wissenschaftler nachgewiesen, daß es sich in Wirklichkeit um einen Wolpertinger handelt.

Während eines Telefonates unter dem Einfluß einer bewußtseinsverändernden Droge ist mir vor vielen Jahren mal ein Schulbu erschienen und ich habe ihn mit meinen bescheidenen Möglichkeiten skizziert.
So drollig so ein Schulbu erscheinen mag, so sehr handelt es sich dabei doch um ein hochgefährliches Tier. Sie alle kennen vermutlich jene Hinweisschilder, auf denen vor dem periodischen Auftreten von Schulbus gewarnt wird.

Die armen Leute von anderswo

Wenn ich mit meinen Eltern in Urlaub war - was selten genug vorkam, denn es waren Handwerkersleute mit eigenem Geschäft - freute es mich, mal woanders zu sein und die schöne Landschaft zu genießen. Es war ja doch immer wieder Österreich, wohin wir verreist sind, nach Norden zog es uns nie.
Am Ende ging's nachhause und es freute mich, wieder daheim zu sein. Meine Freude wurde allerdings getrübt durch das tief empfundene Mitleid mit den anderen Leuten, die dort bleiben mußten, in der Fremde, weil sie keine Heimat hatten. So schön der Mondsee immer sein mag, irgendwann freust du dich dann doch wieder auf zuhaus.

Tangenten - Geometrie als Volxsport

In den frühen neunziger Jahren haben wir erstmals Urlaub gemacht in Italien. Italienisch konnte von uns keiner so richtig, bei mir hat's grad mal so zum Espresso-Bestellen gereicht. In den Überschriften der Zeitungen, die an den Kiosken aushingen war erstaunlich oft von tangenti die Rede. Selbst bei den Boulevardzeitungen hieß es tangenti, tangenti, tangenti, gelegentlich war sogar von Tangentopoli die Rede.
Ich mein, daß Italien eine lange, weit zurückliegende geistige und wissenschaftliche Tradition hat, viel weiter als bei uns, war mir schon klar. Olio Dante hat die italienische Hochsprache um 1320 herum erfunden, während wir noch zweihundert Jahre länger auf die deutsche Sprache warten mußten. Aber - Leutz! - daß in italienischen BILD-Zeitungen leidenschaftlich über Geometrie diskutiert wird... Donnerwetter! Ich zog damals meinen Hut vor dem italienischen Geist und hab ihn bis heute nicht wieder aufgesetzt.


Laufband selbst gemacht

In diesen Zeit, da die Landpflegerin von Deutschland ein Ausgehver- und ein Abstandsgebot erlassen hatte, mußten alle Fitneß-Center schließen, so daß Laufbänder ein Traum bleiben mußten. Stattdessen nach alter Mütter Sitte draußen zu laufen ging auch nicht.
In dieser Lage ist guter Rat gottlob nicht teuer, sondern vielmehr wohlfeil.

Mittwoch, 8. April 2020

Mundschutz beim Einkaufen


Dieses Bild habe ich heute in Facebook gefunden.

Dienstag, 7. April 2020

Die Gumperin und ihr sein Mann

Wenn ein Stier und ein Hahn nur im Paket verkauft werden, dann muß ein theologisches Problem dahinterstecken.

Sonntag, 5. April 2020

Jimi Hendrix und sein Vorbild Bob Dylan

Was die Wenigsten wissen: Wir verdanken Bob Dylan die Karriere von Jimi Hendrix. Hendrix war Gitarrist in verschiedenen Bands, hatte aber nie die Traute, solo aufzutreten, weil er meinte, dafür sei er als Gitarrist einfach nicht gut genug. Als er dann Bob Dylan gehört hat, soll er sich, so meine Information, gesagt haben: "So gut Gitarre spielen wie der kann ich allemal." Da hatte er recht.

Das Handwerk des Schreibens

Der Dichter und Übersetzer Arno Schmidt [1] regte einst an, man solle über jede deutsche Universität schreiben "Nanu?".
Der Spruch würde nicht schlecht ins Logo von "Fisch und Fleisch" passen, noch trefflicher aber wäre an dieser Stelle ein Satz des österreichischen Journalisten und Publizisten E. A. Rauter:
Viele Kollegen machen sich vor, daß man zwar ein halbes Jahr lernen muß, um ein Schwein zu zerlegen, oder drei Jahre, um einen Anzug nähen zu können, daß aber jeder schreiben kann, sobald er etwas erregt ist.




[1]   In seiner Erzählung "Leviathan" berichtet er von HJlern, die noch 1945 von Hitlers Wunderwaffen schwärmten: "Und ihre Augen leuchteten wie die Scheiben brennender Irrenhäuser." Eine absolut endgeile Formulierung.


Samstag, 4. April 2020

Schönen Sonntag, allerseits!



Da Doud zÄding (Der Tod von Altötting)

Freitag, 3. April 2020

Schutzmaske - Je teuer desto taugt nix

Wohl dem, der einen Niqab zuhause hat.

Meine Schulfreundin Ingeborg Bachmann

Die meisten werden es nicht wissen: Ich bin ja noch mit der Bachmann Ingeborg in die Schule gegangen. Das war dir vielleicht eine. Obwohl... Die Ingeborg in meiner Klasse hieß gar nicht Bachmann, sondern Hinz oder Kunz oder gar Rumpelstilzchen.
Wenn ich's genau bedenke hieß die auch nicht Ingeborg, obwohl sie Zöpfe gehabt hat.


Donnerstag, 2. April 2020

Maskenzwang und Maskenverbot

Gestern auf dem Weg zum real,-, es hatte nur wenige Grad über Null. Auf dem Gehsteig steht ein Radlerin, Kapuze hochgezogen und Schal vor dem Gesicht, nur die Augen sind frei.
"Corona, Kälte oder Muslima?" frag ich sie. Es sei die Kälte, meint er [1]. Und im übrigen sei er Katholik, wobei er lacht [2].
Ja Leute, ab dem 6. April ist bei euch in Österreich Maskenpflicht beim Einkauf. Jetzt lacht sich jeder Österreicherin ins Fäustchen, der einen Niquab daheim hat.
Apropos: Das Gesichtsverhüllungsverbot vom Herbst 2017 gilt natürlich weiterhin.
Jeder Österreicherin, der als Diagnose "Multiple Persönlichkeit" im Attest stehen hat ist fein raus. Vor allen Dingen wenn sie Bundeskanzlerin ist.



[1]   Jetzt, da er spricht kann ich das Geschlecht erkennen.
[2]   Wobei ich mich frage, was es zu lachen gibt, wenn einer Katholik ist. Ich mein, das ist eine ernste Diagnose, Corona ist ein Lercherlschaas dagegen.

Ein Künstlerleben

Der Franze hat gsagt, die Wahrheit wär oft deprimierend. Aber, sagt er, nicht für den, der sie nicht versteht.

Angebot und Nachfrage und die übliche Erpressung

Und ein bisserl wollte ich noch an Adolf Merckle erinnern, der sich vor ein paar Jahren vor den Zug geschmissen hat, weil er vom Multimilliardär zum Multimillionär degradiert worden ist.