11.5.23

Die jrine Beeme

Als ich einst an einem schönen Frühlingstage unter den Berliner Linden spazierenging, wandelten vor mir zwei Frauenzimmer, die lange schwiegen, bis endlich die eine schmachtend aufseufzte: »Ach, die jrine Beeme!« Worauf die andre, ein junges Ding, mit naiver Verwundrung fragte. »Mutter, was gehn Ihnen die jrine Beeme an?«

Heinrich Heine ("Reisebilder")

Kunst und Erektion

  So alt und so tot kannst du als Frau gar nicht sein, als daß du vor männlicher Nachstellung sicher wärst.