7.6.26

Wie dumm kann ein Mensch sein?

 Gestern erschien es mir hoch an der Zeit, meinen großen Computer, der seit ein paar Tagen spinnt und nicht mehr zum richtigen Laufen zu bringen ist, zum Reparieren zu bringen. Ich nahm den Computer, steckte ihn in meinen größten Rollkoffer und machte mich dann auf den Weg zum PC-Experten am anderen Rande des Gewerbeparks. Es war ein ruhiger Tag, wenig Menschen unterwegs, kaum Autos auf den Straßen, die Sonne schien, es war warm aber noch nicht heiß, ein schöner, nicht allzu langer Spaziergang, wenn nur der Rollkoffer mit dem schweren PC nicht wäre.

Als ich ankam war der Laden geschlossen, ein Werbeaufsteller stand im Eingang. Ich schaute auf die Uhr, es war wenige Minuten nach zwei Uhr, der Laden öffnet um 14.00 Uhr, soweit also alles im Lot. Bald würde jemand kommen und den Laden aufsperren. Direkt beim Laden gab es nichts, wo man sich einigermaßen bequem hätte hinsetzen können, aber 20 Meter weiter gab's ein Bushäuschen. Da saß ich nun und wartete und alle paarundzwanzig Sekunden schaute ich hinüber zum Laden. Es kam aber keiner und nach einer halben Stunde merkte ich auch, daß kein Bus kam.

Jetzt, jetzt erst kam die Erkenntnis, daß heute ein Feiertag ist, Fronleichnam.

Wie dumm kann ein Mensch sein?

Wie mich ChatGPT einmal sehr enttäuscht hat

Im Rahmen einer neulich stattgefunden Diskussion mit dem forumseigenen Superhirn wollte ich abklären, ob Gerhard Schröder noch in der SPD ist. Was macht der Mann (m/w/d) von Welt in so einem Fall? Er wendet sich an die KI, in meinem Falle ist das die ChatGPT, die erstens irgendwie mit Google verbunden ist und zweitens nix kostet.

ICH: ist gerhard schröder noch in der SPD?

GPT: Kurz gesagt: Nein. Gerhard Schröder ist nicht mehr Mitglied der SPD; er ist seit vielen Jahren aus der Partei ausgetreten. Wenn du willst, kann ich dir weitere Details zu seinem politischen Werdegang geben.

(Daß Schröder vor kurzem aus der SPD ausgetreten ist... das ist möglich. Aber daß er schon "seit vielen Jahren" draußen ist kann definitiv nicht sein. Ich hake also nach.)

ICH: Erzähl mir bitte, wann Schröder ausgetreten ist. Ich habe nachgeschlagen, nach meinen Informationen gab es viele Versuche, Schröder auszuschließen, die alle gescheitert sind. Ausgetreten aber ist er meines Wissens nicht.

GPT Schröder bezieht sich hier vermutlich auf Gerhard Schröder, den ehemaligen deutschen Bundeskanzler. Er ist bisher offiziell nicht aus der SPD ausgetreten; er blieb parteiloses Mitglied der SPD mit gelegentlichen Kontroversen. Falls du von einem anderen Schröder sprichst (z. B. eine andere öffentliche Person), sag mir kurz, wer gemeint ist, dann suche ich dir die passenden Informationen.

(Die KI verhält sich wie nicht wenige Diskutanten und -onkel hier im "Fisch und Fleisch"-Forum: Sie stellt sich dumm und frägt "Gerhard wer?" während er in seiner ersten Antwort sofort wußte, welcher Schröder gemeint war. Aber mei. Ich fuhr fort:)

ICH: 1. Was könnte ein parteiloses Mitglied der SPD sein? 2. Als prominenter anderer Gerhard Schröder fällt mir lediglich der Außenminister Gerhard Schröder, noch aus Zeit von Adenauer ein.

GPT: Danke fürs Nachfragen. Hier zwei klare Antworten:

Parteilos bedeutet, man ist offiziell kein Mitglied einer Partei. Ein prominentes Mitglied der SPD, das kein Parteimitglied ist, kann theoretisch wie ein ausgeschlossener oder ehemaliger Parteigänger auftreten, bleibt aber offiziell parteilos. In Schröders Fall heißt das: Er war formell SPD-Mitglied, ist aber meist als parteilos oder nicht aktiv in der Partei beschrieben worden, trotz enger Bindung.

Zum anderen Schröder: Der Außenminister in der Ära Adenauer war nicht Schröder. Der erste Bundesaußenminister in der Ära Adenauer war Heinrich von Brentano (1955–1961) gefolgt von Gerhard Schröder erst viel später. Falls du eine andere Person meinst, nenne mir bitte den vollen Namen oder Kontext, dann kläre ich das.

ICH: Du bist erstaunlich schlecht infomiert. Schröder war von 1961 bis 1963 Außenminister im Kabinett Adenauer, als unmittelbarer Nachfolger von von Brentano. Von 1963 bis 1966 war er in der gleichen Funktion im Kabinett Erhard. Und erster Außenminister im Kabinett Adenauer war Adenauer himself, von 1951 bis 1955.

GPT: Danke für die Klarstellung. Du meinst vermutlich Gerhard Schröder, der in den 1960er Jahren als Außenminister im Adenauer-/Erhard-Kabinett fungierte. Allerdings ist das historisch nicht korrekt: Der Außenminister in der genannten Zeit war tatsächlich Heinrich von Brentano (1955–1961) und danach Franz-Josef Strauß (1961–1966) bzw. danach in einigen Konstellationen andere. Es gab keinen Außenminister namens Gerhard Schröder in der Ära Adenauer oder Erhard. Es könnte Verwechslung mit einer späteren Person vorliegen oder eine mix‑up von Namen vornehmen.

Falls du eine andere Person meinst, gib mir bitte den vollen Namen oder den Kontext, dann prüfe ich das genau.

ICH: Strauß war niemals Außenminister. Strauß war unter Konrad Adenauer Bundesminister für besondere Aufgaben (1953 bis 1955), für Atomfragen (1955 bis 1956) und für Verteidigung (1956 bis 1962). Er trat am 30. November 1962 wegen der Spiegel-Affäre zurück. In der Großen Koalition unter Kurt Georg Kiesinger war Strauß Bundesminister der Finanzen im Kabinett Kiesinger (1. Dezember 1966 bis 22. Oktober 1969). Er wurde nach der Landtagswahl in Bayern 1978 erstmals bayerischer Ministerpräsident und blieb es nach den Wahlen 1982 und 1986 bis zu seinem Tod. Mal im Ernst: Bist du wirklich der Doktor Allwissend aus dem Märchen der Brüder Grimm oder bist du lediglich der Aushilfspraktikant?

GPT: Danke für deinen Hinweis. Du hast recht: Franz Josef Strauß war nie Außenminister; er hatte andere Ministerämter. Die Diskussion dazu war verwirrend, und ich entschuldige mich für die Ungenauigkeiten.

Zu deiner Frage: Bin ich der Doktor Allwissend aus dem Märchen oder der Aushilfspraktikant? Ich bin ein AI-Assistent, der versucht, zuverlässig zu informieren, aber kein allwissender Experte. Falls du willst, prüfen wir die Fakten gemeinsam schrittweise.

ICH: Lieber nicht. Wenn ich noch länger mit dir diskutiere werde ich noch arrogant.

GPT: Verstanden. Wenn du magst, sag einfach kurz, womit ich dir sofort helfen soll. Ich bleibe höflich und sachlich.

(Immerhin hat er verstanden, daß ich ihn beleidigt habe und er hat gebührend vergrätzt reagiert. Respekt!)

In der Psychiatrie gab es mal das Wort "Salonidiot". Alder (m/w/d) ischwör, das hab ich mir nicht ausgedacht. Das Wort gab's früher wirklich, auch wenn Google sich dumm stellt. Im Zuge der political correctness und der damit verbundenen Schönflöterei nennt man heutigentags einen Salonidioten höchstwahrscheinlich anders, ich weiß aber nicht wie. Möglicherweise haben sie aber auch den Begriff als solchen abgeschafft. Ein Salonidiot war nach früherem Verständnis jemand, der bei gesellschaftlichen oder auch nur geselligen Anlässen geschliffene Sentenzen absondert und auf den ersten und zweiten Blick für sehr klug und gebildet gilt. Beobachtet man ihn allerdings länger merkt man (falls man selber kein Salonidiot ist), daß er im Grunde von nichts keine Ahnung nicht hat. Ich habe in meinem Leben zwei Salonidioten kennengelernt, beide waren analog und biologisch. Der dritte ist digital und elektrisch.

24.5.26

Was ist eine "Lebendige Pharmaziege"?

Seit ich seinerzeit zu meinem 17. Geburtstag von meinen Schwestern und meinen Kindern ein - wenn auch gebrauchtes - iPad geschenkt bekommen habe habe ich diverse Podcasts abonniert und lasse mir von diesen abonnierten Podcasts automatisch interessante Hörstückerln anzeigen und manchmal auch herunterladen.

Unlängst ließ ich mein Auge über das Podcastangebot vom Tage schweifen und siehe, ich las die Überschrift "Lebendige Pharmaziege". Nanu, dachte ich bei mir und scrollte zur nächsten Überschrift.

Abends im Bette liegend kam mir die lebendige Pharmaziege wieder in den Sinn und ich schob das skurrile Wort auf die übliche Wirrnis in meinem Hirn, nur damit ich endlich einschlafen konnte. Der Trick klappte nicht, ich blieb wach. Also nahm ich mein iPhone vom Nachttischkasterl, denn ich hatte inzwischen vom Annamirl zu Whyn-8-en ihr altes iPhone 6 mini geschenkt bekommen. Ich öffnete die Seite mit der Pharmaziege und fand erneut besagte Überschrift. Ich scrollte eine Zeile weiter und las nun entsetzt: "Lebendige Pharmaziegeschichte - Deutschlands älteste Apotheke"

Ach so.

Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen. (Matth. 19,6 - Elberfelder Bibel) Das gilt nicht nur für Ehen und Gordische Malerfitzknoten, sondern auch für Morphemgrenzen.

17.4.26

  Ob Rußland je ein Kolonialreich war?

"Rußland war nie ein Kolonialreich," mußte ich einstens im Internet - wo sonst? - lesen und dieser schlichte Satz trieb mir die Tränen in die Augen.

Es liegt offen vor unser aller Augen, daß Rußland spätestens seit Peter dem Großen ein riesiges und immer riesiger gewordenes Kolonialreich war. Obwohl das Wort "war" in diesem Zusammenhang schon wieder gelogen ist... Nähme man die Sätze, die einem so aus den Zähnen fallen ernst, so müßte uns auffallen, daß Russen in Sibirien so wenig zu suchen haben wie Briten in Kenia oder Franzosen in Algerien. Anders als im Falle von Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden oder Deutschland waren die russischen Kolonien allerdings niemals irgendwo weit weg in Übersee, sondern auf dem Landwege durch schlichte Grenzüberschreitung zugänglich. In den verwirrten Hirnen schlichter Gemüter konnte so der Eindruck entstehen, Russland sei kein Kolonialreich, sei nie eines gewesen. Ich habe keine handfesten Belege, aber ich vermute sehr stark, daß kaum jemand - danach gefragt - Irland als Kolonie Großbritanniens bezeichnen würde, dafür ist Irland zu nahe an der britischen Insel dran.

Das einzige - und letzte - Kolonialreich ist die USA. Aus der Kolonialisierung geboren machte es halt so weiter, und stößt jetzt an seine Grenzen.

Vor allem der zweite Satz ist pure Faktenverdrehung, der Volxmund sagt auch "Demagogie" dazu. "Aus der Kolonialisierung geboren" heißt, da haben sich einige in lockerer Formation zusammenlebenden Menschen in Nordamerika verabredet, große Teile der Welt als ihre Kolonien zu erobern und sind darüber zur Nation geworden (geboren). In Wirklichkeit war es genau umgekehrt: Die riesigen Gebiete Nordamerikas waren ihrerseits selber Kolonien weit entfernter Mächte: Großbritannien, Frankreich, Spanien und Rußland. Die dort lebenden Menschen  haben sich dann von ihren Kolonialherren befreit (dekolonisiert). ([1]) Nun erst haben sie ihrerseits Kolonien erobert, die meisten waren allerdings niemals formell amerikanische Kolonien (was es allerdings kaum besser macht, das nur nebenbei).



[1]   Den modernen Guerillakrieg hat übrigens nicht Mao Tse Tung erfunden, sondern die amerikanischen Siedler im Unabhängigkeitskrieg gegen die Briten.

 Tote Frau

Mit welcher historischen weiblichen Person [1] würden Sie gerne zu Abend essen?

Mein Favorit wäre Uta von Naumburg, das ist die Stifterfigur mit drei Buchstaben, die wir vom Kreuzworträtsel her kennen. In die war ich schon als Bub verliebt. Ich hätt sie auch geheiratet, wenn ich mal groß gewesen wäre, aber der Altersunterschied wär dann doch zu groß gewesen.



[1]   Statt "historische weibliche Person" könnte man natürlich auch "tote Frau" sagen.

Die tickende Bombe in Gangkofen

Vor vielen Jahren hat der "Rottaler Anzeiger" berichtet, auf dem Marktplatz von Gangkofen sei ein Auto geparkt gewesen, aus dem tickende Geräusche gekommen seien. Man habe die Polizei alarmiert, die ein Team von Sprengstoffexperten aus München angefordert habe. Es habe sich herausgestellt, daß das Auto einige Tage dort mit eingeschalteten Scheinwerfern geparkt habe, die Batterie sei nach dieser Zeit fast leer gewesen, es habe nur noch dazu gereicht, daß das Blinkerrelais blinkerlos tick-tick-tick gemacht habe. Es war also nichts passiert, außer dem Anrücken des Sprengstoffteams.

Gut, damals hatte die Redaktion immerhin die Ausrede gehabt, daß in Gangkofen (anders als etwa in Berlin oder Wien) normalerweise wirklich nicht viel los ist, da freust du dich als Reporter über jeden Haufen, den ein Hund auf den Marktplatz geschissen hat.

15.3.26

Kunst und Erektion

 

So alt und so tot kannst du als Frau gar nicht sein, als daß du vor männlicher Nachstellung sicher wärst.

Wenn ein Gerücht zur Offenbarung wird

Je weniger du weißt, desto fester glaubst du daran

Wenn du in "Fisch und Fleisch" liest kann es passieren, daß dir aus dem Rechner die Wahrheit oder auch das Gegenteil entgegenlächelt. "Je länger ein historisches Ereignis zurückliegt, desto eher werden Tatsachen durch Meinungen ersetzt."

Ich mache eher die umgekehrte Beobachtung. Nimm an, ich käme heutzutage mit einem Bogen Papier vom Berg zurück und würde behaupten, auf diesem Papier habe mir Gott eine wichtige Botschaft notiert. Man würde mich höchstwahrscheinlich für einen durch­ge­knallten Spinner halten. Dabei ist meine Geschichte sehr gut dokumentiert, x Kameras haben mich gefilmt, wie ich vom Berg zurückkomme, man kann das Papier und die Schrift darauf analysieren, ich stehe für Interviews und Talkshows zur Verfügung, in denen mich jeder befragen und meine Darlegungen auf innere und äußere Glaubwürdigkeit abklopfen könnte.

Je älter eine solche Geschichte dagegen ist, je weniger gut sie dokumentiert ist, umso glaubwürdiger wird sie. Nimm die uralte Geschichte von Moses und dem Sinai, die uns überliefert ist von einem, der einen gekannt, welcher der Schwager eines guten Bekannten war, der wiederum der Ur-ur-ur-ur-Enkel von Moses gewesen sein soll... Sie wird ernst genommen als enthielte sie... äh,... Gottes Wort.

Und je öfter schon irgendwelche Leute an dieser alten Geschichte herum geändert haben für desto authentischer gilt sie. Man deutelt frohgemut an jedem Buchstaben des Textes, der, wie gesagt, bekanntermaßen x-mal redigiert worden ist. Theologie ist über ganz weite Strecken eine Gerüchtologie.

Die Bibel ist unmittelbar Gottes Wort, sie ist vom HErrn den menschlichen Autoren direkt in die Feder diktiert worden. - Woher weißt du das? - So steht's doch in der Bibel selbst, die ihrerseits Gottes Wort ist. Okay, ein bisserl interpretieren muß man schon...

Es gibt nichts Leichtgläubigeres als einen klugen Menschen, der glauben will, weil er sich dann besser fühlt. Der Mensch muß sich die Welt erklären, anders erträgt er sie nicht, anders kann er nicht in dieser Welt leben. Jede Theorie - buchstäblich und wortwörtlich: jede - ist besser als keine Theorie. Religionsstifter und Philosophen haben das erkannt und die Marktlücke mit Sinn gefüllt.

Ende der siebziger Jahre bin ich auf der Autobahn in Regensburg nach Norden gefahren. Das Autoradio war eingeschaltet und ich hörte gerade Nachrichten auf einem UKW-Sender des Bayerischen Rundfunks. Dann kam der Pfaffensteiner Tunnel und so ganz allmählich wurde der Empfang immer schlechter, bis schließlich im Inneren der Tunnelröhre überhaupt nichts mehr zu hören war.

Als die Ausfahrt näher kam, setzte das Programm wieder ein. Musik erst und dann sprach einer über die Musik - auf Polnisch! Kein Sprechgesang, sondern eine ganz normale Ansage, wie vor jeder Sendung, nur eben diesmal auf Polnisch.

Innerhalb von Sekunden hatte ich mir eine Theorie zurechtgelegt; daß nämlich bei bestimmten Wetterlagen Überreichweiten bei UKW-Sendern auftreten könnten (das ist tatsächlich so), daß ferner topographische Besonderheiten an der Nordseite des Berges diese Überreichweiten verstärken würden, so daß jetzt eben grade ein polnischer Sender in hervorragender Qualität zu empfangen sei.

Damit war ich vorerst zufrieden und fing an, mich wieder zu entspannen, als der seinerzeit wohlbekannte Moderator Ado Schlier vom Bayerischen Rundfunk seine Stimme erhob und kundtat, es folge nun, in einer Übernahme vom polnischen Rundfunk, die Übertragung eines Jazzfestivals aus Zoppot.

Ach so, so einfach.

Schade um meine schöne Theorie, sie wäre soviel hypscher gewesen.

Big Zuckerberg is watching you

Einige Male im Jahr mache ich Kurse für Leute, die ihren Führerschein wiederhaben wollen, nachdem sie ihn zuvor wegen Alkohol verloren hatten. Du magst mich bedauern, aber wenn du nichts Gescheites nicht gelernt hast, mußt du dich als Psychologe durchfretten. Und wenn's ganz schlimm kommt, wartet eine elende Existenz als Verkehrspsychologe auf dich.

Eines Tages hatte wieder so ein Kurs begonnen, mit 6 Teilnehmern.

Am Tag nach der ersten Sitzung bekomme ich eine Facebook-Anfrage, ich könnte den Teilnehmer T. doch kennen, ob ich ihm nicht eine Anfrage senden wolle. Der Witz ist natürlich, daß ich von Herrn T.s Existenz vor Kursbeginn noch nie etwas gehört hatte, wie auch?

Wie dumm kann ein Mensch sein?

 Gestern erschien es mir hoch an der Zeit, meinen großen Computer, der seit ein paar Tagen spinnt und nicht mehr zum richtigen Laufen zu bri...