16.8.26

Nicht Bärlauch sondern Bohrloch

Was Sie schon immer über Sex wissen wollten aber bisher nie zu fragen wagten. Heute "Sexuelle Duldungsstarre"

"Die Duldungsstarre ist ein Zustand vor allem weiblicher Säugetiere (zum Beispiel Schweinen) während der Begattung durch das Männchen. Dabei verharrt das Weibchen in einer für die Penetration günstigen Stellung, bis der Geschlechtsakt vollzogen ist. Beim Schwein wird die völlige Apathie durch Androstenon, das Duftdrüsen-Sekret des Ebers, ausgelöst."

Dies machte sich der Mensch dann bei der Trüffelsuche durch Schweine (also Säue) zunutze: "Die Trüffel sind im Geruch den Sexuallockstoffen des Ebers sehr sehr ähnlich. Bleibt die Sau wie versteinert stehen, dann hat sie die Witterung der Trüffel aufgenommen, was ein Indiz dafür ist, daß sich Trüffel an dieser Stelle im Erdreich befinden."

1990 hat eine Oberpfälzer Bäuerin bei Windischeschenbach beobachtet, wie eine über die Felder gehende Sau urplötzlich erstarrte. Die aus der Toskana stammende Frau, die als Eheweib in die Oberpfalz verkauft worden war, wußte sofort, was das bedeutete. Man grub ein Loch in das Erdreich und grub und grub und vier Jahre später war das Bohrloch von Windischeschenbach bei über 9 km Tiefe angelangt und ist seither das tiefste noch offene Bohrloch der Welt.

Gefunden hat man die Trüffel bis heute nicht, wenn auch einige "Fisch und Fleisch"-Tiefbohrer argwöhnen, die Lügenpresse habe den brisanten Fund schlicht vertuscht. Die Sau mußte im übrigen später notgeschlachtet werden, weil sie aus sexueller Frustration in tiefe, unheilbare Depression verfallen war.

Seit dem Mittelalter, eigentlich schon seit der Antike ist sich die Wissenschaft darüber einig, daß Frauen das feuchte, triebgesteuerte Geschlecht sind, während die trockenen Männer eher zum rationalen Denken neigen.

Zur Politischen Ökonomie der Abtreibung

Eine ganz kurze Anmerkung

Würde sich für die Rechte geborener Kinder auch nur halb soviel eingesetzt wie für die Rechte ungeborener Föten, wäre die Welt ein besserer Ort, las ich einst in einer Internet-Diskussion.

Das ist der springende Punkt. Leute, die sich strikt gegen die Abtreibung, genauer: gegen das Recht auf straffreie Abtreibung (was etwas völlig anderes ist) aussprechen, sind durchaus für die Todesstrafe zu begeistern, sie begrüßen die rigorose Flüchtlingspolitik, soviel Opfer sie immer kosten mag, sie stehen hinter Kriegseinsätzen etc. pp.

Das bei der Abtreibung kreischend verteidigte absolute Recht auf Leben ist in anderen Zusammenhängen für dieselben Leute gar nicht so absolut. Das gibt zu denken. Was steckt dahinter?

Wenn ich im Wald Holz sammele, auf eine Wiese verbringe und dort einfach so verbrenne, dann ist das eine sinnlose Verschwendung von Brennstoffen. Nehme ich das Holz dagegen mit nachhause und heize damit meine Wohnung, so habe ich von dem Holz meinen Nutzen.

Abgetriebene Föten sind sinnlos verschwendete Arbeitskraft, sie haben noch niemandem Nutzen gebracht, noch werden sie  jemals jemandem Nutzen bringen. Geborenes Leben dagegen, das heranwächst, bringt irgendwann irgend jemandem, der ihre Arbeitskraft kauft (Sklaverei) oder mietet (Lohnarbeit) großen ökonomischen Nutzen. Wer die Möglichkeit hat, fremde Arbeitskraft für sich zu nutzen, wird sehr viel eher dazu neigen, gegen Abtreibung zu sein.

Das hört sich alles ganz entsetzlich eiskalt an, ich wollte die Eiseskälte, die mich beim Nachzeichnen dieser ökonomischen Mechanismen erfaßt hat, rüberbringen.

Nicht Bärlauch sondern Bohrloch

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