8.6.20
3.6.20
Muslime und andere Österreicher
Ende Oktober letzten Jahres hat ein Familienvater
in Kottingbrunn/NÖ seine Frau und seine beiden kleinen Kinder erstochen, beziehungsweise
erstickt. 3 Tote. Eine innerösterreichische Familientragödie, Ausländer waren
nicht beteiligt. Aber...
Sowohl Täter als auch Opfer hatten türkischen
Migrationshintergrund. Der Mörder ist zwar in Österreich geboren und
aufgewachsen, hat die österreichische Staatsangehörigkeit, aber deswegen ist er
noch lange kein richtiger Österreicher.
"Solange immer die Öztürks und die Yildirims hier in Österreich leben
mögen,", sagt der gestrenge Herr Havliček,
"richtige Österreicher werden sie
nie."
Denn die Yildirims und die Öztürks sind nicht nur Ewige
Türken, sondern auch Moslems. Und Moslems...
Gottlob haben wir hier in "Fisch und Fleisch"
einen weitgereisten, weltgewandten Moslemversteher der Sonderklasse, Filmemacher, Schriftsteller, Journalisten etc.
pp.
"Man will hier ja
nichts behaupten", schreibt er, "aber eines ist klar. Bei Muslime(n) haben Frauen nicht viele Rechte."
- "Wieviele Österreicher
mit Migrationshintergrund sind es schon in Österreich, wo bei den Männern das
Messer ganz locker sitzt?"
Wir wissen es alle [1],
Österreich hat mit 0,51 Tötungsdelikten pro 100.000 Einwohnern und Jahr eine
traumhaft niedrige Tötungsrate. Kein Vergleich mit Venezuela und El Salvador,
den Spitzenreitern der Charts mit 62 bzw. 60 Opfern.Kein Vergleich auch mit Deutschland (1,0) oder
gar Ungarn (2,5), in welch letzterem Land es dank des Zaunkönigs so gut wie
keine muselmanischen Migranten hat. Ungarn hat eine Tötungsrate wie Ägypten, der Iran,
Ruanda und Libyen. Tu felix austria
dagegen... Österreich ist immer noch oder schon wieder eine Insel der Seligen.
Einfach strukturierte Gemüter könnten denken, es seien die
Österreicher schlicht zu faul, sich gegenseitig umzubringen und die paar
Tötungen überließen sie gerne und dankbar ihren Zuwanderern, denn - klar - ein paar Morde sollten schon sein, sonst denken
die Leute in Syrien oder Afrika noch, "Ah, Österreich ist ein so
friedliches und freundliches Land, da will ich auch hin."
Dem ist natürlich nicht so. Anfang Oktober hat ein
Bio-Österreicher aus Eifersucht und in Kitzbühel seine Freundin, die ihn
verlassen hatte, erschossen, desgleichen deren neuen Freund, ihre Eltern und
ihren Bruder, insgesamt also fünf
Menschen.
Apropos Eifersucht - hat sich schon mal einer von Aich [2]
Gedanken über Eifersucht gemacht? Was es nämlich für eine ungeheure Arroganz
ist, einen anderen Menschen mit seiner Eifersucht zu verfolgen? Ich mein, nix
gegen Eifersucht, die sucht sich ja keiner aus. Du bist eifersüchtig und das ist schlimm genug. Aber auf die Idee zu
kommen, einen anderen Menschen mit meiner Eifersucht zu verfolgen, ist
ausgesprochen abartig.
Der Österreicher aus Kottingbrunn etwa hatte angeblich
Angst, seine Familie zu verlieren. Korrigiere mich einer, der es besser weiß,
aber ich kann meine Familie nicht dadurch behalten, daß ich sie abmurkse. Auch
der Typ aus Kitzbühel hat seine Geliebte nicht dadurch wiederbekommen, daß er
sie umgebracht hat.
"Wenn ich dich nicht bekomme, bzw. behalte, dann soll
dich auch kein anderer haben." - "Wenn du mich verläßt, bringe ich
dich um." - "Wenn du mich verläßt, bringe ich mich um, und du bist schuld."
Wenn das Liebe ist, will ich gar nicht wissen, was Haß ist.
2.6.20
Merchandising
Gegen einen geringen Aufpreis gibt's ein Autogrammerl auf
das Leiberl, vom Brandauer und von mir.
19.5.20
Wie mache ich eine Beziehung kaputt
P. S.: Die Schwarze-Witwen-Männchen werden natürlich nicht vom MÄNNCHEN verspeist, sondern vom WEIBCHEN.
17.5.20
Lies bitte...
In den alten Zeiten,
da das Wünschen noch geholfen hat, schrieb einst einer im Usenet: "Ich
verstehe die Frage in diesem Zusammenhang nicht. Und von was für einem
Massenmord in Russland sprichst Du?" Und er erhielt von einem anderen
die Antwort: "Lies bitte Solschenizyns neuestes Buch."
Ich antwortete darauf:
Das ist so eine Unsitte hier im Usenet und überhaupts im Internet: Es scheint, als wären manche Leute völlig außerstande, irgendwie (und sei es schlecht) zu argumentieren. Statt zu antworten, konkret und sachbezogen oder meinetwegen auch unsachlich und witzig und schön beleidigend schreiben die Narren einfach hin: "Lies bitte Solschenizyns neuestes Buch" oder sie empfehlen die Lektüre der "Brunziwutz-Charta" oder der "KAKAKAK-FAQs" oder welchen Unfug auch immer.
Sag, teure Leonie: Du hast doch anscheinend Alexander Solschenizyns neuestes Buch gelesen [1]. So du es verstanden hast, wäre es an dir, hier anzuführen, was daraus für deine Argumentation wichtig und bestätigend ist. Ansonsten empfehle ich dir dringend die Lektüre von "Wahnsinn, das. Sehr merkwürdig" von Otto Darmstadt.
In den alten Zeiten, da die Menschen den Gebrauch der Sprache noch mehr als nur oberflächlich kannten, hat man eine Frage gestellt und eine Antwort bekommen - oder halt nicht. Heute kriegst du statt einer Antwort einen kommentarlosen Link, der angeblich deine Frage beantwortet. Klickst du auf den Link, so landest du auf einer Seite, auf welcher die Geschichte von Königen und Sklaven - von Babylon bis heute - in aller Ausführlichkeit dargestellt wird.
Ach.
Ich antwortete darauf:
Das ist so eine Unsitte hier im Usenet und überhaupts im Internet: Es scheint, als wären manche Leute völlig außerstande, irgendwie (und sei es schlecht) zu argumentieren. Statt zu antworten, konkret und sachbezogen oder meinetwegen auch unsachlich und witzig und schön beleidigend schreiben die Narren einfach hin: "Lies bitte Solschenizyns neuestes Buch" oder sie empfehlen die Lektüre der "Brunziwutz-Charta" oder der "KAKAKAK-FAQs" oder welchen Unfug auch immer.
Sag, teure Leonie: Du hast doch anscheinend Alexander Solschenizyns neuestes Buch gelesen [1]. So du es verstanden hast, wäre es an dir, hier anzuführen, was daraus für deine Argumentation wichtig und bestätigend ist. Ansonsten empfehle ich dir dringend die Lektüre von "Wahnsinn, das. Sehr merkwürdig" von Otto Darmstadt.
In den alten Zeiten, da die Menschen den Gebrauch der Sprache noch mehr als nur oberflächlich kannten, hat man eine Frage gestellt und eine Antwort bekommen - oder halt nicht. Heute kriegst du statt einer Antwort einen kommentarlosen Link, der angeblich deine Frage beantwortet. Klickst du auf den Link, so landest du auf einer Seite, auf welcher die Geschichte von Königen und Sklaven - von Babylon bis heute - in aller Ausführlichkeit dargestellt wird.
Ach.
[1] Solschenizyn ist 2008 gestorben. An diesem
Detail siehst du, wie lange die hier erzählte Geschichte schon her ist.
11.5.20
Wie mache ich eine Beziehung kaputt?
In den Geschichten vom
Herrn Keuner Bertolt Brechts gibt es eine besonders kurze Geschichte:
"Was tun Sie, - wurde Herr K. gefragt, -
wenn Sie einen Menschen lieben?" - "Ich mache einen Entwurf von
ihm", sagte Herr K., "und sorge, dass er ihm ähnlich wird." -
"Wer? Der Entwurf?" - "Nein", sagte Herr K., "Der
Mensch."
Das ist die Goldene Regel aus dem
Hauptseminar "Wie mache ich jede B-Ziehung nachhaltig kaputt": Mensch A begegnet Mensch B und
verliebt sich in diesen, denn Mensch B hat vielerlei Eigenschaften, die dem
Menschen A wohl gefallen. Leben A und B endlich zusammen entdeckt A viele
(eigentlich ja ganz viele)
Eigenschaften an B, die ihn doch eher stören (eigentlich ja in den Wahnsinn treiben). Die wahrhaft
verachtenswerte Angewohnheit etwa, des abends mit wohligem Seufzer im
Wohnzimmer die Socken abzustreifen und auf der Couch liegen zu lassen. Mensch A
bemst nun solange an Mensch B heran, bis dieser endlich die Socken
ordnungsgemäß entsorgt. Bei der nächsten verachtenswerten Eigenschaft geschieht
das Gleiche und schließlich hat Mensch A den Menschen B ganz nach seinem Bilde
geformt.
Mensch B, in den sich
einst Mensch A verliebt hatte, ist nun nicht mehr vorhanden, er wurde in einen
A-gemachten Zombie verwandelt.
An diesem Punkte nun
gehen die beiden Menschen auseinander oder - schlimmer noch - sie leben
glücklich und zufrieden in einer vergifteten, völlig verkackten Beziehung
weiter, bis sie endlich der Tod vom Leben erlöst. Wie glücklich müssen
Schwarze-Witwen-Männchen sein, sie werden nach oder schon während der Begattung
vom Weibchen stante pede
verspeist, noch ehe sie die Frage aller Fragen stellen können: "Wie war
ich?".
7.5.20
Goethe und ich
Goethe [1]
ist ziemlich genau 201 Jahre jünger als ich. Das ist 1 lange Zeit, aber Goethe
wurde 83 Jahre alt, ich selber bin inzwischen auch schon 70. Wenn wir beide
unsere Arme gaaanz lang machten, dann würden sich unsere Fingerspitzen fast
berühren.
Das heißt, eigentlich sind Goethe und ich
Zeitgenossen.
Und wirklich, als ich noch jung war, hat Goethe im Fernsee
etliche Show-Formate [2]
moderiert, sein Pseudonym war Hans Joachim Kulenkampff.
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