2.6.22

Meister Häublein und Carlo Vagina

 Die fröhliche Wissenschaft

"Forscht, wo ihr zu Forschen findet. Das Unerforschbare aber laßt unerforscht." Das ist nicht von Goethe, wie so mancher jetzt fast reflexhaft gerufen hat [1], sondern von - immerhin - Erich Kästner: Das fliegende Klassenzimmer.

Na, wie auch immer. Es gab mal eine Zeit, in der ich den SPIEGEL zwar nicht abonniert hatte, ihn aber doch regelmäßig las. Die Zeiten sind lang vorbei, ich bin inzwischen ein anderer geworden und der SPIEGEL erst recht. An Zeitungskiosken gehe ich vorbei, ohne den Blick zu heben. So kommt es, daß ich den SPIEGEL von anno seinerzeit erst heute in die Hand bekommen habe. Meine Schwester nämlich hat den SPIEGEL abonniert und sie hat mir vor etlicher Zeit besagtes Heft in die Hand gedrückt. Ich habe mich artig bedankt und das Heft erst mal weggelegt. Heute nahm ich es wieder zur Hand [2] und bin erstarrt:

 

"Forscher vermessen die Lust der Frauen." Ich mein, als Frau  machst sowieso was mit, und jetzt auch noch das. "Forscht, wo ihr zu Forschen findet...", wie gesagt.

Apropos Frauenforschung. Auf der Platte (ja, buchstäblich Platte, sie ist 1967 erschienen) "Im Wunderland Der Triebe - Der Tönende Sexreport" von Lützel Jeman (alias Robert Gernhardt), F.-K. Waechter und F. W. Bernstein ist ein Schulfunk-Beitrag über Meister Häublein zu hören.

Am Beginn der Neuzeit begibt sich Meister Häublein auf die Suche nach der legendären "erogensten aller erogenen Zonen" bei der Frau. Griechische Quellen berichten davon, inzwischen aber ist ihr Wissen verlorengegangen und die Lage dieser Zone ist so unbekannt wie die von Atlantis oder Ultima Thule. Nach vielen Jahren mühseliger Forschungsarbeit hat Meister Häublein diese Zone entdeckt. Da erreicht ihn die erschütternde Nachricht, daß der Italiener Carlo Vagina diese sagenhafte Zone entdeckt habe, sie liege zwischen den Beinen der Frau. So kommt es, daß diese Zone noch heute Vagina genannt wird und nicht Häublein.

Eine Frau - wer sonst? - schrieb mir auf diesen Blogbeitrag hin, sie stelle sich gerade vor, sie hieße wirklich so (sie, die Vagina).

Ich versuchte sie zu trösten.

Das wäre fein, wenn dem so wäre. Häublein ist wirklich eine sehr charmante Bezeichnung für das... äh, ich sag mal: Ding.

Was bin ich als Kind zusammengezuckt, als plötzlich in der Karfreitagsmesse, die damals noch auf Lateinisch gehalten wurde, das Wort "vagina" auftauchte. Ich hatte gottlob den Großen Schott dabei, in welchem die gesamte lateinische Liturgie verzeichnet war.

Tatsächlich, da war es: "dixit ergo Iesus Petro mitte gladium in vaginam" - Und also sprach Jesus zu Petrus: "Stecke dein Schwert in die Scheide".

Als Katholik machst was mit.

Übrigens teilt sich Mösien auf in Obermösien und Niedermösien.



[1]   Der Spruch von  Goethe heißt: "Das höchste Glück des denkenden Menschen ist es, das Erforschliche erforscht zu haben, und das Unerforschliche ruhig zu verehren."

[2]   Es war im Weg gewesen und mußte woanders hin.

22.5.22

Niese Nase Nöffelstiel...

...brave Kinder niesen viel

Der in Stuttgart-Cannstatt gebürtige Schriftsteller Dr. Hans Bayer veröffentlichte seine lustigen, häufig mundartlichen Arbeiten unter dem Namen Thaddäus Troll. Mir sträuben sich bei so einem Gedanken sämtliche Nackenhaare, denn ein Autor lustiger Bücher sollte sich nie, nie, nie einen lustigen Namen als Pseudonym zulegen. Das ist einfach zu viel, das ist humoristischer Overkill. Wilhelm Schüttelspeer zum Beispiel, wer lacht da heute noch, wenn er den Namen dieses Schnulzendichters hört? Oder Gottfried Gscheidle, der die launigen unter seinen Gedichten unter dem Namen Hölderlin veröffentlichte. Affig!, das.

Aber gut, was reg ich mich auf.

Wovon ich erzählen wollte ist: Dieser Thaddäus Troll hatte 1974 ein Aufklärungsbuch für Kinder von Peter Mayle aus dem Englischen übersetzt und bearbeitet und zeitgleich auf Schwäbisch und Hochdeutsch veröffentlicht (geschäftstüchtig war er schon, Respekt). Die Sache mit den Blumen und den Bienen ist relativ einfach erzählt, aber wie erkläre ich einer Siebenjährigen was ein Orgasmus ist? Thaddäus Troll (eventuell vorher schon Peter Mayle) hatte eine wunderbare Idee. Orgasmus müsse sich das Kind, so schrieb er, ungefähr vorstellen wie heftiges, ungebremstes Niesen, nur viel, viel schöner. Diese Botschaft kommt rüber.

Kann ich Ihnen helfen?

In Läden kann es dir passieren, daß der Verkäuferin auf dich zukommt und dich frägt: "Kann ich Ihnen irgendwie helfen?" oder "Womit kann ich Ihnen helfen?" Manchmal lasse ich dann meinen gramgebeugten Nacken noch weiter zusammensacken und ich antworte abwinkend, resignativ: "Mir kann keiner mehr helfen." Das ist dann jedes Mal ein Lachen und Jauchzen.

21.5.22

Vorgetäuschte Orgasmen und andere Seltsamkeiten

Die zu Recht weitgehend unbekannte Wochenzeitung "der Freitag" veröffentlichte zuzeiten mal ein Interview mit mehreren jungen Leuten über deren Sexualleben. Der Artikel hat die ausgesprochen arrogante Überschrift "Wir kommen anders". - Daß aber auch jede Generation meint, sie habe das Rad, oder meinetwegen auch den Sex, neu erfunden.

Ganz am Anfang wird ein Aufklärungsbuch empfohlen:

Gerade ist wieder eines erschienen: Make Love (Verlag Rogner & Bernhard, 22,95 Euro)

Das Aufklärungsbuch, respektive sein Titel macht deutlich, wie verschwiemelt das Verhältnis zumindest der jüngeren Leute zum 6 anscheinend immer noch ist. Das Buch ist, nota bene, keine Übersetzung aus dem Englischen, sondern ein deutscher Originaltext, jedenfalls schließe ich das aus den Namen der beiden Autorinnen Ann-Marlene Henning und Tina Bremer-Olszewski.

Und der Titel ist nicht "Mach Liebe", "Liebe machen", "Gamsen", "Schnackseln", "Vögeln", "Bumsen" oder "Ficken", sondern "Make Love". Du meine Güte, kaum geht's um 6, schon sträuben sich die Federn und die Autoren (oder der Lektor oder der Verlag oder alle zusammen) flüchten sich ins keusche Englisch, so wie man sich zu Willems Zeiten in's keusche Latein flüchtete [1]. Wer führt nicht alles nonchalant den motherfucker im Mund, während er beim Mutterficker entsetzt zusammenzucken würde.

Beim Abtippen trieb es dem Redakteur über so viel Offenheit zunächst die Schamesröte ins Gesicht...

Ach, wie rührend. Der Redakteur tippt das Band ab, nicht die "jüngste Mitarbeiterin".

...am Ende aber war er auffallend beschwingt und zuversichtlich, dass hier eine Generation heranwächst, die genauso unsicher, genauso sehnsüchtig, genauso neugierig ist wie alle vorherigen auch.

Alles andere wäre auch höchst erstaunlich gewesen.

Und dann geht's um's Erste Mal.

Juri: Bei mir war es ein unfassbar unromantischer One-Night-Stand. Ich war in einem Club, wir haben getanzt und uns geküsst und sind irgendwann zu ihr. Ich weiß nicht einmal mehr, wie sie hieß oder wie es war.

Juri war zum Zeitpunkt des Interviews 19 Jahre alt und möchte mal später eine Familie gründen, wie er sagt. Wenn der jetzt schon so an präseniler Demenz leidet, dann mag ich ihn mir gar nicht mit 50 vorstellen. "Wie?" wird er entsetzt rufen, wenn ihn seine Frau an die ehelichen Pflichten (das Abspülen und Rasenmähen) erinnert, "Ich bin verheiratet? Wie konnte das nur passieren?" Und dann wird er rätseln, wie seine Frau heißt und ob er ein oder zwei Kinder hat. (Der Kinder wegen hoffe ich, er werde kinderlos bleiben.)

Robert: Wenn man sich nicht kennt, dann mit Kondomen.

Wenn man sich kennt, braucht man kein Kondom? Weil dann die AIDS-Viren so freundlich sind, nicht zum anderen rüberzuschwimmen? O sancta simplicitas! Ob ich ein Kondom brauche oder nicht hängt von der Art der Beziehung ab: Bin ich treu und kann ich dem Partner vertrauen, daß er treu ist?

Charlotte: Ich glaube, in der Vorstellung meines Vaters bin ich vier Jahre alt, habe ein rosa Kleidchen an und eine Schultüte in der Hand – der würde es nie verstehen, dass ich inzwischen Sex habe.

Kinderchen, es wird euch schockieren, aber ich bin jetzt mal ganz offen mit euch: Eure Eltern hatten auch schon mal Sex (ich vermute fast, sie haben ihn immer noch). Die fallen nicht ohnmächtig vom Stuhl, wenn sie hören, eine 19jährige hätte schon mal geschnackselt.

Maike: ...aber was haben denn Pornos mit Aufklärung zu tun? Die sind doch total realitätsfern!

Juri: Ja, klar, ich weiß. Aber trotzdem ist man doch dadurch viel früher mit Erotik in Berührung gekommen und hat sich dann rasch informiert, oder?

Oder. In den ganz alten Zeiten, als der Uropa noch einen Bauernhof hatte, haben die Kinder den Hahn beim Besteigen der Henne beobachtet. In den alten Zeiten, als der Papa schon in die Stadt gezogen war, haben die Kinder bemerkt, daß der Hund zweimal im Jahr wepsig wurde und - so sich Gelegenheit bot - die Hündin bestieg.

Der HABICHT fraß die WANDERRATTE,

nachdem er sie geschändet hatte.

Abgesehen davon meldet sich die Erotik, vulgo: Geilheit, ganz von selber. Wenn's den Porno zum Schnackseln bräuchte, dann gäbe es uns Menschen schon lange nicht mehr.

Juri: Was ich im Porno immer absurd finde: dass der Mann, kurz bevor er kommt, den Sex abbricht und sich über die Frau kniet, um ihr ins Gesicht zu spritzen. Darauf wäre ich nie gekommen.

Im echten & wahren Leben hat das etwas damit zu tun, daß Sex eine schmutzige, glitschige und schleimige Sache ist - oder doch zumindest sein sollte. Touch-a, touch-a, touch me, I wanna be dirty

Im Porno ist es des öfteren eine Sache der Qualitätssicherung. Der Kunde soll sich mit eigenen Augen davon überzeugen, daß der... äh, Künstler nicht simuliert, sondern wirklich und tatsächlich abspritzt. Ich mein, im Theater ist es ja auch selbstverständlicher Standard, daß Hamlet den Polonius wirklich absticht.

Maike: So geht es mir auch. Habt ihr eigentlich einen Trick, damit ihr nicht zu früh kommt?

Robert: Naja, ich stelle mir dann Frauen vor, die mir nicht gefallen. Oder ich denke an ein mathematisches Problem. Ich will ja nach dem Sommer mein Informatikstudium beginnen und da gibt es genügend Fragestellungen, die einen ziemlichen ablenken können.

Hl. Muttergottes von Tschenstochau! Dem Inschenjör ist doch wirklich nix zu schwör.

Charlotte: Die besten Orgasmen meines Lebens habe ich vorgetäuscht!

Das ist ein Satz, den sollte man sich ins Kissen häkeln.

Charlotte: Also ... äh ... ich muß gestehen, ich habe wahnsinnig selten einen Orgasmus.

Und dafür all die Mühe? 

Janina: Und wie ist es, wenn ihr keinen hochkriegt?

Juri: Das ist mir mal passiert, als ich sehr viel getrunken hatte. Am nächsten Morgen war mir das wahnsinnig peinlich

Wenn du einen erigierten Schwanz brauchst, um eine Frau zu befriedigen, bist du ohnehin die allerärmste Sau. Hast du nicht Zunge, Finger, Arme, Beine, Zehen?

Leute, die Lüneburger Fickverordnung von 1387 ist nicht mehr rechtsverbindlich in der Bundesrepublik Deutschland.

Du rammst ihn rein,

Du ziehst ihn raus,

Du rammst ihn rein, fallera

Und ziehst ihn raus, fallera

Maike: Im ersten Moment denkst du als Frau: Lag es an mir?

Eine Form von Größenwahn.

Charlotte: Ich bin bei Frauen seltsamerweise viel kritischer. Bei Männern, finde ich, geht alles: Die können superdünn sein oder etwas dicker, sehr behaart oder kaum.

Die Tante Jolesch hat gesagt: "Was ein Mann schöner is wie ein Aff, is ein Luxus."

 

Abschließende Bemerkung:

Hinzu kommt kapitalistisch anmutender Leistungsdruck. Die Mädels sorgen sich um ihre Kurven, die Männer um ihre Performance.

Sex findet nicht im luftleeren Raum statt. Vor den Sex haben die Götter den Club gesetzt. Im Club will man sich amüsieren, will Spaß haben. Fein. In den alten, längst vergangenen Zeiten hat das Amüsement gedauert, so lange es eben gedauert hat. Wurde man müde (auch für einen jungen Menschen keine Schande am Freitagabend um 2 Uhr nachts), dann ging man eben heim, mit oder ohne Aufriß. Heute pfeift man sich Aufputschdrogen ins Hirn, um das Amüsement bis in den Morgen durchzustehen. "Durchstehen", das klingt nicht nur nach Stalingrad, das ist Stalingrad. Vergnügen ist zum Kampf geworden, so hart und grausam wie das Berufsleben. Man verläßt die Fabrikhalle mit ihrem stampfenden Rhythmus der Maschinen und stapft in den Club, die Disko, um sich dort dem stampfenden Rhythmus von Techno-Music (richtig: Techno) auszusetzen. Pardon wird nicht gegeben, wer nicht mitmacht, ist draußen, das gnadenlose Gesetz des Dschungels. Vergnügen wird zur freudlosen Fortsetzung des freudlosen Alltags. Hektik, Streß, Erotik. Hauptsach, keiner kommt zu sich.



[1]   Coito ergo sum. 

Impf 141 Ritter Orgas muß mal wieder

Den Film "Ritter Orgas muß mal wieder" gibt's wirklich. Wer's nicht glaubt soll googeln. Wie aber spricht der HErr: Selig sind die, die nicht googeln und doch glauben.

20.5.22

Der Arbeiter, das unbekannte Wesen

In einem ansonsten durchaus löblichen Artikel zum Thema Billiglohn hat Verena Schmitt-Roschmann vor etlichen Jahren im FREITAG folgendes geschrieben:
"Es ist ein künstlich geschaffenes Billigproletariat ohne Rechte, das für uns Arbeit erledigt, die uns nichts wert ist."

Diese Aussage ist teils richtig. Was mich an dem Satz aber zusammenzucken läßt, das ist die Wortwahl. Da ist zum einen das Billigproletariat, da sind zum anderen "wir", die wir Leistungen entgegennehmen, die uns nicht viel wert sind. Wo verläuft die Trennlinie zwischen uns und denen? Wer ist eigentlich dieses "wir"? Sind wir die Unternehmer, die ihren Schnäppchen-Proleten zu wenig Lohn zahlen? Ich gebe zu Protokoll, daß ich nicht zu diesem Wir gehöre. Oder sind wir die Staatsbürger? Und wer sind dann die Billig-Proletarier, wenn wir ja schon die Staatsbürger sind?
Vor vielen, vielen Jahren hat mal Hermann L. Gremliza in der "konkret" einen Artikel aus der ZEIT zerlegt. Der ZEIT-Artikel hatte die Überschrift "Der Arbeiter, das unbekannte Wesen" (oder so ähnlich). Im Artikel selber hatte der Autor geschrieben, es werde derzeit viel über den Arbeiter geschrieben und geredet, kaum einer aber kenne den Arbeiter wirklich.
Gremliza hat nun sehr sarkastisch drauf hingewiesen, daß die Arbeiter die Mehrheit der Bevölkerung stellten. Wer nun behaupte, kaum einer kenne den Arbeiter, der konstruiere sich eine Gemeinschaft, eine Allgemeinheit, in welcher Arbeiter nicht vorkämen, bzw. nur als außerhalb der Allgemeinheit stehende Gruppe. Denn klar: Wären die Arbeiter Bestandteil dieser Gemeinschaft, so wäre die Behauptung, kaum einer kenne die Arbeiter, Bockmist der Sonderklasse. Ich muß jetzt nicht erklären, warum das Bockmist wäre, oder?

Am Sonntag will mein Süßer...

Als ich noch der Waldbauernbub war kam das Lied "Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln gehen" in Radio und Fernsee, gesungen von verschiedenen Interpretinnen.

Ein schmissiges Lied, man hörte es gern, dudel di die, und ich stellte mir Gitte Haenning vor, wie sie im Abendrot auf dem Segelboot das Abendbrot bereitet für ihren Süßen und für sich.

Die Zeit ging in's Land, ich wurde erwachsen und Gott sandte den Menschen in seinem Zorn die 80er Jahre. Neue Deutsche Welle, Provokation, eh schon wissen. Jetzt hörte ich genau dasselbe Lied mit genau demselben Text gesungen von einem Mann. Das Kopfkino veränderte sich.

Ich frage meinen Freund Google, was es wohl mit diesem Lied auf sich habe. Das Lidl aus den Achtzigern finde ich zwar nicht, aber ich sehe zu meiner Verblüffung, daß das Stück bereits Ende der Zwanziger Jahre entstanden ist, gesungen von mehreren Interpreten - und diesmal ist die männliche Form des Wortes richtig.

Vor wenigen Tagen nun rauscht mir das alte Lied erneut durch die Rübe, es ist ein Ohrwurm und ich trällere es in einer Tour vor mich hin. Plötzlich macht es Shklonk! in meinem Hirn und ich merke, auf welches Wort sich segeln reimt. Wie sagt der Dichter?

Woissvogi?

Südlich von des Leibes Mitte

Sah im Wald ich eine Hütte,

Fand darin ein Vögelein,

Wollte gern gemädelt sein.

 

__________________________

Ich hab noch einen Sonderbonus zum Thema "Liebe"

und einen zum Thema "Haß".

Der "Rot-Blaue Stuhl" von Gerrit Rietveld

I ch muß gestehen, ich weiß nicht, wie gut man in der Kunstgeschichte bewandert sein muß, um Gerrit Rietveld und seinen Rot-Blauen Stuhl z...