9.9.20

Leibnizens tragischer Tod

Als der Vielosof Leibniz die Kekserl erfunden hatte, fiel er in ein hyperglykämisches Koma (umgangssprachlich auch Zuckerschock genannt), in welches er durch das stete Experimentieren mit Zucker gekommen war. Da­raufhin entwickelte er ein unstillbares Verlangen nach pikanter Speise, pfiff sich eine (was er nicht wußte) von Monaden verseuchte Speckschwarte rein, an welcher er 30 Jahre später verstarb.

6.9.20

Heidi Klum nackt

Loits, ihr könnt's sagn, wasts ihr wollt's, aber die Heidi auf der rechten Bildhälfte ist erheblich schöner als die auf der linken. Aber gut, mein Geschmack in Bezug auf Frauen ist vielleicht ein bisserl... ich sag mal: eigen. Mit "eigen" meine ich, daß ich abgebrezelte Frauen über alle Maßen liebe. Mit "abgebrezelt" meine ich "naturbelassen": Schlabbrige Kleidung, kein Lippenstift, kein Nagellack. Kein Halsketterl auch, kein Fingerringerl, kein Dingsbumserl... bloß eine Frau. Im Zweifelsfall darf sie auch nackt sein, ich bin da nicht dogmatisch.

Männerdomäne Regietheater

Als im Usenet wieder mal über das Phänomen des Regietheaters diskutiert wurde, fiel einem der Diskutanten auf, daß es ganz überwiegend männliche Regisseure sind, die für ihr Regietheater bekannt sind. Erstaunlicherweise, so merkt er an, gebe es immer noch nur sehr "wenige Damen in der Riege, deutlich weniger als in der Politik, warum eigentlich?"

Ich habe eine Antwort zu finden versucht: Stell dir eine Frau Regisseurin vor, zu der eine Schauspielerin kommt. "Hömma, Cora, ich bring das nicht, daß ich als Hexe splitterfaservöllignackt vor Macbeth und Publikum trete. Könnte man da nicht wenigstens einen Schleier..." Ich könnte mir vorstellen, daß Frau Cora in dieser Situation nicht die nötige Sensibilität hat, die Bedürfnisse ihrer eigenen Schönen Seele rigoros gegen jene der Schauspielerin durchzusetzen. Ein männlicher Regisseur sagt hier vielleicht eher klärende und tröstende Worte: "Hör zu, ich sehe Shakespeares Hexen nackt, also gehst du gefälligst nackt raus auf die Bühne, du Schlampe."

Marihuana-Baum und Opium-Plantage

Hans Söllner verrät uns, sein Vater habe einen Marihuana-Baum.

Mit solchen Kleinigkeiten geben wir uns hier in der Drogenhölle Regensburg nicht ab. Wir haben direkt vor dem Haus eine Opiumplantage.

5.9.20

Steinadler Kopf abgerissen

Unter obigem Titel erschien 1986 in der längst eingegangenen Regensburger Zeitschrift "Woche" folgender Artikel: Einem lebenden Steinadler, der angekettet als symbolischer Wächter am Tor des Vogelparadieses der Burg Thierlstein bei Cham saß, wurde bei lebendigem Leib der Kopf abgerissen. Mit dieser Tierquälerei beschäftigt sich seit Tagen die Chamer Poli­zei und kam in ihren Ermittlungen bis jetzt nicht weiter. Der Steinadler hat einen Wert von 12000 Mark, außerdem wurde von denselben Tätern ein Wan­derfalke aus einem Käfig ge­stohlen, der auf 8000 Mark ge­schätzt wird. Das Vogelparadies auf Thierlstein, zu dem eine Falknerei gehört, muß Feinde haben, denn bereits vor einigen Monaten wurde ebenfalls in ei­ner Nacht- und Nebelaktion ein Jagd­falke, der in einem Käfig saß, vergiftet.

Ich habe der Redaktion damals einen Leserbrief geschrieben [1].

Liebe WOCHE-Redaktion,

da hat ein Mensch, ein fieser Sack, kein Zweifel, einem "lebenden Steinadler, der angekettet als symbolischer Wächter am Tor des Vo­gelparadie­ses der Burg Thierlstein bei Cham saß... bei lebendigem Leibe (den) Kopf abgeris­sen."  Und mit dieser Tierquälerei, began­gen an einer beweglichen Sache (vulgo: Tier) im Werte von 12000 DM beschäftigt sich jetzt die Chamer Polizei.

Nun gut soll sie sich damit beschäftigen, es gibt daran nichts zu kritisieren. Warum aber beschäf­tigt sich - anscheinend - keine Be­hörde mit jener Tierquälerei, die darin besteht, einen Steinadler, ein riesiges Flugtier also, bei lebendigem Leibe an das Tor eines "Vogelparadieses" zu ketten? Verglichen mit dieser Tierquälerei wird mir der ein­gangs erwähnte fiese Sack fast schon wieder sympa­thisch, da er dem endlosen Schrecken wenigstens ein - wenn auch schreckliches - Ende gemacht hat. Weil's wahr is'!

In der folgenden Ausgabe wurde der Leserbrief abgedruckt, allerdings haben sie mir das Bäh-Wort "fieser Sack" beide Male gestrichen. 1986, das war kurz vor der Erfindung der Politischen Korrektheit, seinerzeit durfte man letztmalig ungestraft das N-Wort verwenden. Allerdings gab's das schreckliche Wort "Betroffener" schon, glaub ich jedenfalls.



[1]   Liebe Kinder, in diesen wilden Zeiten gab's noch keine E-Mails, ich weiß auch nicht, wie wir in diesem Elend leben konnten.

Feuchte Alkoholikerträume

Nicht Bärlauch sondern Bohrloch

Was Sie schon immer über Sex wissen wollten aber bisher nie zu fragen wagten. Heute "Sexuelle Duldungsstarre" " Die Duldu...