Die nachfolgende Geschichte ist (leider) nicht von mir. Ein italienischer Bekannter hatte sie mir vor Zeit per E-Mail zugesandt und ich habe sie lediglich ins Deutsche übertragen.
In der Zentrale einer bekannten deutschen Großbank erschien einst eine alte Frau, die darauf bestand, mit dem Präsidenten zu sprechen, da sie ein Konto eröffnen und darauf sehr viel Geld deponieren wolle.
Nach einigem Hin und Her führt man sie zum Präsidenten. Der Präsident fragte sie, wieviel sie einzahlen wolle und sie sagte, es handele sich um eine runde Million Euro - und sie legte die Tasche mit dem Geld auf den Schreibtisch des Präsidenten.
Neugierig geworden fragte sie dieser, wie sie es geschafft habe, soviel Geld zu sparen. Sie antwortete, sie würde Wetten abschließen. "Welche Art von Wetten?" fragte der Präsident überrascht. "Nun, ich wette mit den Leuten, daß deren Eier quadratisch seien."
Der Präsident sagte ihr lachend, eine solche Wette sei ja wohl nicht zu gewinnen. Darauf die Alte trocken: "Möchten Sie mit mir wetten?" "Klar", antwortete der Präsident, "ich setzte 25.000 € dagegen, denn meine Eier sind nicht quadratisch."
"Wunderbar", sagte die Alte. "Aber in Anbetracht der Höhe der Wette, möchte ich gerne morgen mit meinem Anwalt als Zeugen wiederkommen, wenn Sie nichts dagegen haben." Dem Präsidenten war es recht.
Des nachts war der Präsident doch etwas besorgt wegen der Wette und er betrachtete wieder und wieder seine Eier vor dem Spiegel, drehte sie hin und her und überzeugte sich davon, daß sie zweifelsfrei nicht quadratisch seien, er also die Wette gewinnen würde.
Tags drauf, pünktlich um zehn, erschien die alte Frau mit ihrem Anwalt beim Präsidenten der Bank, um dort die Wette über die 25.000 € rechtsgültig zu machen.
Nun bat ihn die Alte, er möge doch seine Hosen herunterlassen, damit der Anwalt alles sehen könne. Der Präsident tat das gerne, die Alte trat näher und fragte, ob sie seine Eier selbst anfassen dürfte.
"Sicher", antwortete der Präsident und dachte, angesichts der Höhe der Summe habe sie das Recht, alles persönlich zu kontrollieren.
Dabei fiel dem Präsidenten auf, daß der Anwalt indessen seinen Kopf verzweifelt wieder und wieder gegen die Mauer schlug. Er fragte die Alte, was denn los sei und sie antwortete: "Wahrscheinlich macht er es deshalb, weil ich heute mit ihm um 100.000 € gewettet habe, daß ich heute gegen 10.00 h die Eier des Präsidenten dieser Bank in Händen halten würde."
4.2.10
27.1.10
Immer der gleiche Fetzen
Ein ganzes Jahr lang will die Journalistin Meike Winnemuth das gleiche blaue Kleid anziehen, Tag für Tag. Das gleiche, nicht dasselbe, denn um es auch mal waschen zu können, hat sie sich das Ding mehrfach zugelegt. Diese strenge Kleiderordnung ist keine persönliche Marotte von ihr, sie will damit etwas lernen, über Verzicht, so lese ich im SPIEGEL, und über die Frage, was man wirklich brauche im Leben. Und sie will in diesem einen Jahr darüber nachdenken, ob es eher belastet oder bereichert, nicht grübeln zu müssen, was man anziehen soll.
Ich selber, ich muß es gestehen, wäre nie auf die Idee zu so einem Projekt gekommen. Ich praktiziere diese Kleiderordnung nämlich schon seit einigen Jahrzehnten.
Ja, gut, ich trage nicht immer das gleiche Hemd, den gleichen Pulli. Sie wurden im Laufe der Jahre ziemlich unsystematisch erworben und da liegen, bzw. hängen sie nun im Kleiderschrank und warten darauf, daß ich hineingreife, halb zufällig, halb einfach der Reihe nach (das am längsten nicht getragene Hemd kommt als nächstes dran). Die Hose ist allerdings immer die gleiche Jeans in fast identischer Form und Farbe. Punkt, aus.
Als ich seinerzeit den Roman "1984" gelesen habe, habe ich die Leute um ihre Einheits-Trainingsanzüge beneidet. Bequeme, schlabberige Kleidung, die man zuhause und auf der Straße, zu jedem Anlaß tragen kann. Stets ist man angenehm und korrekt gekleidet, keiner schaut einen blöde an, weil man unpassende Klamotten trägt.
Orientalische Reisende, die im 18. Jahrhundert Europa bereisten, konnten sich nicht genug wundern über die Mannigfaltigkeit der hierzulande getragenen Kleidung, Kleidung, die sich noch dazu rasend schnell, innerhalb weniger Jahrzehnte nur, veränderte. Der Orientale trug damals noch die traditionelle Kleidung; Kleidung, die jeder trug. Unterschiede gab es nur - je nach den Finanzen - in den Materialien und beim Pflegezustand.
Nun wird man sagen, diese bräsige Gleichgültigkeit sei mal wieder typisch Mann und man hätte recht damit. Natürlich.
Nur - wenn jetzt eine Frau Tag für Tag immer das gleiche Kleid (oder die gleichen Hosen etc., ich bin da nicht so) trüge, dann würde ich das ohnehin nicht merken, wenn ich sie eh bloß einmal in drei Monaten sähe. Sähe ich sie täglich, so würde es - ich kenne mich - wahrscheinlich viele Wochen dauern, ehe es mir überhaupt auffiele, daß sie immer die gleiche Kleidung trägt.
Hmnja, ich bin unkultiviert, ich weiß.
Ich selber, ich muß es gestehen, wäre nie auf die Idee zu so einem Projekt gekommen. Ich praktiziere diese Kleiderordnung nämlich schon seit einigen Jahrzehnten.
Ja, gut, ich trage nicht immer das gleiche Hemd, den gleichen Pulli. Sie wurden im Laufe der Jahre ziemlich unsystematisch erworben und da liegen, bzw. hängen sie nun im Kleiderschrank und warten darauf, daß ich hineingreife, halb zufällig, halb einfach der Reihe nach (das am längsten nicht getragene Hemd kommt als nächstes dran). Die Hose ist allerdings immer die gleiche Jeans in fast identischer Form und Farbe. Punkt, aus.
Als ich seinerzeit den Roman "1984" gelesen habe, habe ich die Leute um ihre Einheits-Trainingsanzüge beneidet. Bequeme, schlabberige Kleidung, die man zuhause und auf der Straße, zu jedem Anlaß tragen kann. Stets ist man angenehm und korrekt gekleidet, keiner schaut einen blöde an, weil man unpassende Klamotten trägt.
Orientalische Reisende, die im 18. Jahrhundert Europa bereisten, konnten sich nicht genug wundern über die Mannigfaltigkeit der hierzulande getragenen Kleidung, Kleidung, die sich noch dazu rasend schnell, innerhalb weniger Jahrzehnte nur, veränderte. Der Orientale trug damals noch die traditionelle Kleidung; Kleidung, die jeder trug. Unterschiede gab es nur - je nach den Finanzen - in den Materialien und beim Pflegezustand.
Nun wird man sagen, diese bräsige Gleichgültigkeit sei mal wieder typisch Mann und man hätte recht damit. Natürlich.
Nur - wenn jetzt eine Frau Tag für Tag immer das gleiche Kleid (oder die gleichen Hosen etc., ich bin da nicht so) trüge, dann würde ich das ohnehin nicht merken, wenn ich sie eh bloß einmal in drei Monaten sähe. Sähe ich sie täglich, so würde es - ich kenne mich - wahrscheinlich viele Wochen dauern, ehe es mir überhaupt auffiele, daß sie immer die gleiche Kleidung trägt.
Hmnja, ich bin unkultiviert, ich weiß.
26.1.10
Oberpfälzer in Peking und Gewalt in Paris
Die Verpackungskünstlerin Christo und ihr gleichnamiger Mann haben es seinerzeit immerhin geschafft, den Berliner Reichstag einzuwickeln. Vielleicht läßt sich ja eines Tages auch meine Lieblingsvision verwirklichen:
1 Million Oberpfälzer in oberbayerische Tracht mit Nagelschuhen und Wadlstrümpf gekleidet auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking (nur dort passen annähernd 1 Million Oberpfälzer hin).
Alle Oberpfälzer singen und stampfen dabei rhythmisch auf den Boden:
Mir san mir, mir san mir,
Mir san stärker wia de Stier,
Mir san stärker wiara Bamm,
Wei ma Oberpfäjzer san.
Das alles als erdig-wuchtiger Rap dargeboten, keine Melodei, nur Rüttmus, stampf, stampf.
Der Chinese vor Ort würde sich jedenfalls füglich wundern.
Ach ja, und mein Lieblingsfilm ist auch noch nicht gedreht. Eine Szene daraus:
Militärparade auf den Schamps Elisee, Panzer, Raketen, Soldaten im Gleichschritt, Militärmusik. Zum Wamps-Bamps-Wamps-Rhythmus der Marschmusik hebt eine Stimme zu singen an:
Mit Gewalt geht alles besser,
Mit Gewalt wird alles gut,
Mit Gewalt paßt Erwins Mutter,
Auch der allerkleinste Hut.
Bei der letzten Zeile laufen drei oder vier Soldaten zum Publikum rüber, greifen sich eine ältere Dame und stülpen ihr mit Gewalt Adenauers Pepitahut über den Kopf. Gelächter und Beifall vom Restpublikum.
Die vier Zeilen werden wiederholt und wiederholt. Bei den Soldaten machen sich grobe Neckereien breit, die sich nach und nach in handfeste Schläge verwandeln. Johlen und Beifall vom Publikum. Auch der Staatspräsident auf der Tribüne klatscht in gepflegter Heiterkeit. Die Schlägereien unter den Soldaten werden gröber, Messer werden gezückt, Soldat sticht auf Soldat ein, Blut fließt, Soldaten sinken tot oder sterbend zu Boden. Das Publikum wird immer besser gelaunt, man klatscht und jubiliert, aus vieltausendfacher Kehle singt jetzt das Publikum das obige Lied, ein Donnerbrausen liegt über der Stadt.
Fröhlich und gutgelaunt laufen einige der Soldaten, als Gewalttäter verkleidet, hinauf zur Tribüne, zerren den Präsidenten, immer weiter singend, herunter und hacken ihm auf der Straße mit einem Buschmesser den Kopf ab.
Ein Lied, zwo, drei:
Mit Gewalt geht alles besser,
Mit Gewalt wird alles gut,
Mit Gewalt paßt Erwins Mutter,
Auch der allerkleinste Hut.
Ein zeit- und sozialkritischer Film, aufrüttelnd und von beschwingter Musik erfüllt. Mehr kann man von einem guten Film nicht erwarten und sollte es nicht.
1 Million Oberpfälzer in oberbayerische Tracht mit Nagelschuhen und Wadlstrümpf gekleidet auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking (nur dort passen annähernd 1 Million Oberpfälzer hin).
Alle Oberpfälzer singen und stampfen dabei rhythmisch auf den Boden:
Mir san mir, mir san mir,
Mir san stärker wia de Stier,
Mir san stärker wiara Bamm,
Wei ma Oberpfäjzer san.
Das alles als erdig-wuchtiger Rap dargeboten, keine Melodei, nur Rüttmus, stampf, stampf.
Der Chinese vor Ort würde sich jedenfalls füglich wundern.
Ach ja, und mein Lieblingsfilm ist auch noch nicht gedreht. Eine Szene daraus:
Militärparade auf den Schamps Elisee, Panzer, Raketen, Soldaten im Gleichschritt, Militärmusik. Zum Wamps-Bamps-Wamps-Rhythmus der Marschmusik hebt eine Stimme zu singen an:
Mit Gewalt geht alles besser,
Mit Gewalt wird alles gut,
Mit Gewalt paßt Erwins Mutter,
Auch der allerkleinste Hut.
Bei der letzten Zeile laufen drei oder vier Soldaten zum Publikum rüber, greifen sich eine ältere Dame und stülpen ihr mit Gewalt Adenauers Pepitahut über den Kopf. Gelächter und Beifall vom Restpublikum.
Die vier Zeilen werden wiederholt und wiederholt. Bei den Soldaten machen sich grobe Neckereien breit, die sich nach und nach in handfeste Schläge verwandeln. Johlen und Beifall vom Publikum. Auch der Staatspräsident auf der Tribüne klatscht in gepflegter Heiterkeit. Die Schlägereien unter den Soldaten werden gröber, Messer werden gezückt, Soldat sticht auf Soldat ein, Blut fließt, Soldaten sinken tot oder sterbend zu Boden. Das Publikum wird immer besser gelaunt, man klatscht und jubiliert, aus vieltausendfacher Kehle singt jetzt das Publikum das obige Lied, ein Donnerbrausen liegt über der Stadt.
Fröhlich und gutgelaunt laufen einige der Soldaten, als Gewalttäter verkleidet, hinauf zur Tribüne, zerren den Präsidenten, immer weiter singend, herunter und hacken ihm auf der Straße mit einem Buschmesser den Kopf ab.
Ein Lied, zwo, drei:
Mit Gewalt geht alles besser,
Mit Gewalt wird alles gut,
Mit Gewalt paßt Erwins Mutter,
Auch der allerkleinste Hut.
Ein zeit- und sozialkritischer Film, aufrüttelnd und von beschwingter Musik erfüllt. Mehr kann man von einem guten Film nicht erwarten und sollte es nicht.
25.1.10
Verkehrszeichenwechsel oder Die Macht der Kunst
Die Älteren werden sich womöglich noch dran erinnern, daß das Verkehrszeichen für "Gehweg" früher so aussah:
Das war so und das war gut so und keiner hat sich dran gestört. Ab Mitte der sechziger Jahre kamen die Kommissar-Beck-Krimis des Autorenpaares Maj Sjöwall und Per Wahlöö heraus und sie wurden auch in Deutschland schnell ein Riesenerfolg. Einer der Romane trug den Titel "Der Mann auf dem Balkon" und handelte von einer Kindesentführung mit sexuellem Mißbrauch und Tötung des Kindes.
Das Titelbild der damaligen Ausgabe bei rororo sah so aus:
Ein Geniestreich des Graphikers; der Zusammenhang zwischen Verkehrszeichen und Photo springt einem sofort ins Auge, noch ehe man weiß, um was es in diesem Roman geht.
Der Roman, oder genauer: das Titelbild zu diesem Roman, hatte Folgen. Relativ bald nach Erscheinen des Buches wurde die graphische Gestaltung des Verkehrszeichens geändert:
Das war so und das war gut so und keiner hat sich dran gestört. Ab Mitte der sechziger Jahre kamen die Kommissar-Beck-Krimis des Autorenpaares Maj Sjöwall und Per Wahlöö heraus und sie wurden auch in Deutschland schnell ein Riesenerfolg. Einer der Romane trug den Titel "Der Mann auf dem Balkon" und handelte von einer Kindesentführung mit sexuellem Mißbrauch und Tötung des Kindes.Das Titelbild der damaligen Ausgabe bei rororo sah so aus:
Der Roman, oder genauer: das Titelbild zu diesem Roman, hatte Folgen. Relativ bald nach Erscheinen des Buches wurde die graphische Gestaltung des Verkehrszeichens geändert:
20.1.10
Der Stuhlgang als Schöne Kunst betrachtet
Dem Klo haftet der Ruf an, immer schon ein sehr demokratischer Ort gewesen zu sein. Hierhin, heißt es, gehe selbst der König zu Fuß. Bei der Ausstattung dieses demokratischsten aller Orte aber gehen bereits wieder die Unterschiede los. Das geht vom simplen Donnerbalken über das Plumpsklo bis hin zum modernen WC. Und dann gibt es da noch besondere Hajsl.
Ein ganz besonderes Hajsl ist das Klo "Dagobert" der Firma Herbeau. Der Luxus-Leibstuhl ist aus massivem Eschenholz, der Name bezieht sich auf den Merowingerkönig Dagobert aus dem 8. Jahrhundert.

Wenn du den Klodeckel hebst ertönt das Lied "Le Bon Roi Dagobert", wenn du an der Spülkette ziehst, rauscht nicht nur das Wasser, es kündet auch Glockenklang vom Ende der Sitzung. Schlappe 14.123,00 Dollar und das Ding gehört dir.
http://www.herbeau.com/Products.aspx?Item=5501
Wünsche gute Verrichtung.
Ein ganz besonderes Hajsl ist das Klo "Dagobert" der Firma Herbeau. Der Luxus-Leibstuhl ist aus massivem Eschenholz, der Name bezieht sich auf den Merowingerkönig Dagobert aus dem 8. Jahrhundert.

Wenn du den Klodeckel hebst ertönt das Lied "Le Bon Roi Dagobert", wenn du an der Spülkette ziehst, rauscht nicht nur das Wasser, es kündet auch Glockenklang vom Ende der Sitzung. Schlappe 14.123,00 Dollar und das Ding gehört dir.
http://www.herbeau.com/Products.aspx?Item=5501
Wünsche gute Verrichtung.
18.1.10
Bauen mit neuen Lösungen
Die alte Hofmark Gern, in der ich aufgewachsen bin, ist heute längst nach Eggenfelden eingemeindet. Das Haus auf einer Insel im Gerner Weiher, das früher von den Grafen von Lösch bewohnt wurde, ist heute Sitz einer Consultingfirma. Der dem Grafen gehörende Gutshof, in dem noch in meiner Jugend Pferde und Rinder gehalten wurden, und in dem die Schloßbrauerei Gern eigenes Bier herstellte, ist heute verfallen. Das heißt, nicht ganz. Teile davon wurden restauriert und unter dem Namen "SchloßÖkonomie Gern" zu einem Kulturzentrum umgebaut, mit Musikschule, Ausstellungs- und Versammlungsraum.
Die alte Brauerei allerdings sieht wirklich übel aus. Und dort, gerade dort hat eine Baufirma ihren Werbespruch an einer Tür angebracht:
Bauen mit neuen Lösungen
Die alte Brauerei allerdings sieht wirklich übel aus. Und dort, gerade dort hat eine Baufirma ihren Werbespruch an einer Tür angebracht:
Bauen mit neuen Lösungen
13.1.10
Über die Vergeblichkeit menschlichen Mühens
Beim Film ist es wie bei so vielen Sachen im Leben: Vieles wird dir vollmundig angepriesen und erweist sich dann als der allerletzte Scheisendreck, während du über die wahren Perlen der Filmkunst oft nur zufällig stolperst.
Über den Kurzfilm "The Day Shit happened" von Hannes Appell bin ich beim absichtslosen Hopsen von Spot zu Spot bei Youtube gestolpert. Knappe sechs Minuten lang ist dieser Animationsfilm und die Story ist schnell erzählt.
Ein Haufen Scheiße liegt auf einem Parkplatz am Rand einer Straße, mitten in der amerikanischen Wüste. Britzel, britzel, zonk und neben dem Haufen materialisiert sich ein Hi-Tech-Scheißhaufen mit Satellitenantenne und sonstigem Klimbim. Das Scheiß-Ufo kommt, so stellt sich schnell heraus, aus der Zukunft und hat für den überraschten Filmhelden eine Botschaft. In exakt drei Minuten werde Mr. President hier vorbeikommen und beim Pinkeln am Wegrand in eben diesen Haufen treten. In seiner Verärgerung werde er eine Haßkampagne gegen die Scheiße starten. "Weg mit die Scheiße von unseren Straßen!" Scheiße überall werde verfolgt, gequält, eingetütet, weggeworfen. Der Kreislauf der Natur kollabiere, Düngerknappheit, Hungersnot und schließlich - der Dritte Weltkrieg. All das könne er, der stinknormale, auserwählte Scheißhaufen verhindern, indem er sich 50 cm weiter bewege, weg vom Asphalt.
Unter Aufbietung aller Kräfte und Willenskräfte gelingt es der bereits festgekackten Scheiße, sich doch noch von der Stelle zu bewegen, während die Kolonne des Präsidenten bereits anrollt. Die Gefahr ist gebannt! Aber...
Hmnja, das ist einer der Filme, die man nicht zu Ende nacherzählen sollte, der Schlußpointe willen. Vor allem, wenn selber anschauen so einfach ist.
Sollte das mit dem eingebetteten Video nicht so recht funktionieren, so kann man sich den Film auch über diesen Link anschauen.
Ich habe die frühen Filme von Rainer Werner Fassbinder gesehen, der Mann hat mit noch nicht mal gequirlter, sondern naturbelassener Scheiße eine Weltkarriere gemacht. Wenn die Welt noch nicht völlig verrückt ist, dann sollte Hannes Appell eine Super-Karriere vor sich haben.
Über den Kurzfilm "The Day Shit happened" von Hannes Appell bin ich beim absichtslosen Hopsen von Spot zu Spot bei Youtube gestolpert. Knappe sechs Minuten lang ist dieser Animationsfilm und die Story ist schnell erzählt.
Ein Haufen Scheiße liegt auf einem Parkplatz am Rand einer Straße, mitten in der amerikanischen Wüste. Britzel, britzel, zonk und neben dem Haufen materialisiert sich ein Hi-Tech-Scheißhaufen mit Satellitenantenne und sonstigem Klimbim. Das Scheiß-Ufo kommt, so stellt sich schnell heraus, aus der Zukunft und hat für den überraschten Filmhelden eine Botschaft. In exakt drei Minuten werde Mr. President hier vorbeikommen und beim Pinkeln am Wegrand in eben diesen Haufen treten. In seiner Verärgerung werde er eine Haßkampagne gegen die Scheiße starten. "Weg mit die Scheiße von unseren Straßen!" Scheiße überall werde verfolgt, gequält, eingetütet, weggeworfen. Der Kreislauf der Natur kollabiere, Düngerknappheit, Hungersnot und schließlich - der Dritte Weltkrieg. All das könne er, der stinknormale, auserwählte Scheißhaufen verhindern, indem er sich 50 cm weiter bewege, weg vom Asphalt.
Unter Aufbietung aller Kräfte und Willenskräfte gelingt es der bereits festgekackten Scheiße, sich doch noch von der Stelle zu bewegen, während die Kolonne des Präsidenten bereits anrollt. Die Gefahr ist gebannt! Aber...
Hmnja, das ist einer der Filme, die man nicht zu Ende nacherzählen sollte, der Schlußpointe willen. Vor allem, wenn selber anschauen so einfach ist.
Sollte das mit dem eingebetteten Video nicht so recht funktionieren, so kann man sich den Film auch über diesen Link anschauen.
Ich habe die frühen Filme von Rainer Werner Fassbinder gesehen, der Mann hat mit noch nicht mal gequirlter, sondern naturbelassener Scheiße eine Weltkarriere gemacht. Wenn die Welt noch nicht völlig verrückt ist, dann sollte Hannes Appell eine Super-Karriere vor sich haben.
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