13.3.20

Seht einmal, da steht er, ein echter Attentäter

Ein Schulfreund von mir hat in einem seiner Kabarett-Programme einst folgende Geschichte erzählt, für deren Wahrheit er sich verbürgt: Im Frühjahr 1981 sei er im Auto auf dem Mittleren Ring in München gefahren, als der Sender das Gedudel für eine Eilnachricht unterbrochen habe. Auf Papst Johannes Paul II. sei mit einer Schußwaffe ein Attentat verübt worden. Der Papst sei verletzt, aber nicht getötet verletzt worden. Dann fuhr man mit dem üblichen Programm fort, Katja Ebstein trällerte "Im Le-he-ben, im Le-he-ben, geht mancher Schuß daneben..."
Er sei beinahe gegen die Leitplanken gedonnert.

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