Heute im Supermarkt hatte ich eine Erscheinung, die so
scheinend war, daß sie mir zur Erleuchtung wurde. Eine junge Frau schob einen
Einkaufswagen vor sich her, im Wagen befand sich ein schwarzes Gestell und im
Gestell ein noch gaanz, gaaanz kleines Kind. "Oh", sagte ich zu der jungen Frau, "jahrzehntelang habe ich mich vergebens gefragt, woher die kleinen
Kinder kommen. Jetzt weiß ich es." "Hmnja", meinte die Frau, "ich habe es bislang auch nicht gewußt, jetzt habe ich zufällig das
Sonderangebot im real,- gesehen und spontan zugegriffen." Dann nannte
sie mir den Preis für das Baby - es war wirklich günstig.
2.1.20
Exzessiver Möhrenkonsum
Es gibt Menschen, die haben 1 Leben lang immer am Freitag
die Schule geschwänzt, nachdem sie am Donnerstag "Greta Thunfisch ist doof" ins Mädchenklo gesprüht hatten. Klar,
daß diese Leute sich im späteren Leben in keiner
Sprache der Welt verständlich ausdrücken können. Trotzdem schreiben sie
Bücher über dort, wo sie schon mal waren. Das ist, als würde ich in Bayreuth
den Siegfried singen.
Einer dieser Bücherschreiber hat in "Fisch und
Fleisch" (dort ist es eh wurscht, dort landet so viel Schrott!)
geschrieben: "Von dessen Tier man
das Fleisch ißt, deren Züge nimmt der Mensch an- altes Sprichwort."
Nehmen wir mal einen Moment lang an, der Narr, der sich in
keiner Sprache dieser Welt verständlich machen kann, hätte recht.
Eßts mehr Gemüse,
müßte es dann heißen, lebts vegetarisch.
Obwohl die Folgen übermäßigen Gemüsekonsums bei Kindern auch
nicht sonderlich hoffnungsfroh stimmen.
31.12.19
Silvesterfeier, orgiastisch
Ich bin mir ziemlich sicher, daß es keine alte Sau
interessieren wird, ich erzähl es trotzdem. Heute, so umra 12.00 Uhr nachts,
werde ich - wie noch jedes Jahr - auf den Balkon treten und mein Feuerzeug
anknipsen. Zehn Sekunden lang werde ich das Licht leuchten lassen
und dazu ein
ekstatisches Gesicht machen.
Dann muß aber auch genug sein für dies Jahr. Die Feinstaubgrenzwerte werde ich wahrscheinlich - wie noch stets - unterschreiten.
Dann muß aber auch genug sein für dies Jahr. Die Feinstaubgrenzwerte werde ich wahrscheinlich - wie noch stets - unterschreiten.
Das Binnen-I
Ja, das BInnen-I. Ich meIn, an den Küsten sInd Buten-Is ja nIx
besonderes, das kennt man dort, deswegen hebt der FrIese nIcht mal den Kopf.
Vor gar nIcht langer ZeIt aber hat eIn Team des InstItuts
für Genderforschung der Humboldt-UnIversItät in BerlIn, Hauptstadt der DDR, in eIner
Nacht- und NebelaktIon eIn BInnen-I in den märkIschen Sand gesetzt, das sich
gewaschen hat.
DIese FemInIsten werden auch immer frecher.
Wenn eine GewerkschafterIn eine Rede vor GewerkschafterInnen
hält, dann verwendet sie gerne die etwas umständliche Floskel "Liebe
Kolleginnen und Kollegen", das ist seit GeneratIonen in dergleichen
Kreisen üblich. Da dieses "liebe Kolleginnen und Kollegen" in einer
Rede x-mal vorkommt [1],
riskiert die RednerIn Mundstarre, wenn sie die Floskel jedes Mal korrekt und
ausführlich spricht. In der Realität (Menschen sind anpassungsfähig, das heißt
faul) ist es so, daß GewerkschafterInnen sagen "Liebe Kolleen un
Kolleen". Ähnliches gilt im übrigen auch für SozialdemokratInnen und
sonstige LinkInnen ("Liebe Genossn un Genossn"). Linguistische
Korrektheit wird oft ganz schnell zu ihrer eigenen Karikatur.
Mag-hier, Mag-da
ER: Najo . . .
wer sind SIE denn, Magda ( ? ),
ICH: Herr P., Sie können Ihr Fragezeichen ruhig wieder
einpacken. "Magda" ist in der FREITAGs-Community ein
Markenzeichen, ähnlich wie adidas und Haribo, nur viel bekannter. Adolf Dassler
kennen nämlich nur Spezialisten und Harald Riegel kennt eh keine Sau. Nur so
als Beispiel.
Wer auf Facebook zufällig auf Magdalene Geisler stößt, der
sagt zu seiner Frau "Du, sachma, Schönste von allen, schaut diese
Magdalene Geisler nicht der Magda vom FREITAG verblüffend ähnlich?"
Die Schönste von allen sagt dir dann, das liege zum einen
auf der Hand, zum anderen seiest du der Dümmste von allen und sie hätte damals
doch den Erwin aus der Parallelklasse heiraten sollen.
Diese Jugend von heute - Sex und Hasch und all
Wie schon mein Opa in den sechziger Jahren gesagt hat: Diese
Jugend von heute, mit der ist auch nicht mehr viel los.
Es wird böse
enden.
Der fünfte Band der vierteiligen Trilogie
ER: 1909 komponierte
Schönberg in rasendem Tempo vier expressionistische Werke, darunter die Fünf
Orchesterstücke op. 16.
ICH: Das erinnert mich an den fünften Band der vierteiligen
Trilogie "Per Anhalter durch die Galaxis"
von Douglas Adams.
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