Ins "Deutschland" südlich des Limes sind die Juden
noch vor den Germanen eingewandert. Die Römer hatten damals ja nicht Germanen
besiegt und kolonisiert, sondern Kelten. Im Gefolge der Römer waren Juden
gekommen, die Germanen tröpfelten erst paar
Jahrhunderte später hier ein. Noch vor dem ersten protogermanischen Wort wurde
hier im Süden Latein und Hebräisch gesprochen.
Im Gebiet des heutigen Brandenburg hat der slawische
Volksstamm der Pruzzen das Kunststück fertiggebracht, nach Deutschland
einzuwandern, ohne sich von der Stelle zu bewegen. Das Protorussisch, das diese Pruzzen genuschelt haben, wurde immer
merkwürdiger, bis sich schließlich rausstellte, daß die Pruzzen das Berlinern
erfunden hatten. Ob das ein Fortschritt war, darüber kann man füglich streiten.
"Ja", schrieb
einst 1 Frau im Internet, "zu
manchen Sachn braucht's Männer... oder sie können jedenfalls nicht schaden."
Karl Kraus hat mal geschrieben: "Ein Weib ist unter Umständen ein ganz brauchbares Surrogat für die
Selbstbefriedigung. Freilich gehört ein Übermaß an Phantasie dazu."
Eine gewisse Frau S. mischte sich einst in eine
Internet-Diskussion unter Männern ein.
Sie: "Ist es den
Herren wichtig, dass es reine Tees sind?"
Ich: Um Gottes Willen, nein. Beim Wort
"rein" zieht es mir alles Mögliche zusammen. "Rein" ist ein
fast so entsetzliches Wort wie "Ehre".
Sie: "Ich persönlich
habe weniger 'Pflanzensud' liebe aber dann
doch so was wie die Nr. 13 von der Snakeoil Company: Sencha, Osmathusblüten,
naturbelassene Zitronenstücke, Lavendel und Lemongras"
Ich: Was die Leute nicht alles in ihren "Tee" geben,
nur damit ihr "Tee" nicht so widerlich nach Tee schmeckt. Es gibt Leute, so habe ich mir sagen lassen, die trinken
Whisky mit Sodawasser oder gar Eis. Nix gegen Whisky und schon gar nix gegen
Sodawasser oder Eis. Ich aber - merket auf! - möchte mir nicht mein Wasser mit
Whisky verdünnen lassen. Und umgekehrt, natürlich.
Am 4. November hat uns ein aufmerksamer "Fisch und
Fleisch"-User auf einen Vorfall aufmerksam gemacht, der sich am Vortag in
Wien-Liesing ereignet haben soll.
(04.11.2023,
16:13)
"...aus einem
Artikel des Kurier:
Zwei 15-Jährige sollen am Freitag um 17.15 Uhr in der
Anton-Baumgartner-Straße in Wien-Liesing einen 13-Jährigen mit einem Messer
bedroht und dessen Kappe geraubt haben.
Der 13-Jährige blieb laut Polizei bei dem Raubüberfall
durch die beiden jungen Syrer unverletzt."
Kurz gesagt: Zwei 15jährige Jungs haben einem 13-Jährigen die
Kappe weggenommen. Sonst ist nichts passiert, verletzt wurde niemand. Noch
kürzer gesagt: Es nichts passiert!
Nichts, was für eine bundesweit erscheinende Zeitung berichtenswert wäre. Aus
diesem duftige Nichts macht die Userin einen kleinen Blogbeitrag, sie wirft -
wie in diesem Forum üblich - die Flüchtlingsfrage auf und macht sich Gedanken,
die Genfer Flüchtlingskonvention zu ändern. Nach ziemlich genau vier Tagen
(08.11.2023 16:38 h) hat es der Blogbeitrag auf 220 Kommentare gebracht.
Vor vielen Jahren hat der "Rottaler Anzeiger"
für den Landkreis Eggenfelden in Niederbayern berichtet, auf dem Marktplatz von Gangkofen sei ein Auto geparkt gewesen, aus
dem tickende Geräusche gekommen seien. Man habe die Polizei alarmiert, die ein
Team von Sprengstoffexperten aus München angefordert habe. Es habe sich
herausgestellt, daß das Auto einige Tage dort mit eingeschalteten Scheinwerfern
geparkt habe, die Batterie sei nach dieser Zeit fast leer gewesen, es habe nur
noch dazu gereicht, daß das Blinkerrelais blinkerlos tick-tick-tick gemacht
habe. Es war also nichts passiert, außer dem Anrücken des Sprengstoffteams.
Gut, damals hatte die Redaktion immerhin die Ausrede gehabt,
daß in Gangkofen (anders als in Wien) normalerweise wirklich nicht viel los
ist.
Dieses noch: Im Kommentar-Bereich schrieb ein gewisser @nachgedacht: "Nette Gäste haben
wir hier. Wenn es in deren Kulturkreis üblich ist, mit 15 Jahren ein Messer bei
sich zu haben, dann muss man denselben klar machen das es hier etwas anders
ist."
Von wegen anders. Ich hatte mit 15 immer ein Messer bei mir und wenn ich es recht bedenke, so ist das
heute noch so, auch wenn ich das Messer selten benütze. Die längste Zeit des
Jahres brauche ich keine Mütze und wenn doch mal ein strengerer Wind geht zücke
ich meine Gesundheitskarte der Technikerkrankenkasse und gebe mich als
Geheimagent aus. In der Regel gibt mir der Zehnjährige zwar verschüchtert, aber
letztlich doch freiwillig seine Kappe.
P. S.: In meinem
Kulturkreis (Niederbayern) gilt es für durchaus selbstverständlich, ein Messer
bei sich zu tragen.
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