8.12.08
Jeder ist seines Glückes Schmied
Andererseits gibt es das Sprichwort: "Jeder ist seines Glückes Schmied."
Wenn das so ist, wie kann dann einer unverschuldet in Not geraten? Und: Und wer sammelt eigentlich für jene, die nie in Not geraten sind, die immer schon in Not waren?
6.12.08
Der Gauthammer Sieghard
5.12.08
Muttertag
4.12.08
Warum sprechen die Franzosen französisch?
"Blöde Frage", wirst du wahrscheinlich sagen. Was, bitte, sollen Franzosen denn sonst sprechen, wenn nicht französisch? Klar. Aber warum sprechen die Franzosen eine romanische Sprache?
Dort, wo heute Frankreich liegt, lebten zu Asterix' Zeiten die Gallier, Kelten also, deren Sprache irgendwie wie das heutige Gälisch geklungen haben muß. Dann kamen die Römer und brachten ihr Latein als Amtssprache mit. Die Römer aber kamen als Besatzungsmacht, sie waren von Anfang an und blieben eine dünne Oberschicht über einer weiterhin keltischen Bevölkerung. Nach dem Zusammenbruch der römischen Infrastrukturen in Gallien kamen irgendwann 500, 600 n. Chr. die Franken nach Gallien und machten es zu ihrem Land.
Die Franken waren ein germanisches Volk, sie sprachen eine germanische Sprache, anfangs jedenfalls. Und: Anders als die Römer kamen sie mit Mann und Maus, mit Kind und Kegel. Ein ganzes Volk besiedelte das Land. Um 1000 n. Chr. kamen schließlich die Normannen, ebenfalls ein germanisches Volk - und trotzdem sprechen heute die Franzosen eine romanische Sprache. Warum?
Auf die eine, naheliegende Antwort, bin ich auch schon gekommen: Weil das Lateinische, als es nach Gallien kam, die Sprache eines kulturell bereits hochentwickelten Volkes war, dem Keltischen also überlegen war. Aber: Auch in Bayern (südlich der Donau) siedelten zu Caesars Zeiten die Kelten. Auch Bayern wurde von Rom erobert, blieb jahrhundertelang römisch. In Bayern siedelten sich nach den Römern die Bajuwaren an, ebenfalls ein germanisches (??) Volk. Wieso also spricht man in Frankreich romanisch und in Bayern germanisch? (Den Einwand, es sei das Bayerische nur unter Vorbehalten als germanischer Dialekt anzusehen, möchte ich nicht gehört haben.)
Lieblingsepoche
Charme
Abfall und Wandel
Wenn einer eine Sache hatte, mit der er nichts rechtes mehr anzufangen wußte und deshalb einen anderen fragte, was er damit machen solle, so hörte man im Niederbayern meiner Kindheit häufig diesen Spruch: "Schee butzn und wegschmeißn!" (Schön putzen und dann wegwerfen.)
Dieses "Schee butzn und wegschmeißn!" war damals der Inbegriff von Unfug, Nonsens, Wahnsinn. Es ist ja auch, recht besehen, ein absolutes Unding, ein Ding, das man von vorneherein wegzuwerfen beabsichtigt, noch sorgfältig zu säubern, um es dann gesäubert, statt dreckig zum Abfall zu geben.
Dieser Wahnsinn meiner Kindheit ist im Laufe der Jahre zum Alltag eines entschiedenen Mülltrenners geworden.
Wie dumm kann ein Mensch sein?
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Das Photo ist gestellt, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit. Die Frau auf dem Hemd ist allerdings dem Vernehmen nach echt. ...