Montag, 15. Oktober 2018

Radiumschokolade und Polen

Früher, als das Atom noch unser Freund war, gab es Leckereien, die kennt man heute gar nicht mehr.



Das ganze Geschiß mit der Radioaktivität verdanken wir wem? Den Polen, das sowieso, vor allem aber den Frauen. Die in Warschau geborene Maria Salomea Sklodowska, die man später verdächtigte, Jüdin zu sein (siehe auch den Vornamen Salomea), wuchs im Weichselland auf, das damals zum Russischen Zarenreich gehörte. Frauen durften damals dort (selbstverständlich!) nicht studieren, so daß sie ihren Wohnsitz in Fronkraisch, genauer: Paris nahm. Sie heiratete dort, wahrscheinlich um der Ausweisung zu entgehen, einen Franzosen. So sind's, die Weibers.
Ja, okay, die Maria, die sich dann Marie nannte, machte ein bisserl Furore, damit ich's nicht vergesse. Zusammen mit ihrem Mann Pierre bekam sie 1903 den Nobelpreis für Physik. Da ihr Mann 1906 tödlich verunglückte mußte sie 1911 den Nobelpreis für Chemie alleine entgegen nehmen.
Als wenn das alles nicht schon schlimm genug gewesen wäre, ergeierte sich Maries Tochter Iréne den Nobelpreis für Chemie.
Das ist eine Bande, was? Lauter Polen und dann auch noch Frauen.
Ja, wo samma denn? Mir san doch nicht bei die Jawosamma-Neger.

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